Archiv der Kategorie: Phishing

Node.js-Trojaner verbreitet sich mithilfe von Covid-19-Köder

Die Sicherheitsforscher von Trend Micro stiessen kürzlich auf einen von MalwareHunterTeam entdeckten Java Downloader, der offenbar in einer Phishing-Kampagne im Zusammenhang mit COVID-19 verbreitet wurde. Bei Ausführung der Datei wird eine neue, unbekannte Malware heruntergeladen, die in Node.js verfasst ist. Der Trojaner wurde „QNodeService“ benannt. Der Einsatz der Plattform Node.js ist ungewöhnlich für Autoren von Commodity-Schädlingen, denn sie ist in erster Linie für die Entwicklung von Webservern gedacht und somit potenziellen Opfermaschinen nicht vorinstalliert. Doch könnte gerade die Wahl dieser ungewöhnlichen Plattform dazu beigetragen haben, dass die Malware von Antivirus-Software nicht erkannt wurde.

Die Malware beinhaltet Funktionen für den Download/Upload sowie die Ausführung von Dateien, den Diebstahl von Login-Informationen aus Chrome sowie Firefox Browsern. Sie ist in der Lage, unter anderem Dateimanagement durchzuführen und zielt auf Windows-Systeme, wobei bestimmte Code-Teile darauf schließen lassen, dass sie künftig auch plattformübergreifend agieren wird. Die technischen Einzelheiten zum Angriffsablauf, dem Verhalten der Malware sowie Indicators of Compromise bietet der Originaleintrag.

Empfehlungen

Bedrohungsakteure entwickeln ständig neuartige Methoden, um dafür zu sorgen, dass ihre Malware so lange wie möglich viele Systeme betrifft, z. B. durch die Verwendung von Umgebungen, die weniger für die Erstellung von Malware genutzt werden, durch die Aufrechterhaltung der Persistenz und durch plattformübergreifende Kompatibilität. Um sich gegen solche Malware zu schützen, können Benutzer etwa mit folgenden Sicherheitslösungen verhindern, dass sie durch mögliche Eintrittspunkte wie Email, Endpunkte und Netzwerk angegriffen werden:

  • Für Email bietet Trend Micro™ Email Security KI-gestützte Erkennung und Sandboxing-Fähigkeiten, um sowohl Malware als auch bösartige URLs zu blocken.
  • Für Endpunkte liefert Trend Micro Apex One Möglichkeiten zur automatisierten Bedrohungserkennung mit Hilfe von ML sowohl vor als auch während der Ausführung.
  • Für Netzwerke unterstützt Trend Micro TippingPoint Threat Protection System die Sicherheit durch die Inspektion und das Blocken von Netzwerkverkehr in Echtzeit, um das Eindringen von Bedrohungen zu verhindern.

Massive Credential Phishing-Angriffe auf Home User

Der Wert eines Passworts liegt darin, einem User Zugang zu wichtigen Informationen und jeder Menge IT Diensten zu eröffnen. Jeder weiss das und natürlich auch Cyberkriminelle. Somit ist es wenig verwunderlich, dass der Diebstahl von Login-Daten, also „Credentials“, eines der Hauptthemen ist, mit denen sich die Akteure beschäftigen. Jetzt aber, wo die Zahl derer, die im Home Office arbeiten, sprunghaft gestiegen ist, haben die „Credential Phisher“ Hochkonjunktur. Nutzer können sich am besten dagegen wehren, wenn sie verstehen, wie ein solcher Angriff abläuft.

Bild 1. Top 10 Länder, in denen User mit Credential Phishing Angriffen mit Bezug auf Outlook oder Office 365 angegriffen wurden (Quelle Trend Micro)

Vorgehensweise

Der Erfolg eines Credential Phishing-Angriffs steht und fällt mit der Fertigkeit des Angreifers, sein Opfer davon zu überzeugen, ihm sein Passwort freiwillig zu übergeben, und – das ist wichtig – das Opfer darf nicht misstrauisch werden. Denn ein Passwort ist im Zweifel binnen Sekunden geändert. Ein Täter benötigt etwas, eine Seite oder ein Formular, wo User Passwörter eingeben können und ein Mittel, das keinen Argwohn weckt, wenn dies nicht sofort klappt.

Ein beliebtes Ziel sind deshalb vor allem Mail-Clients. Während der Mitarbeiter im Büro einfach nur Outlook öffnet, greift er speziell im Home Office auch mit Vorliebe auf die Webvarianten über den Browser zu und muss sich, um auf seinen Account zu kommen, entsprechend authentifizieren. Damit aber ist die erste Notwendigkeit erfüllt. Der Angreifer muss seinem Opfer lediglich eine Fake Web Client-Seite vorgeben – eine klassische Phishing Aufgabe.

