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Trend Micro IT-Sicherheitsvorhersagen für 2019: Cyberangriffe passen sich dem Fortschritt an

Wer wissen will, was 2019 in punkto Sicherheit bereit hält, sollte sich zuerst die technologischen und soziopolitischen Entwicklungen ansehen, um zu verstehen, wo Cyberkriminelle ihre Chancen für einen schnellen, relativ einfach zu erzielenden Profit wittern. Es geht um die Fortschritte in den Bereichen künstliche Intelligenz und Machine Learning, die weltweit zunehmende Verbreitung von Cloud Computing und die Entwicklungen bei smarten Geräten, Smart Home und Factory sowie die kommende Einführung von 5G. All dies werden auch Cyberkriminelle ins Visier nehmen. Trend Micro hat aufgrund eigener Analysen in unterschiedlichen Bereichen einige Sicherheitsvoraussagen für 2019 getroffen.

Social Engineering via Phishing wird Exploit Kits als Angriffsvektor ersetzen

„Monokulturen“, also viele Geräte mit mehr oder weniger derselben Software und demselben Betriebssystem, werden weniger, sodass sich für Cyberkriminelle der Aufwand für den Einsatz von Exploit Kits nicht länger lohnt. Sie greifen daher auf die klassische Technik des Social Engineerings zurück, für die es noch nie eine zuverlässige, dauerhafte Lösung gegeben hat.

Zahl der geblockten Phishing-bezogene URLs wird größer (Daten aus dem Trend Micro™ Smart Protection Network™ aus Q3 2018)

Phishing-Versuche wird es künftig auch für SMS und Chat Programme geben. Cyberkriminelle sind zwar hinter den üblichen Online-Banking-Zugangsdaten her, doch sie werden auch Konten für Cloud Storage und andere Dienste anvisieren. Es entstehen auch vollkommen neue Angriffsarten, wie etwa SIM-Jacking, die sehr stark auf Social Engineering bauen. Diese Angriffsmethode ermöglicht es Kriminellen, die Kontrolle über die Onlinepräsenz eines Opfers zu übernehmen und macht es für Verbraucher schwierig, diese zurückzuerlangen.

99,99% der Exploit-basierten Angriffe werden nicht auf Zero-Day-Schwachstellen beruhen

Cyberkriminelle haben es nicht leicht, neue Schwachstellen zu finden, denn es gibt Infrastrukturen, wie die Trend Micro Zero Day Initiative (ZDI), die Sicherheitsforscher und betroffene Anbieter vereint, um Lücken verantwortungsvoll zu veröffentlichen und zu schließen. Für Angreifer stellt das Zeitfenster zwischen der Veröffentlichung eines neuen Patch und dessen Aufspielen auf den Systemen die günstigste Gelegenheit für ihr bösartiges Tun dar. Da die Einzelheiten der Schwachstelle bei deren Veröffentlichung mit publiziert wurden, verkürzt sich auch die Recherchezeit für die Ausnutzung der Schwäche erheblich.

2019 werden erfolgreiche, auf Exploits beruhende Angriffe Schwachstellen nutzen, für die Patches bereits Wochen oder gar Monate vorher zur Verfügung gestellt wurden, aber noch nicht aufgespielt sind. Es wird auch weiterhin Fälle von N-Day-Exploits geben, die der Netzwerksicherheit Probleme bereiten.

Heimnetzwerke werden zu Eintrittspunkten in Unternehmensnetze

Heimnetzwerke umfassen mittlerweile verschiedene Geräte, wie etwa Drucker und eine steigende Zahl von Smart Home-Geräten, oder greifen auf Storage-Geräte zu, die die Nutzer sowohl für ihre Arbeit im Homeoffice als auch privat verwenden. IDC geht von einem zweistelligen Wachstum für alle Kategorien der Smart Home-Geräte bis 2022 aus. Für die Sicherheit bedeutet dies jedoch, dass jedes nicht gesicherte Gerät im Home-Netzwerk eines Nutzers für einen Angreifer einen möglichen Eintrittspunkt ins Unternehmensnetz darstellt.

