Archiv der Kategorie: Technologiestrategy

Microsoft veröffentlicht Advisory zu Zero-Day-Lücke, einschließlich Workaround

Originalbeitrag von Trend Micro

Vor ein paar Tagen veröffentlichte Microsoft ein Advisory (ADV200001) als Warnung vor CVE-2020-0674. Es geht um eine Remote Code Execution (RCE)-Schwachstelle im Zusammenhang mit dem Internet Explorer (IE). Einen Patch gibt es derzeit noch nicht, wobei Microsoft zugegebenermaßen um die Angriffe über diese Lücke weiß. Der Fehler betrifft alle Windows Desktop- und Serverversionen.

Bei CVE-2020-0674 geht es um die Art, wie die Scripting Engine mit Objekten im Hauptspeicher in IE umgeht. Angreifer können die Schwachstelle ausnutzen, um die Memory zu beschädigen, sodass sie beliebigen Code in der Umgebung des aktuellen Nutzers ausführen können. Dies wiederum kann dazu führen, dass der Cyberkriminelle administrative Rechte erlangt, wenn der Nutzer als Admin angemeldet ist. So kann er potenziell neue Konten einrichten, Daten modifizieren oder gar Anwendungen installieren.

Bei einem Angriff kann ein Bedrohungsakteur eine spezielle Website erstellen, um die Schwachstelle auszunutzen. Benutzer können dann über Social Engineering-Techniken wie z.B. Email mit eingebetteten Links zum Besuch dieser Website verleitet werden.

Empfehlungen für einen Workaround

Microsoft hat einen Workaround veröffentlicht, der den Zugang zu Jscript.dll einschränkt:

Die Anwender von 32-Bit-Systemen sollten als Administrator den folgenden Befehl eingeben:

    takeown /f %windir%\system32\jscript.dll

    cacls %windir%\system32\jscript.dll /E /P everyone:N

Die Anwender von 64-Bit-Systemen wiederum geben den folgenden Befehl ein:

takeown /f %windir%\syswow64\jscript.dll

    cacls %windir%\syswow64\jscript.dll /E /P everyone:N

    takeown /f %windir%\system32\jscript.dll

    cacls %windir%\system32\jscript.dll /E /P everyone:N

Microsoft merkt aber auch an, dass der Workaround zu möglicherweise zu einer reduzierten Funktionalität für die Komponenten und Fähigkeiten bezüglich jscript.dll führen kann. Deshalb ist es ratsam, den Workaround wieder rückgängig zu machen, sobald der Patch vorhanden ist und aufgespielt werden soll. Die folgenden Befehle sind dafür nötig:

Für 32-Bit-Systeme

    cacls %windir%\system32\jscript.dll /E /R everyone   

Für 64-32-Bit-Systeme

cacls %windir%\system32\jscript.dll /E /R everyone   

    cacls %windir%\syswow64\jscript.dll /E /R everyone

Empfehlungen

Da CVE-2020-0674 bereits aktiv ausgenutzt wird, empfiehlt es sich, den Patch zur Behebung des Fehlers anzuwenden, sobald er verfügbar ist. Darüber hinaus kann die Umsetzung des Workarounds während des Wartens auf das Update Angreifer daran hindern, auf anfällige Systeme zu zielen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die den IE über Netzwerkverkehrsblockierung oder Gruppenrichtlinien auszuschalten, bis ein Update kommt. Bei dieser Option gilt es zu bedenken, dass einige Anwendungen oder Websites den Internet Explorer integriert haben könnten und dass diese möglicherweise nicht funktionieren, wenn der Internet Explorer blockiert wird.

Angesichts des Einsatzes bösartiger Websites als Teil der Ausbeutungsroutine der Schwachstelle sollten Unternehmen sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter über Phishing-Angriffe ausreichend aufgeklärt werden, während einzelne Benutzer zur Vorsicht beim Anklicken von Links, insbesondere von solchen, die in einer verdächtigen Email-Nachricht eingebettet sind, ermahnt werden.

Schutz für Unternehmens-IT nach dem Aus für Windows 7

Originalartikel von Bharat Mistry

Cyberkriminelle sind immer auf der Suche nach Schwachstellen in Unternehmenssystemen. In diesem Zusammenhang stellt natürlich die Abkündigung von wichtiger Software oder von einer Betriebssystemversion eine Riesenchance für sie dar. IT-Sicherheitsteams müssen deshalb gut vorbereitet sein auf das endgültige Aus für Windows 7 und Server 2008/Server 2008 R2 am 14. Januar. Für diejenigen Unternehmen, die ein Upgrade nicht durchführen wollen oder können, gibt es dennoch Hilfe.

Patching-Prioritäten

Das schnelle Patching ist aus gutem Grund eine Best Practice für die Cybersicherheit. IT-Systeme werden schließlich von Menschen entworfen, und das bedeutet unweigerlich, dass sich auch Fehler im Code einschleichen. Diese aber werden von den Cyberkriminellen massiv ausgebeutet, wobei die Gruppen Bedrohungswissen und Angriffs-Tools sowie -techniken untereinander austauschen. Häufig stellt das Ausnutzen der Softwarefehler den ersten Schritt für einen ausgeklügelten Angriff dar, mit dem Ziel des Informationsdiebstahls, einer ernsten Ransomware-Infektion, Cryptojacking oder einer anderen Bedrohung. Die Mehrheit der vom Zero Day Initiative (ZDI) Programm in der ersten Hälfte 2019 entdeckten Schwachstellen wurden als „High Severity“ bewertet.