Bild 2. Fake Microsoft Login-Seite

Die Sache hat allerdings einen Haken: Die „klassische“ Angriffs-Mail erhält ein Opfer nur bei aktivem Mail Client. Wie erreicht ein Angreifer also sein Opfer, denn niemand würde den wichtigen Link anklicken, um dann erneut seinen Mail Client aufzumachen …

Hier bedient sich der Angreifer eines „Workarounds“. Die Mail bewirbt offiziell die neueste und/oder interessanteste Nachricht eines News-Dienstes. Klickt der User den Link an, wird er auf genau diese Seite weitergeleitet und erhält dort auch die erwartete Information. Gleichzeitig wird allerdings eine zweite Seite geöffnet, die eigentliche Phishing-Seite mit einem Mail Client-Login und dem Hinweis, dass die aktuelle/letzte Session abgelaufen ist. Geht das Opfer nach einer Weile – die Nachricht zu lesen hat vermutlich Zeit gekostet – auf seinen Mail Client und gibt sein Passwort erneut ein, so erscheint die Nachricht, dass entweder Username oder Passwort falsch waren. Es erfolgt eine Umleitung zurück auf die Original Web Client-Seite. Nach erneuter Eingabe des Passworts erhält er auch seinen gewohnten Zugriff auf seine Mails. Die Episode ist bald vergessen. Timeouts von Webseiten sind jedem vertraut und jeder hat sich schon einmal bei der Passworteingabe vertippt.

Aktualität

Das genannte Beispiel gibt es in zahlreichen Facetten. Natürlich ist Office365 dabei aber auch andere Applikationen speziell Online Meeting Plattformen wie Zoom oder Webex stehen im Fokus. Die Methode selbst wurde ursprünglich von der politisch motivierten Gruppe Pawnstorm (APT28, Fancy Bear) genutzt, um Angriffe auf höchste politische Kreise zu launchen. So steht Pawnstorm für die Angriffe auf die Demokratische Partei (2016), den Bundestag (2015/17) sowie eine Reihe weiterer politischer Angriffe.

Symptome erkennen: Schutz für Geräte Netzwerke im Home Office

von Trend Micro

Manche Unternehmen hat der plötzliche Wechsel der Mitarbeiter zur Arbeit im Home Office unvorbereitet getroffen. Und die Folge davon sind nicht gesicherte Systeme, die im Unternehmen laufen, oder angreifbare Hardware in den Umgebungen der Mitarbeiter zu Hause. Cyberkriminelle versuchen, aus dieser Situation Profit zu schlagen. Doch Anwender und Unternehmen können sich dagegen schützen, wenn sie die Symptome eines Angriffs erkennen und Best Practices beachten.

Trend Micro stellt im Vergleich zu Dezember 2019 einen signifikanten Anstieg bei Angriffen auf Remote-Systeme und vernetzte Geräte fest.

Bild 1. Eingehende Infektionen und Angriffsversuche auf Geräte von Dezember 2019 bis März 2020, Daten aus dem  Smart Home Network (SHN) von Trend Micro

Cyberkriminelle bedienten sich bekannter Techniken und griffen über die üblichen Eintrittspunkte an, um in die Heimnetzwerke und Geräte der Benutzer einzudringen. Die Akteure weiteten ihre Aktivitäten mit den bekannten Taktiken und Methoden merklich aus, vom Ausnutzen der häufig noch vorhandenen Standardpasswörter, bis zum wiederholten Missbrauch ungepatchter Schwachstellen und den Scans nach offenen Ports und Diensten sowie der Installation von Backdoors.

Bild 2. Vergleich der wichtigsten Methoden für das Eindringen in Systeme, Dezember 2019 bis März 2020

Mit Fortschreiten der Pandemie und der steigenden Zahl von Mitarbeitern, die Home-Netzwerke für ihre Arbeit nutzten, nahmen auch die bösartigen Routinen zu, die auf Nutzer abzielten, und diese mit Coronavirus-bezogenen Nachrichten köderten. Und auch wenn nicht alle Einbrüche, bösartigen Routinen und Angriffe erkennbare Anzeichen aufweisen, gibt es verräterische Symptome, die von nicht-technischen Mitarbeitern überprüft werden können, um festzustellen, ob ihre Geräte gehackt oder mit Malware infiziert wurden. Einige bösartige Routinen weisen keine offensichtlichen Anzeichen einer Infektion oder eines Eindringens auf, und einige Symptome werden erst nach bestimmten Benutzeraktionen sichtbar.

Details, wie Sie Ihre Geräte schützen können, finden Sie in unserer Infografik. Bitte klicken zum Vergrößern

Wie können Geräte kompromittiert werden?