Fehlkonfigurierte Sicherheitseinstellungen während der Cloud-Migration führen zu weiteren Datendiebstählen

Trend Micro prognostiziert auch, dass Angreifer diese bewährten Methoden für Angriffe auf die zunehmend verbreitete Cloud-Nutzung einsetzen werden. Es werden immer mehr Schwachstellen in Cloud-Infrastrukturen, wie Containern, gefunden werden. Zudem werden zu schwache Maßnahmen für die Cloud-Sicherheit  eine vermehrte Ausnutzung von Accounts für das Mining von Kryptowährungen ermöglichen. Dies kann zu noch schwereren Datenpannen aufgrund falsch konfigurierter Systeme führen.

Der Kampf gegen Fake News wird unter dem Druck verschiedener Wahlen immer schwieriger
Trend Micro geht davon aus, dass 2019 die Verbesserungen im Kampf gegen Fake News in sozialen Medien nicht ausreichen, um die Menge an Cyberpropaganda rund um demokratische Vorgänge im Griff zu behalten. Die Motivation wird niemals verschwinden, und den Werkzeugen ist nur schwer beizukommen, da dieselben Tools für legitime Zwecke verwendet werden können. Regierungen haben die Absicht bekundet, soziale Medienplattformen zu regulieren, doch sind die Sicherheitsforscher der Ansicht, dass den Sites die benötigte Reaktionszeit fehlt, um das Internet von Fake News zu befreien.

Weitere Vorhersagen betreffen die Rolle von Chatbots, die Sicherheit von Industrial Control Systems, so genannte „Wurm-Kriege“ um die Vorherrschaft über IoT-Geräte oder auch die Sicherheit von smarten Gesundheitsgeräten mit Folgen etwa für ältere Nutzer und sind in dem vollständigen Bericht „Die Zukunft vor Augen: mit allgegenwärtigen und persistenten Bedrohungen fertigwerden“ nachzulesen.

Fazit

„Unternehmen müssen die Auswirkungen verstehen, die die verstärkte Nutzung der Cloud, die Zusammenführung von IT und OT sowie die immer weiter verbreitete Möglichkeit, von außerhalb des Büros zu arbeiten, auf die Sicherheit haben“, sagt Udo Schneider, Security Evangelist bei Trend Micro. Und der Schutz von Unternehmensnetzwerken vor sich ständig ändernden Bedrohungen erfordert eine genaue Kenntnis darüber, wie Sicherheitsrisiken gemanagt werden sollen. Die gesamte Bandbreite bekannter und unbekannter Bedrohungen kann niemals durch eine einzige neumodische Technologie abgedeckt werden, da jede neue Art von Bedrohung verschiedene Aspekte der IT-Sicherheit herausfordert. Unternehmen sollten nicht nach einem „Allheilmittel“ suchen, sondern nach einer generationsübergreifenden Mischung von Techniken zur Abwehr von Bedrohungen, die die richtige Technik zur richtigen Zeit anwendet. Genauso wichtig ist zudem, mehr Mittel in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter zu investieren, um sich vor diesen wachsenden Risiken zu schützen“, empfiehlt Udo Schneider.

Trend Micro „Representative Vendor“ bei Gartner

Presseinformation

Trend Micro für seine Fähigkeiten beim Schutz von Cloud-Workloads als „Representative Vendor“ ausgewiesen

Wallisellen, 14.08.2017 – Trend Micro wird in „Gartner’s Market Guide for Cloud Workload Protection Platforms“ genannt. Die Autoren führen in ihrem Bericht einundzwanzig wesentliche Schutzfähigkeiten auf, von denen Trend Micro sechzehn erfüllt. 