Umso wichtiger ist es, dass IT-Admins jeden Fehler patchen, um das Unternehmensrisiko möglichst gering zu halten. Doch wenn ein Produkt das Supportende erreicht, wie eben Windows 7 und Server 2008, so bedeutet dies, dass der Anbieter keine Patches mehr dafür veröffentlicht. Unternehmen sollten in erster Linie ein Upgrade in Betracht ziehen, um seine Daten nicht zum Ziel der Hacker zu machen.

Wenn Upgrades nicht in Betracht kommen

Für viele Unternehmen aber sind die Dinge nicht so einfach. Solch große Upgrades für tausende von Unternehmensmaschinen sind teuer und zeitaufwändig, und ein verlängerter Support durch Microsoft ist mit sehr hohen Kosten verbunden. Einige Organisationen können aufgrund von Inkompatibilitäten mit unternehmenskritischen Anwendungen nicht upgraden, denn diese würden mit einer neueren Betriebssystemversion gar nicht laufen. In Operational Technology (OT)-Umgebungen wie Fabriken oder Krankenhäusern ist Windows 7 möglicherweise in ein Gerät oder einen Controller eingebettet, und das bedeutet, dass ein Upgrade die Garantie durch den Hersteller zunichte macht.

Schutz für die wichtigsten Bestände

Hier können Sicherheits-Tools von Drittanbietern Abhilfe schaffen. Trend Micro hat eine Next-Generation Intrusion Prevention-Technologie entwickelt und in die eigenen Produkte integriert, auch als „virtual Patching“ bekannt, die nicht gepatchte Server und Endpunkte schützt. Die Technologie erkennt und blockt Versuche, Software- und Betriebssystemlücken auszunutzen, auch wenn keine Updates von Microsoft vorhanden sind.

Mit dem Einsatz von virtuellem Patching können Unternehmen in einer sicheren Umgebung ihre wertvollen Assets weiter nutzen, um Altbetriebssysteme oder Anwendungen zu betreiben. Diese Funktionalität stellt außerdem sicher, dass keine unnötigen IT-Ausfallzeiten entstehen, während die Patches für die unterstützten Systeme getestet werden, und bedeutet, dass Sie keine Notfall-Patches ausrollen müssen, falls ein größerer Fehler entdeckt wird.

Sicherheit für die Cloud-vernetzte Welt im Jahr 2020

Originalbeitrag von Ross Baker

Für CISOs war 2019 ein hartes Jahr. Die letzten zwölf Monate fuhren einen neuen Rekord ein bei Datenschutzverletzungen, Cloud-Fehlkonfigurationen und Sicherheitsbedrohungen auf DevOps-Ebene. Angriffe durch Ransomware, dateilose Malware und auch die Bedrohungen durch Business Email Compromise (BEC) nahmen weiterhin zu. Allein Trend Micro blockte in der ersten Hälfte 2019 mehr als 26,8 Mrd. einzigartige Bedrohungen. Die Situation wird sich in diesem Jahr nicht verbessern, und die Verantwortlichen für Cybersicherheit müssen sicherstellen, dass sie mit vertrauenswürdigen Partnern zusammenarbeiten – Anbietern mit einer klaren Zukunftsvision. Während des letzten Jahres hat eine überzeugende Mischung aus Produktinnovation, Übernahmen und die Anerkennung durch unabhängige Branchengremien Trend Micro als einen solchen Partner qualifiziert.

Risiken durch digitale Medien

Wenn es heute um digitale Transformation geht, so heißt das zumeist Cloud-Computing-Systeme. Die Investitionen in Plattformen wie AWS, Azure und andere haben den Unternehmen enorme Vorteile gebracht, denn sie unterstützen Organisationen dabei, skalierbarer, effizienter und agiler zu werden. Cloud-Plattformen geben Entwicklern die Flexibilität, die sie benötigen, um DevOps und Infrastructure-as-Code (IaC)-Initiativen voranzutreiben, um innovative Kundenerlebnisse zu bieten, und die Plattformen mit wenigen Klicks an die Marktanforderungen anzupassen.

Die Kehrseite davon bedeutet aber, dass diese IT-Transformation die Organisationen einer Reihe neuer Risiken ausgesetzt hat. Bei so vielen potenziell lukrativen Kundeninformationen, die in Cloud-Datenbanken liegen, sind sie zu einem Hauptziel für Hacker geworden. Trend Micro prognostiziert für 2020 eine Flut von Angriffen gegen Cloud-Anbieter über das Einschleusen von Code. Des Weiteren werden Schwachstellen in Container- und Microservices-Architekturen auftauchen, viele davon durch die Wiederverwendung von quelloffenen Komponenten. Fast 9 Prozent der 2018 weltweit heruntergeladenen Komponenten enthielten einen Fehler. Recherchen ergaben, dass 30 Prozent davon kritisch waren.

Die Komplexität von Multi- und hybriden Cloud-Systemen erhöht den Druck auf IT-Admins. Wenn so viel auf dem Spiel steht, ist es unvermeidlich, dass dies zu menschlichen Fehlern führt. Fehlkonfigurationen sind im Jahr 2019 zu einer der Hauptnachrichten geworden. Die Untersuchungen von Trend Micro im vergangenen Jahr ergaben auch, dass über die Hälfte der DevOps Teams in globalen Organisationen nicht über die geeigneten Werkzeuge verfügen, um ihre Arbeit richtig machen zu können.