Cyberkriminelle ändern oder verbessern ständig ihre Techniken, um eine steigende Zahl von mobilen und intelligenten Geräten infizieren und angreifen zu können. Deshalb sollten Nutzer die folgenden Taktiken kennen und bestimmte Aktionen vermeiden:

  • Herunterladen von Apps, Software und/oder Medien aus Drittanbieter-Marktplätzen oder -Websites. Diese Apps könnten bösartige Komponenten enthalten, sich als bekannte Apps ausgeben oder Funktionen beinhalten, die nichts mit ihrem angeblichen Zweck zu tun haben.
  • Internetverbindungen über öffentliche WLAN-Netzwerke. Bedrohungsakteure können sich in diese Netzwerke dazuschalten und Informationen daraus stehlen. Auch könnten die verfügbaren Verbindungen gefälschte Hotspots sein, die Daten von den damit verbundenen Geräten kapern.
  • Anklicken von Phishing- und/oder SMShing-Links. Bedrohungsakteure verwenden in Emails oder Textnachrichten eingebettete bösartige URLs, um Gerätezugriff zu erlangen, Bank- oder persönliche Daten zu stehlen oder Malware zu verbreiten.
  • Zugriff auf bösartige und/oder infizierte Websites oder Apps. Bösartige Websites können dazu verwendet werden, Geräte zu infizieren, die absichtlich oder unabsichtlich auf diese Seiten zugreifen. Cyberkriminelle können Malware und weitere bösartige Befehle einschleusen oder eine Schicht über die legitime Seite legen, die sich als legitime Seiten ausgibt, um Besucher umzuleiten oder zu infizieren.
  • Jailbreaking. Dieses Vorgehen beinhaltet die absichtliche Aufhebung von Software- und Telekommunikationsbeschränkungen, um die eingebetteten exklusiven Funktionen des Geräts außer Kraft zu setzen, und bietet somit Ansatzpunkte, die böswillige Akteure ausnutzen können, wenn der Benutzer ins Internet geht.
  • Ungepatchte System- und/oder Medienschwachstellen. Sicherheitslücken im Betriebssystem, in der Hardware und in Anwendungen können Türen öffnen, die von Cyberkriminellen missbraucht werden.
  • Einsetzen von standardmäßigen Zugangsdaten. Standard-Benutzernamen und -Passwörter in Routern und Geräten, die von Herstellern und Netzwerk Service Providern vergeben werden, sind in der Regel für alle ihre Abonnenten ähnlich oder gleich. Cyberkriminelle können auf eine gemeinsame Liste zurückgreifen, um bei Angriffen auf diese Geräte zuzugreifen.
  • Gezielte Angriffe. Hochrangige Personen in bestimmten Branchen sind begehrte Ziele. Ihre jeweiligen Geräte können dazu verwendet werden, ihre Bewegungen zu verfolgen und an hochwertige Kontakte sowie vertrauliche Informationen heranzukommen.

Die praktisch über Nacht eingerichteten Remote-Arbeitsumgebungen könnten die derzeitige Infrastruktur überfordern, aber jedes Unternehmen sollte sie als die neue Norm betrachten. Diese neuen Business-Continuity-Verfahren haben zu einer verstärkten Nutzung von persönlichen Arbeitsgeräten geführt, die mit Heimnetzwerken verbunden sind, und dies führt unter Umständen zu Problemen mit den möglicherweise geringeren Sicherheitsmaßnahmen zu Hause im Vergleich zum Arbeitsplatz. Daher müssen vorläufige Lösungen, die sich auf die Leistungserbringung konzentrieren, in langfristige und nachhaltige Geschäftslösungen geändert werden. Mehr denn je müssen die Benutzer den Datenzugriff zwischen ihrem Zuhause und dem Büro sichern.

Trend Micro überwacht auch weiterhin alle Angriffe und bösartigen Routinen bezüglich COVID-19, die Unternehmen oder Geräte kompromittieren können. Empfehlenswert ist auch ein vielschichtiger Schutz für alle Fronten, der Nutzer zudem daran hindert auf bösartige Domänen zuzugreifen. Die Endpoint-Lösungen von Trend Micro wie Smart Protection Suites und Worry-Free™ Business Security können Malware und bösartige Domänen erkennen und blocken.

Als zusätzliche Verteidigungsschicht kann Trend Micro™ Email Security Spam und andere Email-Angriffe vereiteln. Der Schutz wird ständig aktualisiert, um das System sowohl vor alten als auch neuen Angriffen schützen zu können. Trend Micro™ InterScan™ Messaging Security bietet umfassenden Schutz, der ankommende Bedrohungen und nach außen gehende Daten stoppt, sowie Spam und andere Email-Bedrohungen blockiert.

Nutzer können auch den umfassenden Schutz von Lösungen wie Trend Micro™ Security und Trend Micro™ Internet Security nutzen. Diese Systeme bieten einen effizienten Schutz vor Bedrohungen für IoT-Geräte, indem sie Malware an den Endpunkten erkennen. Schließlich lassen sich vernetzte Geräte über Sicherheitssoftware schützen wie Trend Micro™ Home Network Security und Trend Micro Smart Home Network™ (SHN), die den Internetverkehr zwischen dem Router und allen damit verbundenen Geräten prüfen. Die Trend Micro™ Deep Discovery™ Inspector Netzwerk-Appliance kann alle Ports und Netzwerkprotokolle überwachen und Unternehmen vor gezielten Angriffen schützen.

