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Trend Micro und Cloud Conformity gehen fehlerhafte Konfigurationen an

Trend Micro hat sich von Anbeginn der Erfolgsgeschichte der Cloud mit deren Sicherheit beschäftigt. Über Partnerschaften mit Public Cloud Providern liefert der japanische Hersteller über die Deep Security-Plattform eine umfassende Palette an Schutzmöglichkeiten für die unterschiedlichen Umgebungen, von Containern bis zu virtuellen und Cloud-Workloads. Trend Micro ist aber auch bewusst, dass eine der größten Herausforderungen für die Sicherheit von Clouds fehlerhafte Konfigurationen sind. Das ist der Grund, warum Trend Micro Cloud Conformity übernommen hat, einen Anbieter von Cloud Security Posture Management (CSPM), der Fähigkeiten für die Lösung genau dieses Problems mitbringt.

Deep Security

Deep Security ist laut IDC seit zehn Jahren das führende Server-Sicherheitsprodukt bezüglich der  Marktanteile. Die Lösung bietet von einer einzigen Plattform aus automatisierten Schutz über physische, virtuelle und Cloud-Server hinweg und zusätzlich für Container. Deep Security lässt sich zudem eng mit Microsoft Azure, Amazon Web Services und anderen Plattformen integrieren und ist damit optimal für hybride Cloud-Umgebungen geeignet. Zu den Schlüsselfähigkeiten gehören Intrusion Prevention, Anwendungskontrolle, Integritäts-Monitoring, Anti-Malware sowie Sandbox- und Verhaltensanalysen.

Herausforderungen

Doch Cloud-Anwender stehen auch vor anderen Herausforderungen. So stellen Analysten fest, dass an mehr als 90% der Cloud-Sicherheitsvorfälle die Anwender schuld sein werden – und fehlerhafte Konfigurationen von Cloud-Systemen sind der Hauptfaktor. Fast wöchentlich gibt es Berichte über ungesicherte und öffentlich zugängliche Datenspeicher, und das wegen menschlichen Versagens. Unternehmen mit klingenden Namen wie Verizon und FedEx mussten mit den Folgen solcher Unzulänglichkeiten umgehen. Derartige Sicherheitsfehler erlauben es Hackern, kritische Unternehmens- und Kundendaten zu stehlen, die Eigentümer zu erpressen, oder gar zu versuchen, Skimming Code auf die Firmen-Websites hochzuladen.

Um auch dieser Herausforderung die Stirn bieten zu können, hat Trend Micro Cloud Conformity übernommen. Einige Schätzungen gehen davon aus, dass CSPM Cloud-Sicherheitsvorfälle im Zusammenhang mit fehlerhaften Konfigurationen um bis zu 80% mindern kann. Das ist ein überzeugender Beweis für den Wert des Cloud Conformity-Angebots mit kontinuierlichem Monitoring, Warnungen und Wiederherstellung von AWS- und Azure-Umgebungen von einer einzigen Plattform aus.

Die Could Sicherheit Lösung von Cloud Conformity ist bei Trend Micro ab sofort verfügbar.

Trend Micro als „Leader“ bei Endpoint Protection im Gartner Magic Quadrant

Originalartikel von Wendy Moore

Trend Micro ist von Gartner auch 2019 im „Magic Quadrant for Endpoint Protection Platforms“ (EPP) als „Leader“ bewertet worden. Diese Position weist Gartner Trend Micro seit 2002 jedes Jahr zu. Der EPP-Markt hat einen Wandel mit vielen Innovationen durchlebt. Trend Micro als „Leader“ unterscheidet sich von anderen dadurch, dass neue Techniken und Fähigkeiten einen Zuwachs für den Wert der Lösungen darstellen, und nicht bloß die Summe der Funktionen sind. Wahre Führungskompetenz ist nachhaltig und weist beständige Stärke in Vision und Ausführung auf, so die Überzeugung des Herstellers.

Trend Micro hat die Endpoint-Lösung kontinuierlich weiter entwickelt und ihr eine Vielfalt an Fähigkeiten für Threat Detection & Response hinzugefügt, in Kombination mit Untersuchungsfunktionen als fester Bestandteil einer Single-Agenten-Lösung, die die Bereitstellung vereinfachen und integrierte Workflows ermöglichen. Dies ergibt einen ausgewogenen, umfassenden Ansatz für die Endpunktesicherheit — ein Muss angesichts der Vielfalt der Bedrohungslandschaft.