Sicherheit einfach gestalten

Trend Micro will die Kunden bei ihrem Weg durch diese instabile Landschaft zur Seite stehen. Nur ein paar Beispiele dessen, was der japanische Anbieter zum Schutz der Kunden unternimmt:

Cloud Conformity: Die Übernahme dieses führenden Anbieters von Managementlösungen für Cloud-Sicherheit bietet globalen Anwendern dringend benötigte Fähigkeiten für die permanente Überprüfung. Am auffälligsten ist die Fähigkeit von Cloud Conformity, komplexe Cloud-Umgebungen zu durchleuchten und aufzuzeigen, wo Fehlkonfigurationen existieren und einfache Schritte zur Abhilfe zu ergreifen.

SnykTrend Micro arbeitet mit diesem entwicklerorientierten Open-Source-Sicherheitsanbieter zusammen mit dem Ziel, die Risiken von DevOps zu verringern, die sich aus gemeinsam genutztem Code ergeben. Trend Micro Container-Image-Scans zeigen Schwachstellen und Malware in der Software-Build-Pipeline auf, und virtuelles Patching schützt gegen deren Ausnutzung zur Laufzeit. Mit Snyk Applications Security Management können Entwickler diese Fehler in ihrem Code schnell und einfach beheben.

CloudOne: Trend Micro kombiniert alle Cloud-Sicherheitsfähigkeiten in einer schlanken Plattform, und deckt damit CSPM, Anwendungssicherheit, Container-, Workload-, Cloud-Netzwerk- und Dateispeicher-Sicherheit ab. Die Plattform stellt eine automatisierte, flexible, einheitliche Lösung dar, die die Komplexität von modernen hybriden und Multi-Cloud-Umgebungen vereinfacht.

Anerkennung durch Analysten: Kürzlich hat etwa IDC Trend Micro im neuesten „Worldwide Software Defined Compute Workload Security Market Shares, 2018“ als „dominanten Leader“ aufgeführt. Trend Micro hält mehr als zwei Fünftel der Marktanteile im SDC Workload-Sicherheitsmarkt, nahezu dreimal so viele wie der nächste Mitbewerber.

Prognose 2020: Die Risiken durch Supply Chain-Angriffe werden vorherrschen

Es ist kein Geheimnis, dass der Erfolg moderner Unternehmen zu einem guten Teil von ihren Lieferketten abhängt. Ein durchschnittliches Unternehmen unterhält möglicherweise hunderte unterschiedliche Partnerschaften – von solchen mit professionellen Service-Organisationen bis zu Software Providern und Transportunternehmen. Doch diese Partner können ein zusätzliches Risiko für das Unternehmen bedeuten, vor allem im Cyberbereich. In den aktuellen Vorhersagen für 2020 hebt Trend Micro einige der Schlüsselbereiche hervor, die für Organisationen gefährlich werden können. Dazu gehören die Partnerschaften mit Cloud- und Managed Service Providern (MSP), neue DevOps-Abhängigkeiten und Risiken für die Supply Chain im Zusammenhang mit den involvierten mobilen Mitarbeitern.

Ein neuer Aspekt eines bestehenden Risikos

Cyber-Supply Chain-Risiken per se sind nicht neu. Die berüchtigten NotPetya Ransomware-Angriffe von 2017 beispielsweise starteten über die Software Supply Chain, während Operation Cloud Hopper eine Angriffskampagne darstellte, die globale Unternehmen über deren MSPs attackierte.

Das Risiko infolge der Bedrohung kommt zu einem großen Teil durch die Veränderungen der Arbeitsweise im Unternehmen. Die digitale Transformation wird von vielen als ein wesentlicher Treiber für das Unternehmenswachstum gesehen, der es den Unternehmen ermöglicht, flexibel auf sich ändernde Marktanforderungen zu reagieren. In der Praxis bedeutet dies, dass Cloud und DevOps in den IT-Abteilungen des kommenden Jahrzehnts zunehmend im Mittelpunkt stehen.

Mehr Agilität, mehr Risiko?

Wie alle Veränderungen bringen auch diese neuen Risiken, die beachtet werden wollen. Denn die zunehmende Abhängigkeit von Cloud-Drittanbietern weckt bei Angreifern das Interesse für in diesen Konten gespeicherte Daten. Zu ihren Angriffsvektoren gehören etwa Code Injection, Missbrauch von Deserialisierungs-Bugs, Cross-Site Scripting und SQL Injection. Auch werden sie von Lücken profitieren, die durch die Fehlkonfiguration der Konten entstehen und durch die Daten im öffentlichen Internet exponiert werden.

Darüber hinaus werden Cyberkriminelle die Tatsache ausnutzen, dass DevOps-Teams sich auf Drittanbieter-Code in Container-Komponenten und Bibliotheken verlassen. Angreifer werden Microservices- und serverlose Umgebungen kompromittieren. Mit zunehmender Verbreitung dieser Architekturen werden sich auch Angriffe auf diese Architekturen häufen.