Weitere Informationen und Empfehlungen zum Corona-bedingten Arbeiten von zu Hause finden Sie hier.

Gamaredon APT-Guppe setzt auf Covid-19 als Köder

Originalbeitrag von Hiroyuki Kakara and Erina Maruyama

Die Advanced Persistent Threat (APT)-Gruppe Gamaredon ist seit 2013 aktiv und war bislang generell für Angriffe auf ukrainische Regierungsinstitutionen bekannt. Doch kürzlich fanden die Sicherheitsforscher von Trend Micro Mails mit einem Anhang, der die Taktik von Gamaredon nutzte, dabei das Thema Coronavirus als Köder einsetzte, um die Opfer dazu zu verleiten, den Anhang zu öffnen. Die Kampagnen hatten europäische und andere Nutzer zum Ziel.

Bild. Infektionsablauf in der Gamaredon-Kampagne

Im Fall der von Trend Micro entdeckten Mail, startet beim Öffnen des Dokuments im Anhang der Download eines Templates für ein Dokument, das den bösartigen Makro-Code enthält, der wiederum ein VBScript (VBS) ausführt. Zudem gab es einen Mechanismus zum Entschlüsseln, Ausführen und Herunterladen einer zusätzlichen Payload vom C&C-Server. Der C&C-Server war jedoch nicht zugänglich, so dass die Forscher keine zusätzlichen Payloads erhalten konnten.

Alle Angriffe wurden über gezielte Emails durchgeführt (MITRE ATT&CK Framework ID T1193), wobei einer gar den Betreff „Coronavirus (2019-nCoV)“ hatte. Technische Einzelheiten zu den Angriffen umfasst der Originalbeitrag.

Fazit

Gamaredon ist nur eine von vielen Gruppen, die in ihren Angriffen auf COVID-19 als Köder zurückgreift. Informieren Sie sich über weitere Kampagnen, die die Pandemie missbrauchen.

Nutzer können sich vor ähnlichen APT-Angriffen mit folgenden Best Practices schützen:

  • Überprüfen des Mail-Absenders, -Betreffs sowie der Nachricht auf verdächtige Anzeichen, bevor ein Anhang geöffnet oder heruntergeladen wird. Besondere Sorgfalt ist bei Mails geboten, die nicht angefordert wurden und/oder unbekannte Absender haben.
  • Prüfen der Datei-Extension im Anhang, um sicherzugehen, dass es das gewollte Format ist.
  • Keine Makros für Office-Dateien aktivieren. Dies gilt vor allem für Emails, die das fordern.
  • Vorsicht vor gefälschten Domänen, die in E-Mails eingebettet sind. Leichte Änderungen an einer gängigen URL können ein Indikator für bösartige Inhalte sein.

Zusätzlich können Unternehmen einen mehrschichtigen Sicherheitsansatz wählen:

  • Trend Micro Smart Protection Suites und Worry-Free™ Business Security kann vor ähnlichen Bedrohungen schützen, weil die Lösungen bösartige Dateien und Spam-Nachrichten erkennen und alle damit zusammenhängenden bösartigen URLs blockieren. Trend Micro Deep Discovery Email Inspector™ kann bösartige Anhänge und URLs erkennen.
  • Trend Micro Hosted Email Security ist eine wartungsfreie cloudbasierte Lösung, die permanent aktuellen Schutz bietet und Spam, Malware, Spear-Phishing und komplexe, zielgerichtete Angriffe stoppt, bevor sie das Unternehmensnetzwerk erreichen. Hosted Email Security schützt Microsoft Exchange, Microsoft Office 365, Google Apps sowie viele weitere gehostete und lokale Email-Lösungen. Email-Verschlüsselung ist in der Basisversion bereits enthalten.
  • Trend Micro XGen™ Security liefert eine generationsübergreifende Kombination aus Abwehrtechniken gegen eine Vielfalt von Bedrohungen für Datencenter, Cloud-Umgebungen, Netzwerke und Endpunkte. Die Lösung umfasst High-Fidelity Machine Learning, um Daten und Anwendungen am Gateway und den Endpunkten, ebenso wie physische, virtuelle und Cloud-Workloads zu sichern.
  • Trend MicroTMXDR unterstützt den Schutz von vernetzten Emails, Endpunkten, Servern, cloudbasierten Workloads und Netzwerken. Leistungsfähige KI und Sicherheitsanalysen von Experten korrelieren Daten aus Kundenumgebungen mit den globalen Bedrohungsinformationen von Trend Micro. Daraus entstehen weniger und präzisere Warnungen.

Zusätzliche Informationen und Hilfsangebote von Trend Micro in der Corona-Krise finden Sie hier.

