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Untersuchung von Trend Micro zeigt kriminellen Missbrauch von Twitter

Trend Micro stellt eine neue Studie vor, die zeigt, wie Cyberkriminelle Twitter missbrauchen. Ihre Aktivitäten reichen von Tech-Support-Betrug über Command-and-Control-Kommunikation (C&C) bis hin zur Exfiltration von Daten. Gleichzeitig ergab die Untersuchung aber auch, dass das soziale Netzwerk von Cybersicherheitsexperten auch für positive Zwecke genutzt werden kann.

Forscher von Trend Micro analysierten eine grosse Menge an Twitter-Daten, um Beziehungen zwischen verschiedenen Akteuren und Anomalien zu erkennen. Daraus konnten sie wertvolle Erkenntnisse gewinnen.

„Soziale Medien sind ein fester Bestandteil unseres alltäglichen Lebens. Unsere neueste Forschung zeigt, wie sie einerseits von der Security-Community positiv genutzt, andererseits aber auch von Kriminellen missbraucht werden“, sagt Richard Werner, Business Consultant bei Trend Micro. „Unser Bericht zeigt Unternehmen, wie der Missbrauch von Social Media ihre Marke beschädigen kann und klärt Verbraucher auf, wie sich Betrüger als vertrauenswürdige Quelle ausgeben. Wir hoffen, dass wir Unternehmen und Verbraucher damit vor zukünftigem Schaden bewahren können.“

Fake-Support-Accounts

Die Forscher fanden heraus, dass sich Kriminelle mittels gefälschter Accounts als Support-Abteilungen von Technik-Herstellern ausgeben. Nutzer werden dazu aufgefordert, Telefonnummern anzurufen, um mit dem vermeintlichen Helpdesk des Unternehmens zu sprechen. Dort werden die Anrufer dazu gebracht, ihre Kreditkartendaten preiszugeben oder bösartigen Content auf ihrem Computer zu installieren. 

Die Kriminellen greifen dabei häufig auf eine Multi-Channel-Strategie zurück, bei der sie neben Twitter auch YouTube, Facebook, Telegram und andere Kanäle nutzen, um mittels SEO (Search Engine Optimization, Suchmaschinenoptimierung) das Suchmaschinen-Ranking ihrer gefälschten Support-Websites zu erhöhen.

Während Cyberkriminelle Twitter mit bösen Absichten nutzen, können Bedrohungsforscher das soziale Netzwerk auch zu positiven Zwecken verwenden. Vor allem können sie sich durch Twitter-Monitoring frühzeitig über die Veröffentlichung von Schwachstellen informieren, um Patches priorisiert einzuspielen. Zudem kann durch das Scannen auf Indicators of Compromise (IoC), Regeln zur Bedrohungserkennung und andere Kontext-Informationen die Qualität von Bedrohungsinformationen verbessert werden.   

Empfehlungen

Trend Micro empfiehlt, dass Nutzer die Echtheit von angeblichen Unternehmens-Accounts überprüfen, indem sie von der Firmen-Website auf den Twitter-Kanal gehen, anstatt direkt auf Twitter danach zu suchen. Auch Sicherheitsverantwortliche sollten auf Twitter gefundene Informationen stets validieren, bevor sie diese nutzen.

Weitere Informationen

Den vollständigen Forschungsbericht finden Sie unter: https://www.trendmicro.com/vinfo/us/security/news/cybercrime-and-digital-threats/hunting-threats-on-twitter

Studie: Cybersicherheit ist grosse Herausforderung für europäischen Finanzsektor

Der Finanzsektor in Europa steht vor grossen Herausforderungen bei der IT-Sicherheit – das ergab eine Studie von Trend Micro. Wie der IT-Sicherheitsanbieter herausfand, haben 61 Prozent der IT-Entscheider im Finanzwesen den Eindruck, dass die Cyberbedrohungen für ihr Unternehmen im vergangenen Jahr zugenommen haben. Fast die Hälfte von ihnen (45 Prozent) gaben darüber hinaus Probleme an, mit den Bedrohungen Schritt zu halten.