Service Provider werden ebenfalls ein steigendes Risiko darstellen, denn sie ermöglichen Angreifern einen viel höheren ROI, weil sie über einen einzigen Anbieter Zugang zu mehreren Kunden erhalten. Solche Bedrohungen gefährden Unternehmens- und Kundendaten und stellen sogar ein Risiko für Smart Factories und andere Umgebungen dar.

Schließlich kommt die Gefahr in der Supply Chain 2020 auch noch aus einer ganz anderen Richtung. Remote und Heimarbeit wird für viele Mitarbeiter zum Alltag, und Hacker werden diese Umgebungen als bequemen Startpunkt für das Eindringen in Unternehmensnetzwerke nutzen. Diese Mitarbeiter müssen als Teil ganzheitlicher Risikomanagement-Strategien für Unternehmen betrachtet werden, unabhängig davon, ob sie sich über nicht gesicherte öffentliche WLAN-Hotspots oder zu Hause anmelden oder ob Fehler im Smart Home Lücken offenlassen.

Empfehlungen für mehr Sicherheit

Auf CISOs kommen durch den rapiden technologischen Wandel harte Zeiten zu. Dabei ist es entscheidend wichtig, Teams mit den geeigneten Tools und Strategien auszustatten, um den Risiken durch Drittanbieter und anderen Bedrohungen zu begegnen. Die Sicherheitsforscher geben folgende Empfehlungen aus:

  • Verbesserung der Sorgfaltspflicht von Cloud-Anbietern und anderen Service Providern,
  • Durchführung regelmäßiger Schwachstellen- und Risikobewertungen auch für die Software von Drittparteien.
  • Investitionen in Sicherheitstools zur Überprüfung auf Schwachstellen und Malware in Komponenten von Drittanbietern
  • Einsatz von Cloud Security Posture Management (CSPM)-Tools, um das Risiko von Fehlkonfigurationen zu minimieren.
  • Überprüfen der Sicherheitsrichtlinien für Home- und Remote-Mitarbeiter.

IDC erkennt Trend Micro als Marktführer beim Schutz von SDC-Workloads an

Von Richard Werner, Business Consultant bei Trend Micro

Moderne Unternehmen setzen auf die Hybrid Cloud und DevOps, um schneller auf sich ändernde Marktanforderungen reagieren zu können. Aber dieses durch Innovation voran getriebene digitale Wachstum können sie nur mit einem starken und sicheren Fundament erreichen. Trend Micro hat als einer der ersten Anbieter bereits vor einem Jahrzehnt diesen Trend und die damit einhergehenden Sicherheitsherausforderungen erkannt, und ist heute als Marktführer anerkannt. IDC führt Trend Micro im aktuellen Bericht „Worldwide Software Defined Compute Workload Security Market Shares, 2018“ als „dominant Leader“ beim Schutz von Software-Defined Compute (SDC)-Workloads und die Nummer 1 nach Marktanteilen.

Der IDC-Bericht stellt fest, dass SDC eine Vielzahl von Abstraktionstechnologien über den Software-Stack hinweg umfasst. Vom technischen Standpunkt ist SDC Workload-Sicherheit ein Unterbereich der Endpunktesicherheit. Doch sie ist in erster Linie auf den Schutz von virtuellen Maschinen (VMs), Containern und Cloud-Systemsoftware ausgerichtet und wird daher häufig im Kontext von Cloud-Umgebungen eingesetzt. Zu den Tools dieser Kategorie gehören unter anderen Anti-Malware, Firewall, Host-Intrusion Detection, Application Control und Integritätsüberwachung.

Die Cloud aber, und damit VMs und Container, werden zunehmend für die Entwicklung und Unterstützung der Anwendungen auf Microservice-Basis genutzt. Diese Umgebungen rücken somit noch weiter in den Fokus von Hackern. Cloud-Plattformen laufen Gefahr, vor allem über Code Injection angegriffen zu werden, sei es direkt oder über Drittanbieter-Bibliotheken, während Container und serverlose Architekturen aufgrund von angreifbaren Shared Code-Komponenten ausgenutzt werden können. Für Unternehmen, deren Cloud-Systeme und Anwendungen gehackt werden, kann dies eine Verzögerung oder gar den Stillstand auf ihrem digitalen Wachstumspfad bedeuten.

Eine stetige Entwicklung

IDC zufolge liegt der Anteil von Trend Micro am SDC Workload-Sicherheitsmarkt bei mehr als zwei Fünftel. Das ist nahezu dreimal so viel wie der Anteil des nächsten Wettbewerbers. Diese dominante Position ist auch unserem über Jahre hinweg stetigen Aufbau von Schutzmechanismen für diesen Sicherheitsbereich zu verdanken. Bereits 2009 übernahm Trend Micro einen zu der Zeit wenig bekannten Anbieter namens Third Brigade eines Host-basierten Intrusion-Prevention Systems und einer Firewall. Dies war der Beginn einer langen stetigen Weiterentwicklung unserer Fähigkeiten für virtuelle, Hybrid Cloud- und Container-Umgebungen.

Heute bietet Trend Micro umfassende Sicherheit über physische, virtuelle und Hybrid Cloud-Umgebungen hinweg, und dies aus einer einzelnen, übersichtlichen Schnittstelle heraus und mit enger Integration in AWS, Azure und GCP. Trend Micro richtet das Augenmerk auch auf Automatisierung und Security-as-Code, um nahtlosen Schutz in DevOps-Pipelines zu gewährleisten, einschließlich des Scannens von Container-Images vor der Ausführung.