Aktuell: Netflix-Betrugsmasche in Zeiten des Coronavirus

Von Trend Micro

Cyberkriminelle nutzen die Coronakrise in verschiedenen bösartigen Kampagnen. Das Virus wird als Köder in Email Spam, für BEC, Malware, Ransomware und in bösartigen Domänen eingesetzt. Und je weiter die Zahl der vom Virus Betroffenen weltweit steigt, desto mehr solcher Malware-Kampagnen entdecken die Sicherheitsforscher, die ständig weltweit Samples zu solchen Corona-bezogenen Aktivitäten sammeln. Der Beitrag beschreibt Angriffskampagnen, zeigt Schutzmaßnahmen auf und wird immer wieder aktualisiert! Trend Micro Research untersuchte eine neue Betrugsmasche und Phishing-Taktik, die über den Facebook Messenger ausgeführt wird.

Es geht um Nachrichten, die ein kostenloses zweimonatiges Netflix Premium-Abo versprechen:

Bild 1. Schnappschuss der betrügerischen SMS

Eine Short URL (hxxps://bit[.]ly/34phlJE) wird über Facebook Messenger geschickt und leitet die nichtsahnenden Opfer auf zwei mögliche Seiten um.

Erstes Szenario

Ist der Nutzer bereits in sein Facebook-Konto eingeloggt, wird er einfach weiter auf eine gefälschte Netflix-Seite umgeleitet:

Bild 2. Betrügerische Netflix-Seite

Die Seite greift die Facebook-Anmeldeinfos des Opfers ab und erzeugt ein aktives Abo für eine App namens „NeTflix“ in Facebook. Die App ist lediglich ein Hinweis darauf, dass der Nutzer bereits kompromittiert ist. Klickt ein bereits abonnierter Nutzer abermals auf den bösartigen Link, so wird er auf eine zweite Seite umgeleitet (siehe zweites Szenario).

Zweites Szenario

Nutzer, die nicht in ihrem Facebook-Konto angemeldet sind, werden auf die Facebook-Anmeldeseite umgeleitet und nach Angabe ihrer Login-Infos an die betrügerische Seite aus dem ersten Szenario weiter geleitet.

Klickt der Nutzer den „Not now“-Button an, wird er zur gefälschten Netflix-Seite geleitet. Hier findet er ein gefälschtes Netflix-Angebot und eine Umfrage mit Fragen zu COVID-19 und den eigenen Sauberkeitsgepflogenheiten. Die Betrüger nutzten kostenlose, neu erstellte Domänen, die keinen Bezug zu Netflix haben.

Bild 3. Betrügerisches Netflix-Angebot

Zuletzt wird der Nutzer aufgefordert, die Umfrage mit zwanzig Freunden oder fünf Gruppen zu teilen oder diese aufzufordern, die Umfrage ebenfalls auszufüllen, bevor er fortfahren kann und das gefälschte kostenlose Netflix-Abo erhält.

Unabhängig davon, ob Benutzer am Ende der Umfrage auf ‚Senden‘ oder ‚Weiter‘ klicken, werden sie auf dieselbe Seite weitergeleitet – eine Facebook-Freigabeaufforderung. In diesem nächsten Schritt werden die Opfer erneut angehalten, bösartige Links über „Teilen“ für Facebook-Kontakte zu verbreiten. Danach soll sich der Nutzer bei Facebook anmelden. Nach der Anmeldung werden sie zu einem automatisch generierten Beitrag weitergeleitet. Wenn Sie auf „Post“ klicken, wird ein Status über den bösartigen Link auf der Facebook-Seite des Nutzers gepostet.

Trend Micro hat die folgenden URLs als bösartig erkannt und sie bereits blockiert:

  • hxxp://bit[.]ly/3ec3SsW — flixx.xyz
  • hxxp://bit[.]ly/2x0fzlU — smoothdrive.xyz
  • hxxp://bit[.]ly/39ZIS5F — flixa.xyz

Empfehlungen

Diese Art von Angriffen lassen sich vermeiden:

  • Keine Links oder geteilte Dateien aus unbekannten Quellen anklicken.
  • Prüfen, ob die geteilte Information aus einer legitimen Quelle stammt.
  • Prüfen der URLs oder Websites, die nach persönlichen Informationen fragen.
  • Keine persönlichen Informationen oder Anmeldedaten an nicht verifizierte Sites geben.

Einzelheiten zu den Bedrohungsarten sowie zu früheren bösartigen Kampagnen liefern die entsprechenden Blogeinträge. Darüber hinaus sind dies die aktuellen Zahlen zu COVID-19 bezogenen Bedrohungen im ersten Quartal 2019.

Schutz vor diesen Bedrohungen

Endpoint-Lösungen von Trend Micro wie Smart Protection Suites und Worry-Free™ Business Security können die Malware und damit zusammenhängende Domänen erkennen und blockieren. Als zusätzliche Verteidigungsschicht kann Trend Micro™ Email Security Spam und andere Email-Angriffe vereiteln. Der von der Lösung gebotene Schutz wird kontinuierlich aktualisiert, um sicherzustellen, dass das System sowohl vor alten als auch neuen Angriffen gefeit ist. Trend Micro™ InterScan™ Messaging Security liefert umfassenden Schutz, der nach innen gerichtete Bedrohungen stoppt und nach außen gehende Daten sichert. Die Lösung blockiert Spam und andere Email-Bedrohungen. Ein mehrschichtiger Sicherheitsansatz ist darüber hinaus empfehlenswert, um alle Fronten zu schützen und Benutzer am Zugriff auf bösartige Domänen, die Malware liefern könnten, zu hindern.