Für die Untersuchung wurden über 1.000 IT- und IT-Sicherheitsentscheider in Europa befragt, von denen 344 im Finanzsektor tätig sind. Ein Drittel der Befragten aus dem Finanzwesen gab an, Probleme dabei zu haben, mit ihrem Budget wirkungsvoll für Cybersicherheit zu sorgen. Das bleibt nicht ohne Folgen: 34 Prozent berichteten, dass ihre Zufriedenheit am Arbeitsplatz im vergangenen Jahr gesunken ist.

„Datenschutz war noch nie wichtiger. Besonders Finanzdienstleister stehen vor nicht zu unterschätzenden Herausforderungen bei der Umsetzung neuer Vorgaben wie der DSGVO (EU-Datenschutzgrundverordnung) und PSD2 (Payment Services Directive 2)“, sagt Richard Werner, Business Consultant bei Trend Micro. „Der gesamte Sektor steht bereits unter hohem Druck. Berücksichtigt man zudem die steigende Häufigkeit von immer raffinierteren Cyberangriffen, wird deutlich, dass die Verantwortlichen viel zu tun haben.“

Schlupflöcher in Geschäftsprozessen

Eine Bedrohung, die den Befragten besonders gefährlich erscheint, ist Business Process Compromise (BPC). Dabei suchen Angreifer nach Schlupflöchern in Geschäftsprozessen, verwundbaren Systemen und angreifbaren Handlungsweisen. Wird eine Schwachstelle entdeckt, verändern die Angreifer den entsprechenden Prozess, ohne dass das betroffene Unternehmen oder seine Kunden etwas davon bemerken. Zwei Drittel (66 Prozent) der Befragten aus dem Finanzwesen stufen diese Angriffe als herausragende Bedrohung für ihr Unternehmen ein. Die Hälfte (50 Prozent) von ihnen geht zudem davon aus, dass sie sich keine Lösegeldzahlungen leisten könnten, falls Daten gestohlen oder verschlüsselt würden.

Obwohl eine Mehrheit (65 Prozent) erwartet, dass ein BPC-Angriff signifikante Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb hätte, gesteht knapp über die Hälfte (51 Prozent) ein, dass es in ihrer Geschäftsführung eine mangelnde Awareness hinsichtlich dieser Angriffsmethode gibt. Dabei stehen sie vor einer Herausforderung: 41 Prozent gaben an, Schwierigkeiten dabei zu haben, die Folgen eines Angriffs gegenüber der Unternehmensleitung zu kommunizieren. Gleichzeitig ist bei einem Drittel (34 Prozent) der Finanzunternehmen das Thema Cybersicherheit nicht auf Geschäftsführerebene vertreten.

„BPC-Angriffe sind für Cyberkriminelle aufwändig, versprechen aber auch grosse Gewinne. Indem sie sich längere Zeit unerkannt in der Infrastruktur eines Unternehmens aufhalten, können sie mit der Zeit die nötigen Informationen sammeln, um grössere Geldbeträge abfliessen zu lassen. Das war beispielsweise beim Angriff auf die Bangladesh Bank im Jahr 2016 der Fall“, so Werner weiter.

„Um diesen Bedrohungen zu begegnen, sollten Finanzdienstleister die Cybersicherheit zur Chefsache machen. So können Sicherheitsverantwortliche ihre Bedeutung besser innerhalb der gesamten Organisation kommunizieren. Schliesslich muss Security für das gesamte Unternehmen zur Geisteshaltung werden – vom Vorstand über die Buchhaltung bis hin zur Personalabteilung. Nur so kann es gelingen, diese immer raffinierteren Angriffe abzuwehren.“

Über die Studie

Von Opinium durchgeführte Studie im Auftrag von Trend Micro. Befragt wurden 1.022 IT- und Sicherheitsentscheider in Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Spanien, Italien, Schweden, Finnland, Frankreich, den Niederlanden, Polen, Belgien und der Tschechischen Republik.

