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IT-Entscheider und Ransomware: Fast ein Viertel unterschätzt noch immer die Gefahr

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Fast ein Viertel (23 Prozent) der IT-Entscheider in deutschen Unternehmen mit mehr als 1’000 Mitarbeitern unterschätzt noch immer die Gefahr, die von Erpressersoftware ausgeht. Das hat eine vom japanischen IT-Sicherheitsanbieter Trend Micro beauftragte Umfrage des Markforschungsunternehmens Opinium bei 304 IT-Entscheidern in Deutschland vom Sommer dieses Jahres ergeben. 11 Prozent der Befragten gaben sogar an, noch nie von Erpressersoftware und ihrer bedrohlichsten Variante der Crypto-Ransomware gehört zu haben. Und weitere 27 Prozent haben zwar davon gehört, kennen aber nicht die Funktionsweise dieser Bedrohung im Detail. Trotz regelmässiger Berichterstattung in den Medien bleibt damit das Infektionsrisiko bei grossen deutschen Unternehmen weiterhin hoch.

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Stampado nur ein fieser Marketingtrick?

 Ist die neue Erpressersoftware Stampado nur ein fieser Marketingtrick?

Ein Kommentar von Sicherheitsexperte Richard Werner, Business Consultant beim japanischen IT-Sicherheitsanbieter Trend Micro, zur Erpressersoftware Stampado

Hallbergmoos, 15. Juli 2016. Zurzeit schreckt die Nachricht den Markt auf, es sei eine „unentdeckbare“ Ransomware im Umlauf und diese koste nur 39 US-Dollar. Sogar ein YouTube-Video existiert, auf dem die Hintermänner die Funktionsweise der Erpressersoftware erklären. Merkwürdig ist jedoch: Bislang fehlt jeglicher Beweis, dass es diesen Schädling überhaupt gibt. Daher stellt sich die Frage: Was ist los im Crypto-Ransomware-Untergrund? Zuerst taucht mit Ranscam eine Variante auf, die Dateien nicht verschlüsselt, sondern löscht, und jetzt „werben“ Cyberkriminelle für einen Schädling, der wahrscheinlich gar nicht existiert? Stehen wir am Beginn einer Welle mit gefälschter Anti-Ransomware, die vermeintlich vor Erpressersoftware schützt?

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Neue Crypto-Ransomware JIGSAW spielt fiese Spiele

Originalbeitrag von Jasen Sumalapao

Mit der kürzlich entdeckten Crypto-Ransomware Jigsaw geht die Entwicklung im Verhalten der Erpressungssoftware einen Schritt weiter. Diese Schadsoftware spielt mit dem Nutzer, indem sie dessen Dateien inkrementell blockiert und löscht. Damit schürt sie die Angst und setzt ihre Opfer unter Druck zu zahlen. In Anlehnung an den Film „Saw“ bringt sie sogar ein Bild der Billy-Puppe auf den Bildschirm.

Mittlerweile ist es Teil des Ransomware-Spiels, „einzigartige“ Funktionalität hinzuzufügen oder „kreative“ Wege zu finden, die Angst der Opfer zu steigern, damit diese das gewünschte Lösegeld zahlen. Technisch gesehen gibt es nicht viele Unterschiede zwischen den einzelnen Varianten. Jigsaw gehört zur berüchtigten Familie von Petya und Cerber.

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