Schlagwort-Archive: Datenschutz

Erpressung in einer neuen Dimension

Kommentar von Richard Werner, Business Consultant, via blog.trendmicro.de

Die Diskussion über Datensicherheit im Zusammenhang mit der Datenschutz Grundverordnung wird in Deutschland, Österreich und anderen Teilen der Welt gerade mit viel Verve geführt, da überrascht Bloomberg mit einer Nachricht: Offensichtlich hat die Firma Uber Technologies Hacker dafür bezahlt, die von ihnen gestohlenen Daten personenbezogener Art nicht zu veröffentlichen. Das Unternehmen selbst bestätigt, dass etwa 50 Millionen Uber-Nutzerkonten weltweit vom Diebstahl betroffen und dass es sich bei den „verlorenen“ Daten um solche wie Namen, Adressen und E-Mailadressen handelt. Ebenfalls immer noch typische Abwiegelung eines betroffenen Unternehmens: Keine Social Security-Nummern, Kreditkarteninformationen oder Standortdaten wurden gestohlen. Ist der Vorfall dann also harmlos?

In den USA bricht gerade ein Sturm der Entrüstung über Uber herein, weil die Verantwortlichen lieber 100’000 $ an Kriminelle zahlten, als ihrer gesetzlichen Verpflichtung nachzukommen und die Betroffenen zu informieren.

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Umbreon Linux-Rootkit zielt auf x86- und ARM-Systeme

Originalbeitrag von Fernando Mercês, Senior Threat Researcher
Re-Blog von blog.trendmicro.de

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Trend Micros Sicherheitsforscher erhielten kürzlich von einem Partner des Vertrauens Samples einer neuen Rootkit-Familie. Um dieser Gefahr entgegen zu wirken, liefert der Blog eine Analyse des Rootkits, und Trend Micro stellt auch die Samples der Industrie zur Verfügung.

Die Rootkit-Familie Umbreon (ELF_UMBREON, gleicher Name wie Pokémon) zielt auf Linux-Systeme mit Intel- und ARM-Prozessoren, sodass die Reichweite der Bedrohung auch Embedded Devices mit einschliesst.

Die Entwicklung von Umbreon begann Anfang 2015, doch waren die Entwickler im cyberkriminellen Untergrund mindestens seit 2013 aktiv. In Untergrund-Foren und IRC-Kanälen wird behauptet, dass Umbreon schwer zu entdecken ist.

Umbreon wird vom Angreifer per Hand auf betroffene Geräte oder Server installiert. Danach kann dieser das Gerät kontrollieren.
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Ransomware: Die Verteidigung beginnt hier

Originalbeitrag von Simon Walsh

In diesem Jahr gab es kaum einen Tag, an dem kein Ransomware-Vorfall Schlagzeilen machte. Diese heimtückischen Schadsoftware-Kampagnen, bei denen Nutzer von ihren Computern ausgesperrt werden, bis sie ein Lösegeld zahlen, mutieren zu der bevorzugten Verdienstmethode der Cyberkriminellen. Die Zahlen zeigen, dass Ransomware nahezu die Hälfte der Schadsoftwareangriffe des letzten Jahres ausmachten. Für Verbraucher sind diese Angriffe lästig, für Unternehmen können die Auswirkungen zum Desaster werden, weil sie zur Unterbrechung der Geschäftstätigkeiten führen und mit potenziell hohen Kosten verbunden sind.
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