Zusätzliche Informationen und Hilfsangebote von Trend Micro in der Corona-Krise finden Sie hier.

Umfassend geschützt im Home Office

von Martin Rösler, Trend Micro Research

Um ihre Mitarbeiter vor einer möglichen Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus zu schützen, ermöglichen immer mehr Unternehmen das Arbeiten von zu Hause aus – oder ordnen dies sogar an. Als Folge meldet sich eine Vielzahl von Mitarbeitern nun remote an Unternehmensnetzwerken und Cloud-basierten Anwendungen an, und damit vergrößert sich gerade für Unternehmen, die eine solche Regelung erstmalig einführen, auch die Angriffsoberfläche für Cyber-Attacken. Trend Micro warnte bereits in seinen Sicherheitsvorhersagen für das Jahr 2019 vor der wachsenden Gefahr durch Home-Office-Modelle. Damit der Schutz vor biologischen Gefahren nicht durch erhöhte Anfälligkeit für digitale Bedrohungen erkauft wird, sollten Unternehmen eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen ergreifen.

Checkliste für Unternehmen

  • Aufsetzen einer Zweifaktor-Authentifizierung: Viele Websites und Services implementieren Zweifaktor-Authentifizierung (2FA). Unternehmen müssen sicherstellen, dass sich die Sicherheit von Logins nicht allein auf Passwörter beschränkt, sondern beispielsweise auch mobilen Authentifizierungs-Apps oder Biometrie genutzt werden.
  • Vorkonfigurierte Home-Office-Szenarien: Organisationen müssen ihre Sicherheitsstrategie überprüfen und klare Richtlinien für das Arbeiten von zu Hause aufsetzen. Es sollte Intrusion Prevention und ein Schutz vor Datendiebstahl vorhanden sein, am besten über IT-bewilligte Laptops.
  • Regelmäßiges Backup der Daten: Das Backup sollte der 3-2-1-Regel folgen: d.h. mindestens drei Kopien der Daten in zwei unterschiedlichen Speicherformaten, wobei mindestens eine Kopie Off-Site liegen muss (etwa auf externen SSD- oder HD-Laufwerken).
  • Ausreichend VPN-Lizenzen bereitstellen: Die Zunahme mobiler Mitarbeiter erfordert auch mehr Lizenzen für VPNs sowie ausreichend Netzwerk-Bandbreite für den Zugang.
  • Nutzung von VPNs limitieren: Arbeitgeber müssen den Zugang zu VPNs regeln und periodische Neuanmeldung erforderlich machen, etwa alle 12 Stunden oder jeden Tag.

Sicherheitsteams können sich bezüglich Unternehmensrichtlinien auch über den Guide des SANS Institutes informieren.

Checkliste für Mitarbeiter

Nicht nur das Unternehmen allein trägt die Verantwortung für das sichere Arbeiten von zu Hause. Auch die Mitarbeiter müssen einige Regeln beachten:

  • Nutzen eines Unternehmens-Laptops, wenn möglich: Den eigenen persönlichen Laptop für das Home Office zu nutzen, kann gefährlich sein, weil dieser unter Umständen weniger Sicherheitsmechanismen umfasst als die Firmen-Hardware. Den Unternehmens-Laptop sollte wiederum ausschließlich der Mitarbeiter nutzen, kein anderes Familienmitglied darf darauf zugreifen können. Muss ein Mitarbeiter dennoch den eigenen, persönlichen Computer für sein Home Office einsetzen, ist das Installieren einer vom Arbeitgeber gelieferten Sicherheitslösung unabdingbar. Auch alle vom Unternehmen geforderten Schutzmaßnahmen müssen getroffen werden.
  • Verwenden von VPNs, die das Unternehmen zur Verfügung stellt: Das bedeutet im Umkehrschluss das Vermeiden von kostenlosen, öffentlichen WLANs. Mobile Mitarbeiter sollten die dedizierten Unternehmens-VPN-Server für Netzwerkverbindungen von zu Hause nutzen — doch lediglich vom Arbeits-Laptop aus. Dennoch, Vorsicht vor Phishing-Angriffen, die VPN-bezogene Kontozugangsdaten stehlen wollen.
  • Netzwerke aufteilen: „Home Worker“ müssen ein Gast-Netzwerk nutzen, um den Unternehmens-Laptop oder -Desktop zu isolieren. Ist ein Router oder Switch mit Virtual Local Area Network (VLAN)-Funktionalität vorhanden, sollte dieses aktiviert werden und ein VLAN lediglich für die Office-Arbeit zugeteilt sein.
  • Backup-Lösung auch zu Hause einsetzen: Backup-Optionen mit Hardware wie USB-Laufwerke sind sehr nützlich, wenn etwas schiefläuft (Verbindungsverlust oder Server-Absturz). macOS-Nutzer können Time Machine für Backups aktivieren.
  • Vorsicht vor Online-Betrug: Kriminelle nutzen die aktuelle Situation und die Angst vor COVID-19 weidlich für ihre betrügerischen Aktivitäten Die Angriffe kommen über Email, bösartige Domänen, gefälschte Apps oder soziale Medien. Nutzer sollten auf verräterische Anzeichen von Phishing-Betrug achten: unbekannter Absender, eklatante Grammatikfehler, nicht übereinstimmende URLs und seltsam anmutende Geschichten. Keine identifizierbaren Informationen wie persönliche Daten und Bankkontoinformationen angeben! Stattdessen sollte das Unternehmen sofort benachrichtigt werden, wenn jemand solche Versuche feststellt.