Die primäre Aufgabe der Lösung besteht darin, ohne manuelle Intervention so viele Endpoint-Bedrohungen wie möglich zu erkennen und zu blockieren. Je mehr Bedrohungen automatisch verhindert oder gestoppt werden, desto weniger müssen untersucht und darauf reagiert werden. Dieser Punkt wird häufig unterbewertet oder gar nicht berücksichtigt.

Dringt eine Bedrohung dennoch durch, so bedarf es verwertbarer Erkenntnisse und eines investigativen Toolsets für Verfolgungs- und Aufräumaktivitäten sowie für die Ursachenanalyse. Die Tools müssen die am häufigsten benötigten und am stärksten genutzten Anwendungsfälle abdecken.

Trend Micro ist jedoch der Meinung, dass eine effiziente Lösung nicht nur durch die Verbesserung der Fähigkeiten entsteht. Sie muss mehr tun als das, wofür EDR allein konzipiert ist. Mit XDR geht Trend Micro über den Endpunkt hinaus. So gibt es seit kurzem die Möglichkeit, Email und Endpoints in der Untersuchung einer Erkennung zu kombinieren, so dass die Ursachenanalyse bis in die Emails (#1 Angriffsquelle) zurück gehen kann, um zu verstehen, wer sonst noch die Email erhalten hat oder wo eine bösartige Datei in Office 365 oder im Gmail-Posteingang liegt. Es ist einfacher, eine Bedrohung einzudämmen und ihre Ausbreitung zu stoppen, wenn Einsichten über den Endpunkt hinaus möglich sind – dies lässt sich mit EDR allein nicht verwirklichen.

Die umfassendere XDR-Strategie bietet Kunden ein Mittel, um ihre Erkennungs- und Reaktionsfunktionen über Emails, Endpunkte, Server, Cloud-Workloads und Netzwerke hinweg auf einer einzigen Plattform und/oder über einen Managed Service weiter zu integrieren und zu erweitern. Mit XDR können Anwender die gesamte Sicherheitssituation klar darstellen und Bedrohungen über Sicherheitsebenen hinweg effektiv verfolgen, erkennen, analysieren und darauf reagieren. XDR nutzt die Trend Micro-eigenen Produkte wie Apex One (Endpunkt), Deep Security (Server/Cloud Workloads), Deep Discovery und TippingPoint (Netzwerk) sowie Cloud App Security (Messaging und Zusammenarbeit). Sie bietet zudem professionelle Sicherheitsanalysen für die Alert-Korrelation sowie eine zusammenfassende Sichtbarkeit und Untersuchung von Ereignissen. Der Schlüsselwert von XDR besteht darin, dass kleinere Ereignisse aus verschiedenen Sicherheitssilos (wie EDR) verbunden werden können, um komplexere Angriffe zu erkennen, die sonst unbemerkt geblieben wären. Erfahren Sie mehr über XDR.

Ein Managed XDR Service kann Teams entlasten und bietet Kunden die Möglichkeit, den Service für einen oder eine Vielzahl von Sicherheitsvektoren – Endpunkt, Netzwerk, Server & Cloud Workloads, Email – als eine einzige Quelle der Erkennung und Reaktion zu nutzen. Je mehr Quellen korreliert werden können, desto besser ist der Einblick – das ist der Vorteil von XDR.

Der Gartner-Report kann hier heruntergeladen werden.

«Die Verantwortung liegt nicht nur beim Cloud-Anbieter»

Aus dem Dossier kompakt in Kooperation mit Trend Micro & Netzwoche*

Michael Unterschweiger, ­Regional Director Schweiz & Österreich bei Trend Micro

Wer muss sich darum kümmern, dass die Daten in der Cloud sicher sind? Der, der die Cloud ­betreibt, oder der, der seine Daten in die Cloud schob? Beide, sagt Michael Unterschweiger, ­Regional Director Schweiz & Österreich bei Trend Micro. Interview: Coen Kaat

Wer trägt die Verantwortung, wenn die Daten in der Cloud liegen? Der Kunde oder der Cloud-Dienstleister?
Michael Unterschweiger: Zur Klärung dieser Frage hat sich für Public und Hybrid Clouds das Shared-Responsibility-Modell durchgesetzt. Das bedeutet, dass sich Kunde und Cloud-Service-Provider die Zuständigkeit für die Sicherheit teilen: Der Cloud-Service-Provider ist für die Sicherheit der Cloud selbst verantwortlich. Dazu gehört ausser der physikalischen Sicherheit der Hardware auch die grundlegende Sicherheit der Software von Computing- und Storage-Workloads auf der Virtualisierungsebene. Der Kunde trägt hingegen die Verantwortung für die Sicherheit innerhalb der Cloud, also etwa für den Schutz von Anwendungen, Updates und Patching von Gastbetriebssystemen, für die Authentifizierung, die Verschlüsselung von Daten oder die Konfiguration von Firewalls.