Die Stöcklin Logistik AG sichert mit Trend Micro weltweit ihre kritische Kommunikation und Daten

Überblick
1934 gegründet, begleitet die Schweizer Stöcklin-Gruppe als international erfahrener Systemintegrator von Intralogistiksystemen ihre Kunden von der Planung und Projektierung bis hin zur Lieferung schlüsselfertiger Gesamtsysteme im Bereich der Lagerlogistik und automatisierten Lagerverwaltung. Die Firma bietet aus vorwiegend eigener Produktion Förder- und Lagersysteme für verschiedensteLadeträger sowie Flurförderzeuge aber auch die zugehörige Steuerungs-software und Warehouse-Managementsysteme. Mithilfe der etwa 500 Mitarbeiter in den 14 weltweiten Niederlassungen stellt sich die Stöcklin Logistik AG dem Anspruch, die sprichwörtliche Schweizer Qualität im globalen Wettbewerb zu liefern. Dieser Massstab gilt selbstverständlich auch im Bereich der Unternehmenssicherheit, die zudem die verschiedenen Besonderheiten des Geschäfts berücksichtigen muss.

Herausforderungen
Eine zentrale Herausforderung für das Sicherheitsteam und die IT-Abteilung ist es, die Ver-fügbarkeit und Integrität der vielen sensiblen Daten, wie etwa Konstruktionsdaten und des geistigen Eigentums zu gewährleisten, aber auch eine sichere Kommunikation zur Verfügung zu stellen, betont Christian Kühni, der Leiter Informatik. In der Vergangenheit war es nicht immer einfach, diese Aufgabe zufriedenstellend zu lösen. Es gab keine unternehmensweit einheitliche Sicherheitsstrategie, und jede Niederlassung setzte ihre eigenen Sicherheitsprodukte unterschiedlicher Hersteller ein. Der Nachteil davon war, dass jede Niederlassung für die Aktualität ihrer Produkte selbst verantwortlich war. „Wir konnten uns leider nicht darauf verlassen, dass Updates, Sicherheitslevel oder aktualisierte Versionen tatsächlich vollzogen wurden“, berichtet Kühni. „Außerdem gab es immer wieder Probleme mit Supportanfragen, weil wir die eingesetzten Produkte nicht so gut kannten. Mit einem Wort, der Überblick über den Zustand der Sicherheit im Unternehmen wies Lücken auf.“ Auch ein standardisiertes Reporting und Alerting bei Vorfällen war somit nicht möglich.Angesichts der sich häufenden Berichte über neue Angriffstrends sowie Hacking- oder auch Ransomware- und Phishing-Attacken rückte der Bedarf nach mehr und besserer Sicherheit stärker in den Vordergrund. „Schlussendlich defi nierten wir eine konzernweite IT-Security-Strategie, über die gewährleistet ist, dass das Unternehmen und unsere Kunden gegen allfällige Cyberangriffe wirklich geschützt sind“, erklärt der IT-Leiter.

Warum Trend Micro
Seit Anfang Herbst 2018 wird diese Strategie konsequent umgesetzt. Für die definierten Anforderungen erwies sich Trend Micro als der ideale Partner. „Die Mitarbeiter im Beratungs-prozess zeigten eine hohe Fachkompetenz und gingen sehr gut auf unsere Bedürfnisse ein“, hebt der Sicherheitsfachmann hervor. „Zudem entsprechen die Lösungen genau unseren Bedürfnissen für einen zuverlässigen, automatisierten hohen Schutz, der von zentraler Stelle aus überwacht werden kann.

Mit Trend Micro Deep Discovery Inspector und Analyzer in der Kombination mit mehreren Sandboxen erhielten wir gute Einsichten in den Netzwerkverkehr und konnten herausfi nden, wo eventuell Lücken bestanden. Aufgrund dieser Resultate konnten die weiteren Schritte defi niert werden.