Vor kurzem veröffentlichte Trend Micro XDR mit der Möglichkeit, Daten über E-Mail-, Netzwerk-, Endpunkt-, Server- und Cloud-Workloads hinweg zu korrelieren, um bösartige Workload-Aktivitäten zu erkennen und zu blockieren. Darüber hinaus übernahmen wir den führenden Anbieter von Cloud Security Posture Management Cloud Conformity, dessen Technologie das Aufspüren von Fehlkonfigurationen und Compliance/Governance-Problemen unterstützt.

All diese und weitere Funktionen werden in Kürze als Teil einer ganzheitlichen Cloud One-Lösung angeboten, die es Unternehmen ermöglicht, automatisierten Schutz über eine einzige Konsole zu erhalten – und damit Risiken, Verwaltungskosten und Abrechnungsprobleme zu minimieren. Wir bei Trend Micro blicken immer einen Schritt voraus, um Schutz dort zu bieten, wo er gebraucht wird.

Von Banking-Trojaner zu Ransomware: erfolgreiche Angriffskaskade

In diesem Jahr hat es immer wieder erfolgreiche Angriffe auf deutsche mittelständische Unternehmen gegeben. Viele dieser Organisationen setzen keine Cloud-Umgebungen ein und verlassen sich auf Perimeter-Schutz für ihre Inhouse-Datacenter. Eine aktuelle Umfrage des TÜV-Verbands ergab, dass in den vergangenen zwölf Monaten in Deutschland jedes zehnte Unternehmen Opfer eines Cyberangriffs geworden ist, wobei jeder fünfte Angriff Ransomware beinhaltete. Viele große Unternehmen haben das Risiko erkannt und ihre Systeme gesichert. Doch die kleinen und mittelständischen Firmen wie auch öffentliche Einrichtungen (Krankenhäuser etwa) sind am meisten gefährdet. Opfer von Ransomware-Angriffen wurden beispielsweise das Württembergische Staatstheater und die Messe in Stuttgart.

Auch der Bankentrojaner Emotet schlug immer wieder zu, so im Netzwerk der Stadtverwaltung Neustadt am Rübenberge, und das Netz der Heise Gruppe war ebenfalls Ziel des Trojaners. Emotet gerät seit seiner Entdeckung 2014 durch Trend Micro immer wieder in die Schlagzeilen, weil er als einer der „zerstörerischsten“ gilt und permanent weiter entwickelt wird. In nur fünf Jahren schaffte es die Schadsoftware, sich zu einer der berüchtigtsten Cyberbedrohungen zu entwickeln – eine, deren Angriffe Kosten von bis zu 1 Mio. $ für die Wiederherstellung verursachen, so das US-CERT.

Der Erfolg der Gruppe hinter Emotet in ihren Angriffen auf mittelständische Unternehmen liegt zum einen daran, dass laut Expertenmeinung die cyberkriminelle Gruppe mindestens zehn Jahre Erfahrung mit Banking-Malware und Info-Stealern hat, und zum anderen waren ihre Angriffe speziell auf mittelständische Unternehmen zugeschnitten. Dafür setzten sie solide Techniken ein. Die Cyberkriminellen nutzen die gestohlenen Zugangsdaten für weitere Angriffe, verkaufen sie im Untergrund oder setzen auf Ransomware. Nicht jedes Unternehmen oder jede Behörde ist trotz der Verschlüsselung von kritischen Systeme bereit, das geforderte Lösegeld zu zahlen. Zu diesem Vorgehen ist auch dringend zu raten! Auch wenn die Opfer auf die Forderungen eingehen, so ist das noch keine Garantie dafür, dass sie ihre Daten wiederbekommen. Und solange die Kriminellen mit ihrer Erpressung erfolgreich sind, werden sie weitermachen.

Das Angriffsschema wird durch die Implementierung von Trickbot erweitert. Dahinter steht möglicherweise eine zweite Gruppe, die dann übernimmt, oder möglicherweise einfach nur eine andere Abteilung derselben cyberkriminellen Unternehmung ist bzw. zumindest eng damit kollaboriert. Trickbot wird von Emotet nachgeladen und verursacht die eigentlichen Schäden. Trickbot ist ein Info Stealer, sodass die Kriminellen wahrscheinlich Credentials abgreifen und diese zu Geld machen. Auch hier gilt, dass die Hintermänner eine mindestens zehnjährige Karriere aufweisen und ihre Erfahrungen aus früheren Schadsoftware-Kreationen wie Dridex / Fridex / Dyreza einfließen lassen, so die Experten.

Die Trickbot-Kriminellen wiederum arbeiten mit einer Gruppe zusammen, die RYUK (Post-intrusion Ransomware) einsetzt. Diese Gruppe wird dann benachrichtigt, wenn erstere Gruppe die Art von Zielen findet (mittelständische Unternehmen mit flachen Netzwerken), die für RYUK möglicherweise leichte Beute ist. Sie verkaufen den Zugang an RYUK, die dann einige Wochen über laterale Bewegungen im Netzwerk dies auskundschaftet, bis alle Schwachpunkte gefunden sind, Backups entfernt und Sicherheitsmaßnahmen außer Kraft gesetzt wurden und die Kriminellen Kenntnis darüber erlangt haben, wieviel das Unternehmen zahlen kann. Dann erst setzen sie ihre Ransomware zugleich in allen kritischen Services ein – manchmal sogar mit einem zeitgleichen anderen Angriff, um InfoSec abzulenken. Unternehmen stehen dann unter Umständen ohne Backups da, mit kritischen Systemen, die außer Funktion sind, und haben keine andere Wahl, als eine erkleckliche Lösegeldsumme zu zahlen, um den Betrieb — wenn alles gut läuft – wieder aufnehmen zu können. Die drei Gruppen (oder vielleicht eine einzige) wiederholen einfach dieses unglaublich erfolgreiche Angriffsmodell wieder und wieder.