Das Shared-Responsibility-Modell klingt schön und gut. Aber ist das in der Praxis auch so klar abgegrenzt?
Die Abgrenzung funktioniert in der Regel sehr gut. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass die grossen Cloud-Anbieter es ihren Kunden möglichst einfach machen wollen, ihre Anwendungen und Daten zu schützen. So können Kunden zeitgemässe, Cloud-native Sicherheitslösungen wie Trend Micro Deep Security direkt aus den Marketplaces der Dienstleister beziehen und sehr einfach ausrollen und nutzen.

Wie sicher sind die Daten in der Cloud?
Gerade die Clouds der grossen Dienstleister sind sehr sicher. Es liegt im eigenen Interesse dieser Anbieter, ein hohes Schutzniveau aufrechtzuerhalten und strenge Sicherheitsrichtlinien zu erfüllen. Insofern ist die oftmals noch vorhandene Angst vor der Public Cloud unbegründet. Doch auch Private Clouds lassen sich sicher gestalten. Mit modernen Sicherheitslösungen für On-Premise-Infrastrukturen können diese ebenso wirkungsvoll abgesichert werden.

Wie unterscheiden sich Public- und Hybrid-Cloud-Lösungen in Bezug auf die Sicherheit?
Während in der Public Cloud geteilte Verantwortlichkeiten gelten, sind die Betreiber von On-Premise-Infrastrukturen selbst für deren Sicherheit verantwortlich. Davon abgesehen lassen sich heutige Cloud-Sicherheitslösungen nahtlos über hybride Infrastrukturen ausrollen und flexibel an die aktuellen Work­loads anpassen. Dabei ist für den Kunden kein Unterschied spürbar. Ein Vorteil der hybriden Cloud besteht zudem in der Möglichkeit, sensible Daten und Anwendungen im eigenen Rechenzentrum zu behalten, etwa um Compliance-Vorgaben zu erfüllen. Gleichzeitig können andere Prozesse von der grösseren Flexibilität der Public Cloud profitieren.

Was sollte ein Nutzer unternehmen, um seine Daten und Prozesse in der Cloud abzusichern?
Die wichtigste Regel ist, sich überhaupt mit der Sicherheit zu beschäftigen. Der grösste Fehler ist, der leider noch immer häufig gemacht wird, die Verantwortung allein beim Cloud-Dienstleister zu sehen. Die Annahme, eine Public oder Hybrid Cloud sei ein Rundum-Sorglos-Paket, ist schlicht falsch. Zunächst sollte der eigene Sicherheitsbedarf ermittelt und ein Sicherheitskonzept erstellt werden, das sowohl den eigenen Verantwortungsbereich als auch den des Cloud-Providers beinhaltet. Dabei müssen auch die branchen- und unternehmensspezifischen Compliance-Vorgaben beachtet werden. Das Ausrollen der Sicherheit geht dann mit modernen Lösungen vergleichsweise einfach. Bei allen Schritten kann ein Partner, etwa ein Systemhaus oder Managed Service Provider, wertvolle Unterstützung bieten.

*Dieser Beitrag erschien am 17. April in der Netzwoche.

Fünf Elemente einer erfolgreichen Multi-Cloud-Security

Aus dem Dossier kompakt in Kooperation mit Trend Micro & Netzwoche*

Zahlreiche Unternehmen setzen auf eine Multi-Cloud-Strategie. Die Nutzung mehrerer Cloud-Plattformen kann zahlreiche betriebliche und wirtschaftliche Vorteile bringen. Jedoch ist es von grösster Bedeutung, diese auch effektiv zu sichern – nicht zuletzt aus Compliance-Gründen.