Christian Kühni, Leiter Informatik, Stöcklin Logistik AG

Lösung
Die Trend Micro-Lösungen werden gesamtheitlich genutzt – im Netzwerk, für die Server bis zu den Clients, einschließlich dem kompletten Mailschutz. Als erstes wurde Ursachenforschung betrieben, das heisst, die Sicherheitsfachleute des Logistikers wollten herausfi nden, wo die Schwachstellen im Netz, eventuelle Lecks lagen. Deshalb implementierten sie zuerst Trend Micro Deep Discovery Inspector und Analyzer. „Die Einsichten in den Netzwerkverkehr in Kombination mit mehreren Sandboxen haben gute Ergebnisse gezeigt“, betont Kühni. Aufgrund dieser Resultate konnten die weiteren Schritte defi niert werden. Gleichzeitig setzten die Schweizer als neuen zentralen und besseren Schutz für physische und virtuelle Unternehmensserver Trend Micro Deep Security mit den Modulen AV, IPS und Integrity Monitoring auf. Parallel dazu wurde nach der Analyse des Email-Verkehrs Hosted Email Security implementiert mit Scan Mail for Exchange. Schließlich ist derzeit mit dem Aufsetzen von Smart Protection Complete die Sicherheit der Endpunkte dran.

Mithilfe des Monitorings ahnt man nicht nur, was vorgeht sondern bekommt es in allen Bereichen gezeigt. Wir sehen, woher eine Bedrohung kommt und können aktiv werden. Damit haben wir viel mehr Macht und Kontrolle über die eigene Sicherheit.

Christian Kühni, Leiter Informatik, Stöcklin Logistik AG

Ergebnisse
Die Trend Micro-Produkte lösten alle vorherigen Sicherheitsprodukte ab, denn die IT-Fachleute von Stöcklin stellten fest, dass die neuen Lösungen ihre Anforderungen viel besser erfüllten als die früheren konventionellen. So wurden etwa die Probleme des unzuverlässigen Patchens gelöst. „Das neue zentrale Patch Management gibt uns die Gewissheit, dass die Server überall tatsächlich immer auf aktuellem Stand sind, und das ist sehr beruhigend“, bekräftigt Kühni zufrieden. Zudem profi tiert die Unternehmenssicherheit auch von der Möglichkeit des virtuellen Patchings, denn die Intralogistiker haben produktive Systeme im Einsatz, die 24/7 funktionieren müssen und die damit ebenfalls geschützt sind. Monatliche Auswertungen von Trend Micro sind darüber hinaus sehr hilfreich, denn sie gehen aufgrund der zusätzlichen Informationen aus der intelligenten Infrastruktur Trend Micro Smart Protection Network tiefer ins Detail als die Stöcklin-eigenen Reports. „Diese Werte helfen auch dabei, verdächtige IP-Adressen zu blockieren“, bestätigt der Informatik-Leiter.Besonders hebt Kühni die Vorteile des Control Managers hervor: Das Tool erleichtert nicht nur die gesamte Bedienung, sondern bietet an zentraler Stelle eine hervorragende Übersicht über alles, was in puncto Sicherheit im gesamten Unternehmen passiert. „Das Monitoring macht den entscheidenden Unterschied zu früher aus – man ahnt nicht nur, was vorgeht, es wird einem gezeigt, und das in allen Bereichen“, konstatiert Kühni. Und weiter: „Wir sehen, woher eine Bedrohung kommt und können aktiv werden. Damit haben wir viel mehr Macht und Kontrolle über die eigene Sicherheit.“ Die Trend Micro-Lösung hat ihren Wert bereits konkret unter Beweis stellen können. Eine Bedrohung für das Netzwerk wurde rechtzeitig erkannt und konnte abgewehrt werden.Das Fazit von Christian Kühni: „Unsere Entscheidung für Trend Micro war die richtige!“ Auch rät er nachdrücklich: „Grundsätzlich sollten Unternehmen zuerst analysieren, wo im Netzwerk und in der Infrastruktur die grössten Risiken oder Schwächen vorhanden sind. Erst dann kann man die nächsten Schritte zu besserem Schutz sinnvoll planen.