Fazit

Und wenn sich herausstellt, dass ein Angriffsmodell so gut funktioniert, übernehmen natürlich auch andere Gruppen die Angriffsabfolge mit unterschiedlicher Malware wie etwa Lockergoga oder Bitpaymer.

Da Emotet(artige) Angriffe insbesondere auch Email-Daten abgreifen, müssen sich Unternehmen auch mit dem Thema Business Email Compromise (BEC) beschäftigen. Bei der so genannten „Chef-Masche“ geht es um einen Angriff, bei dem sich der Kriminelle als Führungskraft des Opferunternehmens ausgibt und den Mail-Empfänger anweist, eine Finanztransaktion durchzuführen. Zugangsdaten, die sich für BEC eignen, sind vermutlich für Emotet-Akteure für den Weiterverkauf interessant.

Des Weiteren sollten Organisationen auch genauestens analysieren, ob und wenn ja in welchem Maße, Risiken für die eigenen Kunden entstehen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig  beispielsweise zu prüfen, ob per Fernwartung Zugang zu anderen Netzen, etc. besteht. All diese Prozesse/Fähigkeiten könnten von Angreifern ausgenutzt werden.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat einen ausführlichen Ratgeber mit  Maßnahmen zum Schutz vor Emotet und gefährlichen Email-Angriffen allgemein veröffentlicht.

Trend Micro-Lösungen

Da Emotet eine dateilose Bedrohung ist, sind alle Schutzmechanismen, die auf Dateierkennung basieren, als Verteidigung ungeeignet. Zu diesen zählen beispielsweise Pattern (Black- und Whitelist) sowie bestimmte Arten des maschinellem Lernens und auch Sandbox-Verfahren, die nicht so konfiguriert sind wie die Unternehmenssysteme, also z.B. mit und ohne installierter Powershell.

Moderne Sicherheitstools wie Trend Micro ApexOne verwenden deshalb verschiedenste Verfahren um auch mit dieser Art von Problemen umzugehen. So kann beispielsweise der Scanner verhaltensbasierte Analyse bzw. Runtime Machine Learning einsetzen, mit deren Hilfe das System an sich überwacht wird. Da für die weitere Verbreitung der Angreifer vorwiegend Sicherheitslücken ausnützt, sind natürlich auch sämtlich Mechanismen (Tools) relevant, die nicht vorhandene Patches erkennen und ein System auch im Innenverhältnis – also gegen seine direkten Nachbarn – verteidigt mithilfe von Virtual Patching/Vulnerability Protection. Auch eine kundenspezifische Sandbox, die ein Unternehmenssystem täuschend echt nachahmt und wie ein Honeypot funktioniert, kann die Angreifer in die Falle locken.

Bei Angriffen dieser Kategorie sollten Anwender sich allerdings nicht darüber täuschen lassen, dass die kriminellen Profis unter Umständen nur sehr schwache Spuren in den einzelnen Umgebungen hinterlassen. Es ist deshalb auch wichtig, die einzelnen Indikatoren, die auf Clients, Servern und im Netzwerk sichtbar werden, zu korrelieren, um sich ein Bild darüber zu machen, wo der Angriff begonnen und wie er sich danach verbreitet hat und welche System aktuell davon betroffen sind. Für ein solches Gesamtbild reicht ein einzelnes Tool in der Regel nicht aus: Es ist vielmehr eine Frage einer Security Strategie mit zugehörigen Tools.

Trend Micro nennt das X Detection & Response (XDR) für die Expertenanalyse der Datensätze aus den Trend-Micro-Lösungen im Unternehmen. Das „X“ in der Bezeichnung steht für umfangreiche Daten aus verschiedenen Quellen, mit denen versteckte Bedrohungen besser entdeckt werden können. Es geht um neue, integrierte Fähigkeiten für Detection & Response über E-Mail, Netzwerke, Endpunkte, Server und Cloud-Workloads hinweg. Unternehmen erhalten damit umfassenden Überblick über ihren Sicherheitsstatus. Gleichzeitig können sie kleinere Vorfälle aus verschiedenen Sicherheits-Silos miteinander in Verbindung bringen, um komplexe Angriffe zu erkennen, die sonst unentdeckt bleiben würden. Durch die Verbindung von Erkennungen, Telemetriedaten, Prozessdaten und Netzwerk-Metadaten über E-Mail, Netzwerk, Endpunkte und Cloud-Workloads wird die Notwendigkeit manueller Tätigkeiten minimiert. Zudem werden Ereignisse schnell korreliert, die Menschen angesichts der täglichen Flut von Sicherheitswarnungen aus verschiedenen Silos nicht verarbeiten können. Die Ereignisinformationen werden zusätzlich um weitere Daten aus Trend Micros globalem Netzwerk für Bedrohungsinformationen ergänzt und die Erkennung durch spezifische Regeln verfeinert, mit denen Experten die wichtigsten Bedrohungen priorisieren können.