Daniel Schmutz, Head of Channel & Marketing Schweiz & Österreich, Trend Micro

Um Multi-Cloud-Umgebungen effektiv abzusichern, ist ein plattformunabhängiger und standardisierter Sicherheitsansatz erforderlich. Wie aber kann eine solche Sicherheitsstrategie aussehen?

  1. Gemeinsame Verantwortung
    Sicherheit liegt in der gemeinsamen Verantwortung von Unternehmen und Cloud-Service-Providern (CSP). Als Faustregel gilt das Shared-Responsibility-Modell (Grafik), wonach der CSP für die Sicherheit der Cloud zuständig ist und der Kunde für die Sicherheit in der Cloud.
  2. Von perimeter- zu hostbasierter Sicherheit
    Ein moderner Cloud-Sicherheits-Ansatz sollte hostbasiert sein. Statt den Verkehr am Perimeter zu blockieren, wird per Mikrosegmentierung festgelegt, welcher Verkehr auf einer granularen Ebene, wie der einzelnen virtuellen Maschine, erlaubt ist. Dabei ist es möglich, einfach hoch oder herunter zu skalieren, was automatisiert werden sollte.
    Das einfache Starten neuer Workloads stellt dabei einen wesentlichen Vorteil der Public Cloud dar, birgt aber auch potenzielle Bedrohungen. Um Schatten-IT zu vermeiden, ist es deshalb wichtig, eine ganzheitliche Sicht auf die gesamte Umgebung zu haben, einschliesslich der Workloads bei Public-Cloud-Anbietern.
  3. Virtuelles Patching
    Um alle Server in einer Multi-Cloud-Infrastruktur wirksam zu schützen, bedarf es zentralisierter, hostbasierter Sicherheit. Hier ist «Virtual Patching» gefragt, das Intrusion-Detection- und -Prevention-Technologien nutzt, um Schwachstellen abzuschirmen, bevor ein Patch zur Verfügung steht. Auf diese Weise sind Unternehmen ständig geschützt.
  4. Sicherheit auf Applikationsebene
    Moderne Cloud-Sicherheits-Lösungen können Veränderungen in der Software erkennen. Sobald das Modul zur Applikationskontrolle aktiviert ist, werden alle Softwareänderungen protokolliert und Events erzeugt, wenn neue oder geänderte Software auf dem Dateisystem erkannt wird. Werden Änderungen auf dem Host erkannt, kann die Software zugelassen oder blockiert und optional der Computer oder Server gesperrt werden.
    Anwendungen lassen sich aber auch auf Netzwerkebene durch Intrusion Prevention schützen. Das Intrusion-Prevention-Modul überprüft dafür eingehenden und ausgehenden Datenverkehr, um verdächtige Aktivitäten zu erkennen und zu blockieren. Dies verhindert die Ausnutzung von bekannten und ­Zero-Day-Schwachstellen und kann auch Webanwendungen schützen.
  5. Richtlinien und Automatisierung
    Richtlinien stellen in der Cloud-Security ein wichtiges Werkzeug dar. Um optimalen Nutzen aus einer Multi-Cloud zu ziehen, ist es wichtig, Prozesse für Bestellungen, Konfiguration oder Upgrades von Dienstleistung bestmöglich zu automatisieren. Auf diese Weise lässt sich nicht nur die Bereitstellung der Umgebungen beschleunigen, sondern sie werden auch automatisch skalierbar und «selbstheilend». Durch richtlinienbasierte Automatisierung wird selbstständig die aktuelle Unternehmensrichtlinie angewendet und die Umgebungen mit den geltenden Sicherheitsregeln versehen.

Eine Multi-Cloud-Strategie kann einen wichtigen Beitrag zur Innovation und Wertschöpfung leisten. Jedoch müssen Unternehmen dazu sicherstellen, dass die richtigen Massnahmen ergriffen wurden und die Kontrolle über die Cloud bewahrt ist.

Das «Shared-Responsibility-Modell» regelt die Verantwortung zwischen Cloud-Service-Provider und Kunde.

*Dieser Beitrag erschien am 17. April in der Netzwoche.

