Schlagwort-Archive: Sicherheitsbedrohungen

Wasser- und Energiewirtschaft im Visier des cyberkriminellen Untergrunds

Bei der Erforschung von angreifbaren kritischen Infrastrukturen in der Wasser- und Energiewirtschaft fanden die Experten von Trend Micro eine Reihe von exponierten Industrial Control Systems (ICS) sowie Human Machine Interfaces (HMIs). Sie analysierten auch das Risiko für diese Systeme, vor allem angesichts des aktiven Interesses der verschiedenen cyberkriminellen Gruppen im Untergrund daran. Beweis dafür, wie real die Gefahr ist, war der Angriff auf das ukrainische Stromnetz 2015. Es gibt verschiedene Einträge in den Untergrundforen, die sich mit dem Thema befassen – je nach Motivation des Verfassers.

Zum Teil stammen die Beiträge zu ICS/SCADA in der Infrastruktur für Wasser- und Energiewirtschaft von Personen, die mehr Informationen zu Proofs of Concept (POCs), Schwachstellen und Exploits haben wollen – ein gefährliches Wissen in den falschen Händen. Interessanterweise gibt es aber auch Interessenten an kostenlosem SCADA-Wissen, die diesen Weg den Kosten professioneller Schulungen vorziehen. Andere wiederum geben die Gründe für ihr Interesse nicht preis. Weitere Konversationen in den Foren sind aktionsbezogener und kreisen um Ideen für mögliche Gewinne aus ICS/SCADA-Systemen. Auch werden Posts zu Bug Bounty-Programmen von Unternehmen neu gepostet.

Schon die Tatsache, dass diese Gespräche im Untergrund stattfinden, zeigt, dass für Unternehmen bei der Verbesserung der Sicherheit Eile geboten ist. Angesichts der Tatsache, dass die Recherche exponierte Systeme in kleinen und mittleren Unternehmen gefunden hatte, sollte auch ein Hinweis darauf sein, dass Unternehmen jeglicher Größe in allen Bereichen Ziel von Angriffen werden können.

Weitere Einsichten zu exponierten CI HMIs sowie eine detaillierte Darstellung der Bedrohungsakteure liefert das Whitepaper „Exposed and Vulnerable Critical Infrastructure: Water and Energy Industries“.

Kryptowährungs-Malware wird im Untergrund angeboten

Originalbeitrag von Fernando Mercês, Senior Threat Researcher

Kryptowährungen geraten immer wieder in den Schlagzeilen, und manche Regierungen arbeiten an der Regulierung der daran beteiligten Transaktionen. Andere wiederum möchten die damit verbundenen Mining-Aktivitäten insgesamt stoppen. Cyberkriminelle sind sehr rege am Kryptowährungs-Mining beteiligt. Ihre Tätigkeiten reichen vom Missbrauch der Graphics Processing Units (GPUs) der Verbraucher-Geräte bis zu dem der Mobilgeräte. Mittlerweile gibt es auch im cyberkriminellen Untergrund so viele Kryptowährungs-Malware-Angebote, dass es auch Kriminellen schwer fallen muss zu entscheiden, welches das Beste ist. Kryptomalware hat ein klares Ziel, und zwar aus Kryptowährungstransaktionen Profit zu schlagen. Dies lässt sich über zwei verschiedene Methoden erreichen: Diebstahl von Kryptowährung und wiederholtes Mining auf den Geräten der Opfer (ohne dass diese es mitbekommen), auch Cryptojacking genannt.

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IDC MarketScape für weltweite E-Mail Security führt Trend Micro als „Leader“

Originalbeitrag von Wendy Moore

Das Marktforschungsinstitut IDC hat Trend Micro im „IDC MarketScape: Worldwide Email Security 2016 Vendor Assessment“ (Dezember 2016).als „Leader“ eingestuft.

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CLOUDSEC: Was Unternehmen unter den Nägeln brennt

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Update der Speakerliste – weiter unten

Grundsätzlich geht es in der Informationssicherheit darum, die Kontrolle zurückzugewinnen sowie die Ordnung in einer chaotischen Welt wiederherzustellen. Darüber hinaus ist auch Belastbarkeit, Hartnäckigkeit und Standfestigkeit gefragt. All dies lässt sich allein nicht erreichen. Trend Micros eintägige Konferenz CLOUDSEC im September ist dicht gepackt mit Best Practice-Ratschlägen von CISOs, Sicherheitsexperten, Journalisten und anderen Fachleuten, die dazu beitragen können, im eigenen Unternehmen bessere Entscheidungen zu treffen.
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Standardsicherheit gibt es nicht!

Originalartikel von Richard Werner, Business Consultant, von blog.trendmicro.de

Es ist einfach und verlockend. In vielen Programmen gibt es den Knopf „Sicherheit gleich mit installieren“ oder so ähnlich. Klar, für den Kunden ist das einfacher. Ein Punkt weniger, um den er sich Gedanken machen muss. Auch für den Anbieter ist das vorteilhaft. Schliesslich setzt man abgestimmte Lösungen ein und hat so ein stimmiges, attraktives Gesamtkonzept. Ein Problem entsteht daraus nur, wenn aus dem Produkt eine den Markt dominierende Lösung wird. Dann nämlich wird die eingesetzte Sicherheit zum Standard – das wäre, als würde jedes Haus der Welt mit der gleichen Schliessanlage ausgestattet. Ein Paradies für Einbrecher…
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Crypto-Ransomware JIGSAW chattet mit dem „Kunden“

Originalartikel von Trend Micro

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Kundenservice ist Teil jedes gut laufenden Geschäfts. Daher nimmt es nicht Wunder, dass sich sogar Crypto-Ransomware-Anbieter Möglichkeiten überlegen, den Zahlungsprozess für das Lösungsgeld zu vereinfachen. Die Neuerung, die mit der neuen JIGSAW-Variante kommt, besteht darin, mit dem Nutzer über Chat zu kommunizieren, anstatt Dark Web-Sites zu verwenden.

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