Basissicherheit für das Netzwerk zu Hause

  • Sichern des Gateways: Der Router ist das Gateway zu allen mit dem Internet verbundenen Geräten im Home-Netzwerk. Angreifer sind dafür bekannt, dass sie Heimrouter mit Standard-Anmeldeinformationen kompromittieren. Wichtig! das Passwort für den Router regelmäßig ändern, da es möglicherweise vorher mit anderen Benutzern geteilt wurde. Empfohlen werden Passwörter, die nicht anfällig für „Wörterbuch“-Angriffe sind, d.h. solche mit mehr als 12 Zeichen und einer Mischung aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Ebenso ist es wichtig, die Firmware des Routers immer auf die neueste Version zu aktualisieren. Router, die von Internetdienstanbietern (ISPs) kommen, verfügen in der Regel über automatische Aktualisierungen, doch zusätzliche Sorgfalt lässt sich über die Web-Konsole des Routers üben, die über seine IP-Adresse zugänglich ist.
  • Nutzerkonten auf dem Router auf zwei reduzieren: Ein Superuser-Konto sollte lediglich für Setup und Konfiguration (lokales Konto statt remote) dienen, und ein persönliches Konto erlaubt die Verwaltung des Routers (lokales Konto statt remote). Technisch Versierte könnten auch einen Port Scan auf der IP-Adresse des Routers durchführen, oder falls dies nicht möglich ist, die eigene IP-Adresse auf Shodan überprüfen. Viele Router erlauben auch das automatische Hinzufügen neuer Geräte, allerdings sollte diese Funktion deaktiviert und unbekannte angeschlossene Geräte aus der Router-Konfiguration entfernt werden. Als Zusatzsicherheit lässt sich auch eine Backup-Internetverbindung über einen Router in Betracht ziehen, der LTE unterstützt, für den Fall, dass die normale ISP-Leitung ausfällt. Die Tethering- oder persönliche Hotspot-Funktion des Smartphones kann ebenfalls als Verbindungssicherung dienen.
  • Fortgeschrittene Nutzer können mit einem Proxy arbeiten: Gibt es im Home Office einen Raspberry Pi- oder einen alten Linux-Rechner, so ließe sich dieser als PI-„Enklave“ nutzen, um die Geräte vor Adware oder sonstigen unerwünschten Inhalten zu schützen. Alternativ ließen sich Network-Attached Storage (NAS)-Systeme konfigurieren, um solche Inhalte fernzuhalten.
  • Software immer auf aktuellem Stand halten: Jegliche Software im Betrieb muss durch regelmäßige Updates und Patches auf dem aktuellen Stand gehalten werden, um die Gefahr einer Malware-Infizierung möglichst gering zu halten.

Weitere Empfehlungen für die Sicherheit bei virtuellen Meetings gibt Udo Schneider, Security Evangelist in „Best Practices: Virtuelle Meetings ohne unerwünschte Teilnehmer“.

Aktualisierung: Coronavirus in bösartigen Kampagnen

Von Trend Micro

Cyberkriminelle nutzen die Coronakrise in verschiedenen bösartigen Kampagnen. Das Virus wird als Köder in Email Spam, für BEC, Malware, Ransomware und in bösartigen Domänen eingesetzt. Und je weiter die Zahl der vom Virus Betroffenen weltweit steigt, desto mehr solcher Malware-Kampagnen entdecken die Sicherheitsforscher, die ständig weltweit Samples zu solchen Corona-bezogenen Aktivitäten sammeln. Der Beitrag beschreibt Angriffskampagnen, zeigt Schutzmaßnahmen auf und wird immer wieder aktualisiert! Neue Kampagnen mit Ransomware, betrügerischen Apps sowie Websites mit Fake-Versprechungen.