Unternehmen stellen ihre Rechenzentren zunehmend auf hybride Architekturen um, bei denen Workloads sowohl in der eigenen Umgebung als auch in der Cloud laufen. Deshalb verlangen viele Anwender nach einer einheitlichen Sicherheitslösung, mit der sie ihre Workloads umfassend absichern können, egal wo diese ausgeführt werden. Trend Micro, weltweit führender Anbieter für IT-Sicherheitslösungen, wurde kürzlich in „Gartner’s Market Guide for Cloud Workload Protection Platforms“ (1) genannt. Dieser Bericht umfasst 24 führende Security-Anbieter auf dem Gebiet der Cloud Workload Protection. Gartner nennt darin einundzwanzig wesentliche Fähigkeiten, von denen Trend Micro sechzehn erfüllt.

Trend Micro bietet herausragende Fähigkeiten bei der Absicherung von Workloads auf Servern. Dazu kommt die Unterstützung einer Vielzahl von Betriebssystemen wie Windows, Linux und Unix sowie die Integration mit VMWare, AWS und Azure. Lösungen von Trend Micro zeichnen sich durch neu entwickelte Funktionen wie native Applikationskontrolle sowie Sichtbarkeit und Schutz von Containern aus.

„Wir sehen, die IT-Transformation findet statt und treibt damit wesentlich die Adaption von Cloud-Diensten voran. Dies stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen, das Sicherheitsniveau auch im Kontext von hybriden Architekturen sicherzustellen“, sagt Hannes Steiner, Enterprise Sales Director bei Trend Micro Deutschland. „Wir bieten Unternehmen ein einheitliches Security-Framework, um hybride Umgebungen ganzheitlich zu schützen. Bereits heute sind wir mit 2,5 Milliarden geschützten Cloud-basierten Workload-Stunden in diesem Segment führend. Wir sind stolz darauf, darin von Gartner bestätigt zu werden.“   

Eine zentrale Empfehlung von Gartner ist, dass Sicherheits- und Risikoverantwortliche von ihren Anbietern einfordern, dass sie Sichtbarkeit und Kontrolle von Workloads unterstützen, die sowohl physische als auch virtuelle Maschinen sowie Container und multiple Public Cloud IaaS (Infrastructures-as-a-Service) umfassen, und dies mittels einer zentralen Verwaltung und Konsole ermöglichen.

Trend Micro Hybrid Cloud Security mit XGen erfüllt diese Anforderungen, indem sie eine Kombination aus generationsübergreifenden Bedrohungsabwehrmechanismen bietet. Diese wurden darauf optimiert, physische, virtuelle und cloudbasierte Umgebungen mittels Trend Micro Deep Security zu schützen. 

Weitere Informationen zu Trend Micro Hybrid Cloud Security finden Sie unter:

http://www.trendmicro.de/grossunternehmen/hybrid-cloud-security/index.html

 Fussnoten
(1) Gartner “Market Guide for Cloud Workload Protection Platforms,” von Neil MacDonald; 22. März 2017.

 

Partner Referenz Video Statement: Bechtle GmbH

Auf der VMworld Europe 2016 haben wir verschiedene Kunden und Partner gebeten, uns kurze Statements auf Video abzugeben. Hören und sehen Sie, was die zu sagen haben:

BECHTLE GMBH, IT SYSTEMHAUS, ÖSTERREICH

„Das Bechtle IT-Systemhaus Österreich ist langjähriger Trend Micro Goldpartner. Damit wir wissen, was wir unseren Kunden anbieten, setzen wir Trend Micro Lösungen auch intern ein und sind damit äußerst zufrieden.“

Peter Zednik, Dienstleistungsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung
Bechtle GmbH, IT-Systemhaus, Österreich

IAIT-Test zu Cloud App Security

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Das Institut zur Analyse von IT-Komponenten (IAIT) hat kürzlich Cloud App Security von Trend Micro einem Test unterzogen. Das Fazit: im Test konnte das Produkt voll überzeugen. Vor allem auch weil beim Betrieb der Sicherheitslösung von Trend Micro keine Änderungen an der laufenden Infrastruktur erforderlich sind. Und das bringt bekanntermassen zusätzliche Vorteile mit sich.