Trend Micro IT-Sicherheitsvorhersagen für 2019: Cyberangriffe passen sich dem Fortschritt an

Wer wissen will, was 2019 in punkto Sicherheit bereit hält, sollte sich zuerst die technologischen und soziopolitischen Entwicklungen ansehen, um zu verstehen, wo Cyberkriminelle ihre Chancen für einen schnellen, relativ einfach zu erzielenden Profit wittern. Es geht um die Fortschritte in den Bereichen künstliche Intelligenz und Machine Learning, die weltweit zunehmende Verbreitung von Cloud Computing und die Entwicklungen bei smarten Geräten, Smart Home und Factory sowie die kommende Einführung von 5G. All dies werden auch Cyberkriminelle ins Visier nehmen. Trend Micro hat aufgrund eigener Analysen in unterschiedlichen Bereichen einige Sicherheitsvoraussagen für 2019 getroffen.

Social Engineering via Phishing wird Exploit Kits als Angriffsvektor ersetzen

„Monokulturen“, also viele Geräte mit mehr oder weniger derselben Software und demselben Betriebssystem, werden weniger, sodass sich für Cyberkriminelle der Aufwand für den Einsatz von Exploit Kits nicht länger lohnt. Sie greifen daher auf die klassische Technik des Social Engineerings zurück, für die es noch nie eine zuverlässige, dauerhafte Lösung gegeben hat.

Zahl der geblockten Phishing-bezogene URLs wird größer (Daten aus dem Trend Micro™ Smart Protection Network™ aus Q3 2018)

Phishing-Versuche wird es künftig auch für SMS und Chat Programme geben. Cyberkriminelle sind zwar hinter den üblichen Online-Banking-Zugangsdaten her, doch sie werden auch Konten für Cloud Storage und andere Dienste anvisieren. Es entstehen auch vollkommen neue Angriffsarten, wie etwa SIM-Jacking, die sehr stark auf Social Engineering bauen. Diese Angriffsmethode ermöglicht es Kriminellen, die Kontrolle über die Onlinepräsenz eines Opfers zu übernehmen und macht es für Verbraucher schwierig, diese zurückzuerlangen.

99,99% der Exploit-basierten Angriffe werden nicht auf Zero-Day-Schwachstellen beruhen

Cyberkriminelle haben es nicht leicht, neue Schwachstellen zu finden, denn es gibt Infrastrukturen, wie die Trend Micro Zero Day Initiative (ZDI), die Sicherheitsforscher und betroffene Anbieter vereint, um Lücken verantwortungsvoll zu veröffentlichen und zu schließen. Für Angreifer stellt das Zeitfenster zwischen der Veröffentlichung eines neuen Patch und dessen Aufspielen auf den Systemen die günstigste Gelegenheit für ihr bösartiges Tun dar. Da die Einzelheiten der Schwachstelle bei deren Veröffentlichung mit publiziert wurden, verkürzt sich auch die Recherchezeit für die Ausnutzung der Schwäche erheblich.

2019 werden erfolgreiche, auf Exploits beruhende Angriffe Schwachstellen nutzen, für die Patches bereits Wochen oder gar Monate vorher zur Verfügung gestellt wurden, aber noch nicht aufgespielt sind. Es wird auch weiterhin Fälle von N-Day-Exploits geben, die der Netzwerksicherheit Probleme bereiten.

Heimnetzwerke werden zu Eintrittspunkten in Unternehmensnetze

Heimnetzwerke umfassen mittlerweile verschiedene Geräte, wie etwa Drucker und eine steigende Zahl von Smart Home-Geräten, oder greifen auf Storage-Geräte zu, die die Nutzer sowohl für ihre Arbeit im Homeoffice als auch privat verwenden. IDC geht von einem zweistelligen Wachstum für alle Kategorien der Smart Home-Geräte bis 2022 aus. Für die Sicherheit bedeutet dies jedoch, dass jedes nicht gesicherte Gerät im Home-Netzwerk eines Nutzers für einen Angreifer einen möglichen Eintrittspunkt ins Unternehmensnetz darstellt.

Fehlkonfigurierte Sicherheitseinstellungen während der Cloud-Migration führen zu weiteren Datendiebstählen

Trend Micro prognostiziert auch, dass Angreifer diese bewährten Methoden für Angriffe auf die zunehmend verbreitete Cloud-Nutzung einsetzen werden. Es werden immer mehr Schwachstellen in Cloud-Infrastrukturen, wie Containern, gefunden werden. Zudem werden zu schwache Maßnahmen für die Cloud-Sicherheit  eine vermehrte Ausnutzung von Accounts für das Mining von Kryptowährungen ermöglichen. Dies kann zu noch schwereren Datenpannen aufgrund falsch konfigurierter Systeme führen.