Angriffe und Bedrohungen für eSports

Originalartikel von Mayra Rosario Fuentes und Fernando Mercês

eSports hat sich von einem Randgebiet der Unterhaltung in eine hoch lukrative Industrie gewandelt. Steigende Werbeeinnahmen und Sponsoring sorgen für mehr Turniere und damit auch für einen zunehmenden Preistopf. Diese Entwicklung weckt aber auch bei Cyberkriminellen Begehrlichkeiten. Betrugsmittel und Hacks gibt es in Untergrundmärkten in Hülle und Fülle, und sie richten sich an Spieler, die nach einem unfairen Vorteil in Turnieren suchen. Kriminelle Gruppen sind auch dafür bekannt, Distributed Denial of Service (DDoS) und Ransomware-Angriffe, Zero-Day-Exploits, Datendiebstähle und gezielte Malware gewinnbringend einzusetzen. Trend Micro geht davon aus, dass in den nächsten drei Jahren noch mehr Bedrohungen die florierende eSports-Industrie ins Visier nehmen werden. Vor allem vier Bedrohungen erwarten die Sicherheitsforscher in naher Zukunft.

Hardware Hacks

Betrug in eSports-Wettkämpfen ist nicht auf Software-Hacks beschränkt, denn auch die in den Turnieren verwendete Hardware lässt sich manipulieren. Viele professionelle Turniere erlauben es den Spielern, ihre eigene Hardware mitzubringen, so etwa eine Maus und Tastatur – bekannt für Hack-Möglichkeiten. Vor einem Jahr wurde beispielsweise ein Team in einem 15 Mio. $-Turnier disqualifiziert, nachdem die Jury einen der Spieler mit einer programmierbaren Maus erwischt hatte.

Andere Methoden sollen Mechanismen zur Erkennung von Betrug umgehen. So wurde 2018 beispielsweise „Ra1f“ beim Einsatz eines augeklügelten Hardware-Betrugs für Counter-Strike erwischt: Global Offensive konnte die ESEA Anti-Betrugstechnik umgehen. Die technischen Einzelheiten dazu lesen Sie im Originalbeitrag.

Bild 1. PCI Express-Ausrüstung wird für den Betrug genutzt

Bei der Recherche im Untergrund nach erhältlichen Hardware-Hacks fanden die Forscher Hacks, die einen Arduino- oder einen Rubber Ducky USB erforderten. Beide Geräte sind für legitime Zwecke im Einsatz und im Handel leicht erhältlich. Untergrundhändler aber bieten die Hardware mit zusätzlicher Betrugssoftware an, oder auch so modifiziert, dass sie der Entdeckung entgehen können. Eine Website offerierte diese angepasste Hardware für 500 $ aufwärts.

DDoS-Angriffe

DDoS-Angriffe können zu schwerwiegenden Verzögerungen führen, ein kritisches Problem in Wettbewerben, in denen Treffer im Millisekundenbereich über Gewinn und Verlust entscheiden können. Ein DDoS-Angriff kann Reputationsschäden in einem Turnier verursachen oder als Spieltaktik verwendet werden. Ein weiteres Ziel könnte auch Erpressung sein, wobei die Kriminellen Geld von Veranstaltern verlangen, um die Störung zu stoppen.

Für diese Angriffe gibt es bereits eine Vielfalt an Angeboten im Untergrund, so etwa DDoS-Tools, bezahlte Services und sogar Schutzofferten vor DDoS.

Bild 2. Werbung für einen DDoS service in einem Untergrundforum

Da diese Spiele meist live stattfinden, könnten eSports-Organisatoren unter Druck geraten und auf cyberkriminelle Forderungen eingehen, um Störungen zu verhindern oder abzustellen.

Angreifbare Game-Server

Server werden ein beliebtes Ziel für Hacker werden, sind sie doch der Einfallsweg für Spieleunterbrechung und Informationsdiebstahl. Die Sicherheitsforscher scannten mithilfe von Shodan nach Servern für eSports, einschließlich solcher, die von privaten Organisationen und Spielern betriebenen: Sie fanden 219.981 zugängliche Server (bis 25. Juli, 2019).

Server sind von Natur aus online und damit verschiedenen Risiken ausgesetzt. Über Shodan können Cyberkriminelle einfach eine quelloffene, intelligente Suche in verschiedenen geografischen Regionen, Organisationen, über Geräte, Services usw. hinweg durchführen. Die von Shodan gesammelten Software- und Firmware-Informationen helfen, nicht gepatchte Sicherheitslücken in zugänglichen Cyber-Posten zu finden. Interessierte finden eine Aufstellung von Schwachstellen im Originalbeitrag.

Gezielte Malware

Es gab bereits Vorfälle, bei denen Spieler Ziel von Ransomware wurden. 2018 griffen Cyberkriminelle Spieler mit Ransomware an und forderten sie auf, PlayerUnknown’s Battlegrounds (PUBG) zu spielen, um ihre Dateien zu entsperren. Diese Art von Aktivitäten wird zunehmen, weil Turniere und Spieler immer mehr im Rampenlicht stehen und damit zu attraktiven Zielen werden. Die Kriminellen zielen meist auf beliebte Spiele wie Fortnite und Counterstrike und wollen da valide Konten übernehmen, die sie dann im Untergrund anbieten. „Elite“-Konten, also die im Ranking am höchsten stehenden, sind natürlich teurer.