Was folgt
Dem Ziel, die Trend Micro-Lösungen unternehmensweit einzusetzen, ist Stöcklin in den großen Niederlassungen in der Schweiz, in Deutschland, Tschechien und Mexiko, schon ein gutes Stück nähergekommen, denn dort sind die Lösungen aktiv. Nun folgen Schritt für Schritt die weiteren Zweigstellen.

Mehr Informationen
www.trendmicro.com
www.stoecklin.com

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Trend Micro IT-Sicherheitsvorhersagen für 2019: Cyberangriffe passen sich dem Fortschritt an

Wer wissen will, was 2019 in punkto Sicherheit bereit hält, sollte sich zuerst die technologischen und soziopolitischen Entwicklungen ansehen, um zu verstehen, wo Cyberkriminelle ihre Chancen für einen schnellen, relativ einfach zu erzielenden Profit wittern. Es geht um die Fortschritte in den Bereichen künstliche Intelligenz und Machine Learning, die weltweit zunehmende Verbreitung von Cloud Computing und die Entwicklungen bei smarten Geräten, Smart Home und Factory sowie die kommende Einführung von 5G. All dies werden auch Cyberkriminelle ins Visier nehmen. Trend Micro hat aufgrund eigener Analysen in unterschiedlichen Bereichen einige Sicherheitsvoraussagen für 2019 getroffen.

Social Engineering via Phishing wird Exploit Kits als Angriffsvektor ersetzen

„Monokulturen“, also viele Geräte mit mehr oder weniger derselben Software und demselben Betriebssystem, werden weniger, sodass sich für Cyberkriminelle der Aufwand für den Einsatz von Exploit Kits nicht länger lohnt. Sie greifen daher auf die klassische Technik des Social Engineerings zurück, für die es noch nie eine zuverlässige, dauerhafte Lösung gegeben hat.

Zahl der geblockten Phishing-bezogene URLs wird größer (Daten aus dem Trend Micro™ Smart Protection Network™ aus Q3 2018)

Phishing-Versuche wird es künftig auch für SMS und Chat Programme geben. Cyberkriminelle sind zwar hinter den üblichen Online-Banking-Zugangsdaten her, doch sie werden auch Konten für Cloud Storage und andere Dienste anvisieren. Es entstehen auch vollkommen neue Angriffsarten, wie etwa SIM-Jacking, die sehr stark auf Social Engineering bauen. Diese Angriffsmethode ermöglicht es Kriminellen, die Kontrolle über die Onlinepräsenz eines Opfers zu übernehmen und macht es für Verbraucher schwierig, diese zurückzuerlangen.

99,99% der Exploit-basierten Angriffe werden nicht auf Zero-Day-Schwachstellen beruhen

Cyberkriminelle haben es nicht leicht, neue Schwachstellen zu finden, denn es gibt Infrastrukturen, wie die Trend Micro Zero Day Initiative (ZDI), die Sicherheitsforscher und betroffene Anbieter vereint, um Lücken verantwortungsvoll zu veröffentlichen und zu schließen. Für Angreifer stellt das Zeitfenster zwischen der Veröffentlichung eines neuen Patch und dessen Aufspielen auf den Systemen die günstigste Gelegenheit für ihr bösartiges Tun dar. Da die Einzelheiten der Schwachstelle bei deren Veröffentlichung mit publiziert wurden, verkürzt sich auch die Recherchezeit für die Ausnutzung der Schwäche erheblich.

2019 werden erfolgreiche, auf Exploits beruhende Angriffe Schwachstellen nutzen, für die Patches bereits Wochen oder gar Monate vorher zur Verfügung gestellt wurden, aber noch nicht aufgespielt sind. Es wird auch weiterhin Fälle von N-Day-Exploits geben, die der Netzwerksicherheit Probleme bereiten.