Der Kampf gegen Fake News wird unter dem Druck verschiedener Wahlen immer schwieriger
Trend Micro geht davon aus, dass 2019 die Verbesserungen im Kampf gegen Fake News in sozialen Medien nicht ausreichen, um die Menge an Cyberpropaganda rund um demokratische Vorgänge im Griff zu behalten. Die Motivation wird niemals verschwinden, und den Werkzeugen ist nur schwer beizukommen, da dieselben Tools für legitime Zwecke verwendet werden können. Regierungen haben die Absicht bekundet, soziale Medienplattformen zu regulieren, doch sind die Sicherheitsforscher der Ansicht, dass den Sites die benötigte Reaktionszeit fehlt, um das Internet von Fake News zu befreien.

Weitere Vorhersagen betreffen die Rolle von Chatbots, die Sicherheit von Industrial Control Systems, so genannte „Wurm-Kriege“ um die Vorherrschaft über IoT-Geräte oder auch die Sicherheit von smarten Gesundheitsgeräten mit Folgen etwa für ältere Nutzer und sind in dem vollständigen Bericht „Die Zukunft vor Augen: mit allgegenwärtigen und persistenten Bedrohungen fertigwerden“ nachzulesen.

Fazit

„Unternehmen müssen die Auswirkungen verstehen, die die verstärkte Nutzung der Cloud, die Zusammenführung von IT und OT sowie die immer weiter verbreitete Möglichkeit, von außerhalb des Büros zu arbeiten, auf die Sicherheit haben“, sagt Udo Schneider, Security Evangelist bei Trend Micro. Und der Schutz von Unternehmensnetzwerken vor sich ständig ändernden Bedrohungen erfordert eine genaue Kenntnis darüber, wie Sicherheitsrisiken gemanagt werden sollen. Die gesamte Bandbreite bekannter und unbekannter Bedrohungen kann niemals durch eine einzige neumodische Technologie abgedeckt werden, da jede neue Art von Bedrohung verschiedene Aspekte der IT-Sicherheit herausfordert. Unternehmen sollten nicht nach einem „Allheilmittel“ suchen, sondern nach einer generationsübergreifenden Mischung von Techniken zur Abwehr von Bedrohungen, die die richtige Technik zur richtigen Zeit anwendet. Genauso wichtig ist zudem, mehr Mittel in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter zu investieren, um sich vor diesen wachsenden Risiken zu schützen“, empfiehlt Udo Schneider.

Trend Micro „Representative Vendor“ bei Gartner

Presseinformation

Trend Micro für seine Fähigkeiten beim Schutz von Cloud-Workloads als „Representative Vendor“ ausgewiesen

Wallisellen, 14.08.2017 – Trend Micro wird in „Gartner’s Market Guide for Cloud Workload Protection Platforms“ genannt. Die Autoren führen in ihrem Bericht einundzwanzig wesentliche Schutzfähigkeiten auf, von denen Trend Micro sechzehn erfüllt. 

Unternehmen stellen ihre Rechenzentren zunehmend auf hybride Architekturen um, bei denen Workloads sowohl in der eigenen Umgebung als auch in der Cloud laufen. Deshalb verlangen viele Anwender nach einer einheitlichen Sicherheitslösung, mit der sie ihre Workloads umfassend absichern können, egal wo diese ausgeführt werden. Trend Micro, weltweit führender Anbieter für IT-Sicherheitslösungen, wurde kürzlich in „Gartner’s Market Guide for Cloud Workload Protection Platforms“ (1) genannt. Dieser Bericht umfasst 24 führende Security-Anbieter auf dem Gebiet der Cloud Workload Protection. Gartner nennt darin einundzwanzig wesentliche Fähigkeiten, von denen Trend Micro sechzehn erfüllt.

Trend Micro bietet herausragende Fähigkeiten bei der Absicherung von Workloads auf Servern. Dazu kommt die Unterstützung einer Vielzahl von Betriebssystemen wie Windows, Linux und Unix sowie die Integration mit VMWare, AWS und Azure. Lösungen von Trend Micro zeichnen sich durch neu entwickelte Funktionen wie native Applikationskontrolle sowie Sichtbarkeit und Schutz von Containern aus.