Bild 3. CS:GO-Konten mit „The Global Elite“-Rang kosten 99$

Außerdem kompromittieren die Kriminellen Konten, um Zugriff auf Kreditkartendaten zu erlangen und In-Game-Waren für den Wiederverkauf zu erwerben. Die Forscher gehen davon aus, dass Hacker berühmte Social Media-Accounts bekannter Twitch- und YouTube-Spieler kompromittieren, entweder um Lösegeld zu verlangen oder um sie als Plattform für die Verbreitung einer Botschaft zu nutzen. Cyberkriminelle werden nach Konten mit mehreren Millionen Follower suchen und gezielte Phishing-Angriffe und Malware einsetzen, um diese Konten zu übernehmen.

Sicherheitsempfehlungen

Die eSports-Industrie wird mit der gleichen Art und Schwere von Cyberangriffen zu kämpfen haben, wie die Gaming-Community es bereits tut – allerdings in größerem Umfang. Dies sind Bedrohungen, denen alle an eSports beteiligten Unternehmen ausgesetzt sind. Eine solche Gefährdung kann zu Identitätsdiebstahl, finanziellem Verlust und sogar zu Reputationsschäden führen.

Alle Parteien müssen sich der Online-Sicherheit besser bewusst sein und sicherstellen, dass Profile und Konten sicher aufbewahrt werden. Unternehmen müssen ihr Wissen um die Bedrohungslandschaft von eSports umfassend vertiefen und geeignete Sicherheitslösungen für anspruchsvolle Cyberangriffe bereitstellen.

Die eSports-Industrie ist jedoch nicht unvorbereitet. Gaming-Firmen und Organisatoren suchen ständig, neue Betrugstechniken und -Tools zu erkennen, und bereits jetzt sind zahlreiche Anti-Betrugsdienste verfügbar, die speziell auf den Schutz von eSports und Spielewettbewerben ausgerichtet sind. Weitere Informationen zu den Bedrohungen für eSports finden Sie im Bericht „Cheats, Hacks, and Cyberattacks: Threats to the Esports Industry in 2019 and Beyond”.

Trend Micro und Cloud Conformity gehen fehlerhafte Konfigurationen an

Trend Micro hat sich von Anbeginn der Erfolgsgeschichte der Cloud mit deren Sicherheit beschäftigt. Über Partnerschaften mit Public Cloud Providern liefert der japanische Hersteller über die Deep Security-Plattform eine umfassende Palette an Schutzmöglichkeiten für die unterschiedlichen Umgebungen, von Containern bis zu virtuellen und Cloud-Workloads. Trend Micro ist aber auch bewusst, dass eine der größten Herausforderungen für die Sicherheit von Clouds fehlerhafte Konfigurationen sind. Das ist der Grund, warum Trend Micro Cloud Conformity übernommen hat, einen Anbieter von Cloud Security Posture Management (CSPM), der Fähigkeiten für die Lösung genau dieses Problems mitbringt.

Deep Security

Deep Security ist laut IDC seit zehn Jahren das führende Server-Sicherheitsprodukt bezüglich der  Marktanteile. Die Lösung bietet von einer einzigen Plattform aus automatisierten Schutz über physische, virtuelle und Cloud-Server hinweg und zusätzlich für Container. Deep Security lässt sich zudem eng mit Microsoft Azure, Amazon Web Services und anderen Plattformen integrieren und ist damit optimal für hybride Cloud-Umgebungen geeignet. Zu den Schlüsselfähigkeiten gehören Intrusion Prevention, Anwendungskontrolle, Integritäts-Monitoring, Anti-Malware sowie Sandbox- und Verhaltensanalysen.

Herausforderungen

Doch Cloud-Anwender stehen auch vor anderen Herausforderungen. So stellen Analysten fest, dass an mehr als 90% der Cloud-Sicherheitsvorfälle die Anwender schuld sein werden – und fehlerhafte Konfigurationen von Cloud-Systemen sind der Hauptfaktor. Fast wöchentlich gibt es Berichte über ungesicherte und öffentlich zugängliche Datenspeicher, und das wegen menschlichen Versagens. Unternehmen mit klingenden Namen wie Verizon und FedEx mussten mit den Folgen solcher Unzulänglichkeiten umgehen. Derartige Sicherheitsfehler erlauben es Hackern, kritische Unternehmens- und Kundendaten zu stehlen, die Eigentümer zu erpressen, oder gar zu versuchen, Skimming Code auf die Firmen-Websites hochzuladen.

Um auch dieser Herausforderung die Stirn bieten zu können, hat Trend Micro Cloud Conformity übernommen. Einige Schätzungen gehen davon aus, dass CSPM Cloud-Sicherheitsvorfälle im Zusammenhang mit fehlerhaften Konfigurationen um bis zu 80% mindern kann. Das ist ein überzeugender Beweis für den Wert des Cloud Conformity-Angebots mit kontinuierlichem Monitoring, Warnungen und Wiederherstellung von AWS- und Azure-Umgebungen von einer einzigen Plattform aus.

Die Could Sicherheit Lösung von Cloud Conformity ist bei Trend Micro ab sofort verfügbar.