Archiv für den Monat: Oktober 2016

IoT-Sicherheit: Vier Lehren aus dem massiven DDoS-Angriff auf DynDNS

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Ein Kommentar von Günter Untucht, Chefjustiziar des japanischen IT-Sicherheitsanbieters Trend Micro in Europa

Eine Woche ist der massive Distributed-Denial-of-Service-Angriff auf den DNS-Service „DynDNS“ nun her, der aus dem Internet der Dinge geführt wurde. Seither ist viel über die Versäumnisse in Sachen IoT-Sicherheit gesprochen und diskutiert worden. Aus meiner Sicht ist es Zeit, ein erstes Fazit zu ziehen.

Es sind insbesondere vier Lektionen, die wir aus dem jüngsten und beileibe nicht dem ersten Angriff dieser Art lernen können:

  1. Attacken dieser Art werden weitergehen. Da bislang im Internet der Dinge das Thema Sicherheit eher an letzter Stelle kam, haben die Cyberkriminellen sich einen Vorsprung sichern können, der noch einige Zeit Bestand haben dürfte. Denn viele dieser Geräte werden sich auch nachträglich nicht absichern lassen, müssten also ausgetauscht werden. Das wird aber Zeit und Geld kosten. Gleichzeitig hat der jüngste Angriff gezeigt, wie massiv die realen Konsequenzen sein können. Eine Website, die nicht erreichbar ist, ist eine Sache, ein Produktionsausfall, weil die in der Cloud angesiedelten IT-Systeme blockiert sind, eine andere. Solange also das Sicherheitsniveau im Internet der Dinge nicht deutlich steigt, müssen wir mit weiteren Attacken rechnen, die zudem beträchtliche Schäden anrichten können.
  2. Das Ökosystem funktioniert nicht. Das Internet der Dinge wird von Anbietern beherrscht, deren Kerngeschäft nicht IT und schon gar nicht IT-Sicherheit heisst. Es fehlt also in vielen Fällen und wohl bis auf weiteres das notwendige Wissen, um die intelligenten Geräte sicher zu designen. Gleichzeitig führt der Wettbewerbsdruck dazu, dass auch Partner der Hersteller wenig Anreize haben, in der Supportphase für die notwendige Sicherheit zu sorgen. Denn im Augenblick stehen noch möglichst kurze Markteinführungszeiten und das Interesse, die Geräte erst einmal zum Laufen zu bringen, im Vordergrund. Das wird sich vielleicht erst dann ändern, wenn ein Anbieter von IoT-Geräten wegen mangelnder Sicherheit Konkurs anmelden muss.
  1. Regulierer müssen eingreifen. Niemand in der IT-Industrie hört das gern, aber es wird unvermeidbar sein. Ohne Regulierungsdruck wird sich wohl in absehbarer Zeit nur wenig an der mangelnden Sicherheit der IoT-Geräte ändern. Was bei elektrischen und elektronischen Geräten gang und gäbe ist, muss auch in der IoT-Welt Standard werden: Vorschriften zur Erhöhung der Sicherheit, um zum Beispiel das Schliessen offener Ports oder das verschlüsselte Versenden von Daten verpflichtend zu machen.
  2. Die IoT-Sicherheit wird nur allmählich zunehmen. Es wird irgendwann dazu kommen, dass die Hersteller von IoT-Geräten wirtschaftliche Einbussen wegen mangelnder Sicherheit verzeichnen werden. Und irgendwann werden sicherlich einige Geräte von den Aufsichtsbehörden aus dem Verkehr gezogen werden. Doch nur wenn Anbieter, Verbände und Regulierungsbehörden an einem Strang ziehen, wird dieses „irgendwann“ früher als am Sankt-Nimmerleins-Tag eintreten.

Reicht der Warnschuss von vergangener Woche aus, um ein Umdenken zu bewirken, damit die IoT-Sicherheit schneller als bisher erhöht wird? Ich lasse mich gerne umstimmen, aber meine persönliche Prognose lautet, dass wir erst noch mehr IoT-Attacken dieses und noch grösseren Ausmasses werden erleben müssen.