Heimnetzwerke werden zu Eintrittspunkten in Unternehmensnetze

Heimnetzwerke umfassen mittlerweile verschiedene Geräte, wie etwa Drucker und eine steigende Zahl von Smart Home-Geräten, oder greifen auf Storage-Geräte zu, die die Nutzer sowohl für ihre Arbeit im Homeoffice als auch privat verwenden. IDC geht von einem zweistelligen Wachstum für alle Kategorien der Smart Home-Geräte bis 2022 aus. Für die Sicherheit bedeutet dies jedoch, dass jedes nicht gesicherte Gerät im Home-Netzwerk eines Nutzers für einen Angreifer einen möglichen Eintrittspunkt ins Unternehmensnetz darstellt.

Fehlkonfigurierte Sicherheitseinstellungen während der Cloud-Migration führen zu weiteren Datendiebstählen

Trend Micro prognostiziert auch, dass Angreifer diese bewährten Methoden für Angriffe auf die zunehmend verbreitete Cloud-Nutzung einsetzen werden. Es werden immer mehr Schwachstellen in Cloud-Infrastrukturen, wie Containern, gefunden werden. Zudem werden zu schwache Maßnahmen für die Cloud-Sicherheit  eine vermehrte Ausnutzung von Accounts für das Mining von Kryptowährungen ermöglichen. Dies kann zu noch schwereren Datenpannen aufgrund falsch konfigurierter Systeme führen.

Der Kampf gegen Fake News wird unter dem Druck verschiedener Wahlen immer schwieriger
Trend Micro geht davon aus, dass 2019 die Verbesserungen im Kampf gegen Fake News in sozialen Medien nicht ausreichen, um die Menge an Cyberpropaganda rund um demokratische Vorgänge im Griff zu behalten. Die Motivation wird niemals verschwinden, und den Werkzeugen ist nur schwer beizukommen, da dieselben Tools für legitime Zwecke verwendet werden können. Regierungen haben die Absicht bekundet, soziale Medienplattformen zu regulieren, doch sind die Sicherheitsforscher der Ansicht, dass den Sites die benötigte Reaktionszeit fehlt, um das Internet von Fake News zu befreien.

Weitere Vorhersagen betreffen die Rolle von Chatbots, die Sicherheit von Industrial Control Systems, so genannte „Wurm-Kriege“ um die Vorherrschaft über IoT-Geräte oder auch die Sicherheit von smarten Gesundheitsgeräten mit Folgen etwa für ältere Nutzer und sind in dem vollständigen Bericht „Die Zukunft vor Augen: mit allgegenwärtigen und persistenten Bedrohungen fertigwerden“ nachzulesen.

Fazit

„Unternehmen müssen die Auswirkungen verstehen, die die verstärkte Nutzung der Cloud, die Zusammenführung von IT und OT sowie die immer weiter verbreitete Möglichkeit, von außerhalb des Büros zu arbeiten, auf die Sicherheit haben“, sagt Udo Schneider, Security Evangelist bei Trend Micro. Und der Schutz von Unternehmensnetzwerken vor sich ständig ändernden Bedrohungen erfordert eine genaue Kenntnis darüber, wie Sicherheitsrisiken gemanagt werden sollen. Die gesamte Bandbreite bekannter und unbekannter Bedrohungen kann niemals durch eine einzige neumodische Technologie abgedeckt werden, da jede neue Art von Bedrohung verschiedene Aspekte der IT-Sicherheit herausfordert. Unternehmen sollten nicht nach einem „Allheilmittel“ suchen, sondern nach einer generationsübergreifenden Mischung von Techniken zur Abwehr von Bedrohungen, die die richtige Technik zur richtigen Zeit anwendet. Genauso wichtig ist zudem, mehr Mittel in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter zu investieren, um sich vor diesen wachsenden Risiken zu schützen“, empfiehlt Udo Schneider.