Laden Sie sich den Bericht herunter:

IAIT_Test_Trend_Micro_Cloud_App_Security

Security-Insider.de – Cloud App Security im Test

Originaltext auf www.security-insider.de

Kürzlich hat security-insider.de die Trend Micro – Lösung Cloud App Security getestet. Das Fazit: mit dieser Lösung gibt es stressfrei mehr Sicherheit.

Im Test konnte uns die Cloud App Security von Trend Micro voll überzeugen. Das Tool liess sich schnell und einfach einrichten und auch die Konfiguration im laufenden Betrieb stellt für IT-Mitarbeiter keinerlei Probleme dar. Das Management-Werkzeug ist übersichtlich und der Funktionsumfang gross. Am positivsten wurde vermerkt, dass beim Betrieb der Sicherheitslösung keine Änderungen an der laufenden Infrastruktur erforderlich sind.
Lesen Sie den gesamten Bericht hier

CLOUDSEC: Was Unternehmen unter den Nägeln brennt

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Update der Speakerliste – weiter unten

Grundsätzlich geht es in der Informationssicherheit darum, die Kontrolle zurückzugewinnen sowie die Ordnung in einer chaotischen Welt wiederherzustellen. Darüber hinaus ist auch Belastbarkeit, Hartnäckigkeit und Standfestigkeit gefragt. All dies lässt sich allein nicht erreichen. Trend Micros eintägige Konferenz CLOUDSEC im September ist dicht gepackt mit Best Practice-Ratschlägen von CISOs, Sicherheitsexperten, Journalisten und anderen Fachleuten, die dazu beitragen können, im eigenen Unternehmen bessere Entscheidungen zu treffen.
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Endpoint-Lösungen können Unternehmen vor Ransomware schützen

Originalartikel von Marvin Cruz, Ryuji Fortuna und Joselito Dela Cruz / blog.trendmicro.de

Allein für dieses Jahr prognostiziert das FBI einen Gesamtschaden von einer Milliarde $ durch Ransomware. Und das Geschäft boomt. Kleine und mittlere Unternehmen haben meist nur begrenzte Ressourcen für starke Sicherheitslösungen zur Verfügung. Trotz mehrschichtiger Sicherheit könnten die Unternehmensnetzwerke gefährdet sein, wenn die Bedrohung aus bekannten und vertrauenswürdigen Quellen kommt, etwa Partner, Drittanbieter, Kontakte oder auch den Mitarbeitern selbst. Angesichts dieser Aussichten könnten Endpunktlösungen mit gutem Verhaltensmonitoring und Anwendungskontrolle die letzte Verteidigungslinie gegen Ransomware darstellen.

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Stampado nur ein fieser Marketingtrick?

 Ist die neue Erpressersoftware Stampado nur ein fieser Marketingtrick?

Ein Kommentar von Sicherheitsexperte Richard Werner, Business Consultant beim japanischen IT-Sicherheitsanbieter Trend Micro, zur Erpressersoftware Stampado

Hallbergmoos, 15. Juli 2016. Zurzeit schreckt die Nachricht den Markt auf, es sei eine „unentdeckbare“ Ransomware im Umlauf und diese koste nur 39 US-Dollar. Sogar ein YouTube-Video existiert, auf dem die Hintermänner die Funktionsweise der Erpressersoftware erklären. Merkwürdig ist jedoch: Bislang fehlt jeglicher Beweis, dass es diesen Schädling überhaupt gibt. Daher stellt sich die Frage: Was ist los im Crypto-Ransomware-Untergrund? Zuerst taucht mit Ranscam eine Variante auf, die Dateien nicht verschlüsselt, sondern löscht, und jetzt „werben“ Cyberkriminelle für einen Schädling, der wahrscheinlich gar nicht existiert? Stehen wir am Beginn einer Welle mit gefälschter Anti-Ransomware, die vermeintlich vor Erpressersoftware schützt?

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