XGen™ Endpoint Security – generationsübergreifender Schutz

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Originalbeitrag von Trend Micro

IT-Sicherheitsmanager stehen vor einer Reihe von Herausforderungen durch zunehmend ausgefeiltere Bedrohungen, riskanteres Nutzerverhalten und fehlende Übersicht über die verschiedenen unternehmenseigenen Sicherheitssysteme. Trend Micro unterstützt die Anwender dabei, den „Bösen“ einen Schritt voraus zu sein und ihre Umgebungen sicher und unter Kontrolle zu halten. Mit der Ankündigung von XGen-Endpunktesicherheit geht der Anbieter noch einen Schritt weiter auf diesem Weg.

XGen stellt einen generationsübergreifenden Sicherheitsansatz dar, der bewährte Techniken der Erkennung von bekannten und unbekannten Bedrohungen mit neuen fortschrittlichen Schutztechniken kombiniert. Dazu gehören Applikationskontrolle, Exploit-Verhinderung und Verhaltensanalyse. Darüber hinaus bietet XGen Funktionen mit maschinellem Lernen, die Dateien vor der Ausführung und zur Laufzeit prüfen. Zudem werden mithilfe von Fähigkeiten wie Census Checking zur Verringerung des „Rauschens“ und Whitelisting die False Positives auf ein Minimum reduziert.

Trend Micro setzt Maschinenlernen bereits seit zehn Jahren in vielen Sicherheits-Tools ein, angefangen von den Anti-Spam Engines bis zu Erkennungstechniken für bösartige Social Media-Elemente. Diese Erfahrung damit kommt jetzt den Funktionen für maschinelles Lernen zugute, die zusammenarbeiten mit einer ganzen Reihe von Schutzmechanismen – und das gestützt von mehr als 100 TBytes täglicher Daten aus dem Trend Micro™ Smart Protection Network™. Auch liefert dieses Threat Intelligence-Netzwerk genügend Daten, um die Maschinenlern-Funktionen effizient zu trainieren.

Das Design von XGen stellt sicher, dass die jeweils passende Technologie zur richtigen Zeit angewendet wird, um eine ganzheitliche Verteidigung auf Unternehmensebene sicherzustellen. Dafür aber bedarf es mehr als gerade einer oder zweier Schutztechniken, weil keine Technik gegen jeden Angriffstypus effektiv hilft. Zwar erklären manche Anbieter von Next Gen-Sicherheit, dass maschinelles Lernen das „Allheilmittel“ sei, doch wirklich vollständiger Schutz erfordert eine ganze Palette mit eingebauten Techniken, um vorhandene Sicherheitslücken zu schliessen.

XGen™ Endpoint Security ist Teil der Trend Micro Smart Protection Suites. Integrierte Endpunkte, Mail- und Web Gateway-Schutz sind in die Suiten eingefügt, um Nutzer überall und während aller Aktivitäten zu schützen. IT-Administratoren erhalten eine zentralisierte Übersicht und Kontrolle über alle Sicherheitslösungen. Weitere Informationen zu XGen gibt es unterhttps://www.trendmicro.com/xgen.

Security Vendor Benchmark 2016 – Experton

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Mit herkömmlichen Methoden kann die Sicherheit dynamischer Rechenzentren nicht mehr gewährleistet werden. Deshalb benötigen Unternehmen heute angepasste Sicherheitsplattformen, die einheitlichen Schutz für physische, virtuelle und Cloud-Umgebungen gewährleisten.

Lesen Sie im „Security Vendor Benchmark 2016“, welche Sicherheitshersteller das gesamte Spektrum der Cloud und Data Center Security umfassend abdecken können. Die unabhängigen Marktforscher der Experton Group haben die Anbieterlandschaft auf Basis eines einheitlichen Kriterienkataloges analysiert, damit Sie fundierte Entscheidungen für Ihr Unternehmen treffen können. 

Die Experton-Studie (sowie jene von Gartner, IDC und Crisp) können Sie hier herunterladen.