Event: Cyberangriffe im Gesundheitswesen

Event am 22. Juni 2017 ab 14 Uhr in Rotkreuz

Medizinische Geräte schneiden in Sachen IT-Security oftmals schlecht ab. Erfahren Sie bei unserem Event, wo die potentiellen Gefahren liegen und wie Sie sich effektiv davor schützen können.

Der Event findet in Kooperation mit der „Information Security in Healthcare Conference 2017“ und in Zusammenarbeit mit unserem Partner recretix systems AG in Rotkreuz statt. Unser Event ist kostenlos und Sie können über uns zu Spezialkonditionen (250 CHF statt 460 CHF) auch an der ganztägigen Fachveranstaltung teilnehmen. Lassen Sie sich die Keynote von Martin Darms, einem ausgewiesenen IT-Experten des Schweizer Gesundheitswesens, nicht entgehen.

Hier geht es zur Anmeldung

Mehr Informationen zur Tagesveranstaltung

 

Nach WannaCry – die nächste Welle rollt an!

Noch keine Woche ist seit der grossen WannaCry – Angriffswelle vergangen. Es war wirklich nur eine Frage der Zeit, bis daraus neue Malware entwickelt werden würde: die Entstehung der UIWIX-Ransomware. Trend Micro erkennt die neue Bedrohung unter RANSOM_UIWIX.A.
Lesen Sie hier das Neuste dazu auf unserem englischsprachigen TrendLabs Security Blog

Ad-hoc Webinare zum Thema WannaCry/Wcry

Aus aktuellem Anlass führt Trend Micro ein Webinar zum Thema „wie schützen Sie Ihr Unternehmen vor diesen aktuellen Bedrohungen“ durch.

Webinar zu WannaCry

Nach der ersten Infektionswelle können weitere folgen, wenn in den nächsten Stunden und Tagen derzeit abgeschaltete, verwundbare Systeme wieder in Betrieb gehen. Erfahren Sie alles Wichtige über die anhaltende Bedrohung im Webinar.

Referent:
Timo Wege, Technical Consultant Pre-Sales

Sie haben zwei Daten zur Auswahl (selber Inhalt):
Dienstag, 16. Mai von 14:00 bis 15:00 Uhr –> zur Anmeldung
Donnerstag, 18. Mai von 14:00 bis 15:00 Uhr –> zur Anmeldung

Hier finden Sie alle notwendigen Informationen zur Abwehr einer potenziell bevorstehenden, zweiten Angriffswelle. Dazu gehören auch wichtige Empfehlungen zur optimalen Konfiguration Ihrer Trend Micro Lösungen. Unsere Sicherheitsexperten aktualisieren diese Empfehlungen fortlaufend, daher möchten wir Sie bitten, sich auf dem Laufenden zu halten. Auf unserem Blog erfahren Sie darüber hinaus mehr über aktuelle Erkenntnisse aus den Trend Labs und die weitere Entwicklung des Angriffs.

Neues Ransomware / CryptoLocker – Webinar

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Aufgrund der aktuelle Lage organisieren wir zusammen mit der Computerwoche Deutschland ein Update Webinar zum Thema Ransomware (CryptoLocker) in Deutscher Sprache. Sie erhalten einen Update zur Evolution von Ransomware uns seinen verschiedenen Variationen.

Hier geht es  zur Anmeldung

Security-Insider.de – Cloud App Security im Test

Originaltext auf www.security-insider.de

Kürzlich hat security-insider.de die Trend Micro – Lösung Cloud App Security getestet. Das Fazit: mit dieser Lösung gibt es stressfrei mehr Sicherheit.

Im Test konnte uns die Cloud App Security von Trend Micro voll überzeugen. Das Tool liess sich schnell und einfach einrichten und auch die Konfiguration im laufenden Betrieb stellt für IT-Mitarbeiter keinerlei Probleme dar. Das Management-Werkzeug ist übersichtlich und der Funktionsumfang gross. Am positivsten wurde vermerkt, dass beim Betrieb der Sicherheitslösung keine Änderungen an der laufenden Infrastruktur erforderlich sind.
Lesen Sie den gesamten Bericht hier