„Wir sehen, die IT-Transformation findet statt und treibt damit wesentlich die Adaption von Cloud-Diensten voran. Dies stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen, das Sicherheitsniveau auch im Kontext von hybriden Architekturen sicherzustellen“, sagt Hannes Steiner, Enterprise Sales Director bei Trend Micro Deutschland. „Wir bieten Unternehmen ein einheitliches Security-Framework, um hybride Umgebungen ganzheitlich zu schützen. Bereits heute sind wir mit 2,5 Milliarden geschützten Cloud-basierten Workload-Stunden in diesem Segment führend. Wir sind stolz darauf, darin von Gartner bestätigt zu werden.“   

Eine zentrale Empfehlung von Gartner ist, dass Sicherheits- und Risikoverantwortliche von ihren Anbietern einfordern, dass sie Sichtbarkeit und Kontrolle von Workloads unterstützen, die sowohl physische als auch virtuelle Maschinen sowie Container und multiple Public Cloud IaaS (Infrastructures-as-a-Service) umfassen, und dies mittels einer zentralen Verwaltung und Konsole ermöglichen.

Trend Micro Hybrid Cloud Security mit XGen erfüllt diese Anforderungen, indem sie eine Kombination aus generationsübergreifenden Bedrohungsabwehrmechanismen bietet. Diese wurden darauf optimiert, physische, virtuelle und cloudbasierte Umgebungen mittels Trend Micro Deep Security zu schützen. 

Weitere Informationen zu Trend Micro Hybrid Cloud Security finden Sie unter:

http://www.trendmicro.de/grossunternehmen/hybrid-cloud-security/index.html

 Fussnoten
(1) Gartner “Market Guide for Cloud Workload Protection Platforms,” von Neil MacDonald; 22. März 2017.

 

Partner Referenz Video Statement: Bechtle GmbH

Auf der VMworld Europe 2016 haben wir verschiedene Kunden und Partner gebeten, uns kurze Statements auf Video abzugeben. Hören und sehen Sie, was die zu sagen haben:

BECHTLE GMBH, IT SYSTEMHAUS, ÖSTERREICH

„Das Bechtle IT-Systemhaus Österreich ist langjähriger Trend Micro Goldpartner. Damit wir wissen, was wir unseren Kunden anbieten, setzen wir Trend Micro Lösungen auch intern ein und sind damit äußerst zufrieden.“

Peter Zednik, Dienstleistungsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung
Bechtle GmbH, IT-Systemhaus, Österreich

IAIT-Test zu Cloud App Security

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Das Institut zur Analyse von IT-Komponenten (IAIT) hat kürzlich Cloud App Security von Trend Micro einem Test unterzogen. Das Fazit: im Test konnte das Produkt voll überzeugen. Vor allem auch weil beim Betrieb der Sicherheitslösung von Trend Micro keine Änderungen an der laufenden Infrastruktur erforderlich sind. Und das bringt bekanntermassen zusätzliche Vorteile mit sich.

Laden Sie sich den Bericht herunter:

IAIT_Test_Trend_Micro_Cloud_App_Security

Security-Insider.de – Cloud App Security im Test

Originaltext auf www.security-insider.de

Kürzlich hat security-insider.de die Trend Micro – Lösung Cloud App Security getestet. Das Fazit: mit dieser Lösung gibt es stressfrei mehr Sicherheit.

Im Test konnte uns die Cloud App Security von Trend Micro voll überzeugen. Das Tool liess sich schnell und einfach einrichten und auch die Konfiguration im laufenden Betrieb stellt für IT-Mitarbeiter keinerlei Probleme dar. Das Management-Werkzeug ist übersichtlich und der Funktionsumfang gross. Am positivsten wurde vermerkt, dass beim Betrieb der Sicherheitslösung keine Änderungen an der laufenden Infrastruktur erforderlich sind.
Lesen Sie den gesamten Bericht hier

CLOUDSEC: Was Unternehmen unter den Nägeln brennt

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Update der Speakerliste – weiter unten

Grundsätzlich geht es in der Informationssicherheit darum, die Kontrolle zurückzugewinnen sowie die Ordnung in einer chaotischen Welt wiederherzustellen. Darüber hinaus ist auch Belastbarkeit, Hartnäckigkeit und Standfestigkeit gefragt. All dies lässt sich allein nicht erreichen. Trend Micros eintägige Konferenz CLOUDSEC im September ist dicht gepackt mit Best Practice-Ratschlägen von CISOs, Sicherheitsexperten, Journalisten und anderen Fachleuten, die dazu beitragen können, im eigenen Unternehmen bessere Entscheidungen zu treffen.
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