Archiv für den Monat: August 2017

Trend Micro „Representative Vendor“ bei Gartner

Presseinformation

Trend Micro für seine Fähigkeiten beim Schutz von Cloud-Workloads als „Representative Vendor“ ausgewiesen

Wallisellen, 14.08.2017 – Trend Micro wird in „Gartner’s Market Guide for Cloud Workload Protection Platforms“ genannt. Die Autoren führen in ihrem Bericht einundzwanzig wesentliche Schutzfähigkeiten auf, von denen Trend Micro sechzehn erfüllt. 

Unternehmen stellen ihre Rechenzentren zunehmend auf hybride Architekturen um, bei denen Workloads sowohl in der eigenen Umgebung als auch in der Cloud laufen. Deshalb verlangen viele Anwender nach einer einheitlichen Sicherheitslösung, mit der sie ihre Workloads umfassend absichern können, egal wo diese ausgeführt werden. Trend Micro, weltweit führender Anbieter für IT-Sicherheitslösungen, wurde kürzlich in „Gartner’s Market Guide for Cloud Workload Protection Platforms“ (1) genannt. Dieser Bericht umfasst 24 führende Security-Anbieter auf dem Gebiet der Cloud Workload Protection. Gartner nennt darin einundzwanzig wesentliche Fähigkeiten, von denen Trend Micro sechzehn erfüllt.

Trend Micro bietet herausragende Fähigkeiten bei der Absicherung von Workloads auf Servern. Dazu kommt die Unterstützung einer Vielzahl von Betriebssystemen wie Windows, Linux und Unix sowie die Integration mit VMWare, AWS und Azure. Lösungen von Trend Micro zeichnen sich durch neu entwickelte Funktionen wie native Applikationskontrolle sowie Sichtbarkeit und Schutz von Containern aus.

„Wir sehen, die IT-Transformation findet statt und treibt damit wesentlich die Adaption von Cloud-Diensten voran. Dies stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen, das Sicherheitsniveau auch im Kontext von hybriden Architekturen sicherzustellen“, sagt Hannes Steiner, Enterprise Sales Director bei Trend Micro Deutschland. „Wir bieten Unternehmen ein einheitliches Security-Framework, um hybride Umgebungen ganzheitlich zu schützen. Bereits heute sind wir mit 2,5 Milliarden geschützten Cloud-basierten Workload-Stunden in diesem Segment führend. Wir sind stolz darauf, darin von Gartner bestätigt zu werden.“   

Eine zentrale Empfehlung von Gartner ist, dass Sicherheits- und Risikoverantwortliche von ihren Anbietern einfordern, dass sie Sichtbarkeit und Kontrolle von Workloads unterstützen, die sowohl physische als auch virtuelle Maschinen sowie Container und multiple Public Cloud IaaS (Infrastructures-as-a-Service) umfassen, und dies mittels einer zentralen Verwaltung und Konsole ermöglichen.

Trend Micro Hybrid Cloud Security mit XGen erfüllt diese Anforderungen, indem sie eine Kombination aus generationsübergreifenden Bedrohungsabwehrmechanismen bietet. Diese wurden darauf optimiert, physische, virtuelle und cloudbasierte Umgebungen mittels Trend Micro Deep Security zu schützen. 

Weitere Informationen zu Trend Micro Hybrid Cloud Security finden Sie unter:

http://www.trendmicro.de/grossunternehmen/hybrid-cloud-security/index.html

 Fussnoten
(1) Gartner “Market Guide for Cloud Workload Protection Platforms,” von Neil MacDonald; 22. März 2017.

 

HTML-Anhänge und Phishing in BEC-Angriffen

Originalbeitrag von Lord Alfred Remorin, Senior Threat Researcher

Angreifer gehen immer mehr dazu über, die traditionell in Business E-Mail Compromise (BEC)-Angriffen eingesetzten Keylogger für den Diebstahl von Kontoinformationen von den anvisierten Maschinen durch HTML-Seiten im Anhang zu ersetzen. Sie wirken auf den ersten Blick harmloser als Executables und sind daher wirksamer.


Bild 1. Phishing-Mail mit HTML-Anhang

Beim Öffnen des Anhangs geht ein Browser mit folgendem Inhalt auf:

Bild 2. HTML Phishing-Seite (Vergrößern durch Klicken)

Um den Nutzer weiter zu ködern, sind Logos bekannter Mail Provider in die Seite eingefügt. Gibt ein Opfer Nutzername/Kennwort – wie gefordert – ein, so werden diese Infos an ein vom Angreifer konfiguriertes PHP-Skript geschickt. Dieses wiederum sendet die Infos an ein Konto des Angreifers.

Die Untersuchung des Quellcodes des HTML-Anhangs ergab, dass er wahrscheinlich in Nigeria programmiert wurde, denn der Google-Link zeigt auf eine Version dieses Landes. Dies scheint aufgrund der Funde in nigerianischen Foren umso wahrscheinlicher. Nairaland etwa enthielt eine Werbung für Betrugsseiten. Der Verkäufer bietet verschiedene Betrugsseiten für unterschiedliche Mail-Services wie 163 Mail, Gmail, Hotmail und Yahoo Mail an.

Bild 3. Website mit Betrugsseiten für Mail Services

Keyloggers sind immer noch häufig im Einsatz, um die Konten der Opfer effizient zu stehlen. Doch die Lieferung eines Executables über Mail kann heutzutage wegen Anti-Spam-Regeln schwierig werden. Eine HTML-Seite hingegen stellt keine sofortige Bedrohung dar, es sei denn, die Datei wurde verifiziert und als Phishing-Seite erkannt.

Eine Phishing-Seite ist einfach zu codieren und zu installieren, anders als ein Keylogger, der Codierkenntnisse erfordert. Eine Phishing-Seite läuft zudem auf jeder Plattform und benötigt lediglich einen Browser.

HTML-Anhänge in Zahlen

Die Daten aus dem Trend Micro Smart Protection Network zeigen zwischen dem 1. Juli 2016 und dem 30. Juni 2017 14.867 Records und 6.664 einzigartige Hashes:

Bild 4. Zahl der BEC-bezogenen Phishing-Angriffe pro Monat

Bild 5.  BEC-bezogenen Phishing-Angriffe pro Land

Bild 6. Schlüsselwörter in BEC-bezogenen Phishing-Angriffen

Weitere Informationen zu dem Thema liefert der Originalbeitrag.