Update 26. März

Apps

In einer neuen Kampagne verbreiten Cyberkriminelle eine „Informations-App“ zu COVID-19, die angeblich von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stammt. Bleeping Computer berichtet, dass im Rahmen des Angriffs die Domain Name System (DNS)-Einstellungen in D-Link- oder Linksys-Routern gehackt werden, um Browser Alerts von besagter App darstellen zu lassen. Nutzer berichteten, dass sich ihre Browser ohne Interaktion automatisch öffneten und sie in einer Nachricht aufforderten, einen Button anzuklicken, um eine „COVID-19 Inform App“ herunterzuladen. Stattdessen wird der Oski Info Stealer auf das Gerät geladen. Diese Schädlingsvariante kann Browser Cookies, den Verlauf, Bezahlinformationen, gespeicherte Anmeldedaten, Kryptowährungs-Wallets und andere Daten stehlen.

Netwalker Ransomware

Eine neue Phishing-Kampagne verbreitet laut MalwareHunterTeam die Netwalker Ransomware, schreibt Bleeping Computer. Ein Anhang namens CORONAVIRUS.COVID-19.vbs enthält ein eingebettetes Ransomware Executable. Von den Opfern wird ein Lösegeld verlangt, das über eine Tor-Bezahlseite zu entrichten ist.

Sextortion-Betrug

Über eine neue Sextortion-Masche berichtet Sophos. Die Opfer werden per Email darüber informiert, dass der Angreifer alle Passwörter kennt und weitere Details zu dessen persönlichen Aktivitäten. Sollte sich der Betroffene weigern, die verlangten 4.000 $ in Bitcoin innerhalb von 24 Stunden zu zahlen, drohen die Cyberkriminellen, die Familie des Betroffenen mit dem Coronavirus zu infizieren. Es gibt keine Hinweise, ob der Angreifer tatsächlich Zugang zu den Daten hat.

Betrügerische Websites

Sicherheitsforscher fanden zwei Websites, (antivirus-covid19[.]site und corona-antivirus[.]com), die eine App anbieten, die angeblich vor Corona schützen kann. Erstere ist bereits nicht mehr zugänglich, die zweite schon. Die App „Corona Antivirus“ auf den Websites soll das Ergebnis der Forschung von Wissenschaftlern der Harvard Universität sein. Wer die App installiert, infiziert das eigene System mit BlackNET RAT Malware, die dann das System einem Botnet hinzufügt. Über das Botnet können die Hintermänner DDoS-Angriffe starten, Dateien auf das Gerät laden, Skripts ausführen, Screenshots erstellen, Tastaturanschläge aufnehmen, Bitcoin-Wallets stehlen und Browser Cookies sowie Passwörter sammeln.

Schließlich hat Das US-Justizministerium (DOJ) eine einstweilige Verfügung gegen die betrügerische Website coronavirusmedicalkit[.]com eingereicht. Die Website verkauft angeblich von der WHO zugelassene COVID-19-Impfstoffkits. Es sind jedoch noch keine solchen legitimen Coronavirus-Impfstoffe auf dem Markt erhältlich. Die Website verlangt 4,95 $ für die Lieferung. Dafür sollen Nutzer ihre Kreditkartendaten angeben. Die Website ist ebenfalls nicht mehr erreichbar.

Update 20. März:

Italien, eines der vom Virus am schlimmsten betroffenen Länder, wird auch von den Cyberkriminellen nicht verschont. Innerhalb der EMEA-Region steht das Land mit 11.000 Spam- und Malware-Vorfällen auf Platz drei. Die Sicherheitsforscher von Trend Micro entdeckten mehr als 6.000 Spam-Vorfälle in einer neuen Kampagne. Sowohl der Betreff („wichtige Infos zur Coronavirus-Vorsorge“) als auch die Nachricht selbst sind auf Italienisch verfasst. Der Absender verspricht ein Dokument im Anhang, das angeblich von der World Health Organization (WHO) kommt und heruntergeladen werden soll. Das bösartige Dokument enthält einen Trojaner. Die Indicators of Compromise beinhaltet der Originalbeitrag.

Update 16. März

Trend Micro entdeckte eine Email Spam-Kampagne, die chinesische und italienische Anwender zum Ziel hat. Die Erwähnung von Coronavirus im Betreff der chinesischen Variante soll potenzielle Opfer dazu bringen, einen bösartigen Anhang herunterzuladen. Weitere Untersuchungen ergaben, dass die genutzte Payload HawkEye Reborn ist, eine neuere Variante des Information Stealers HawkEye. Die Datei ist ein stark verschleiertes AutoIT-Skript, das zu einer ausführbaren Datei kompiliert wurde.

Im Fall des italienischen Spams wurde der Name der Infektion nicht im Betreff erwähnt sondern befand sich in der URL. Der Betreff bezog sich auf Rechnungen, und der Anhang enthielt Malware, die über die Ausführung eines PowerShell-Befehls eine Datei von einer COVID-19 bezogenen URL herunterlud.

Business Email Compromise (BEC)

Ein Business Email Compromise (BEC)-Angriff, der Coronavirus erwähnt, wurde von Agari Cyber Intelligence Division (ACID) gemeldet. Dahinter steckte Ancient Tortoise, eine cyberkriminelle Gruppe, die bereits von früheren BEC-Vorfällen bekannt ist. Sie kontaktieren zuerst die Buchhaltung eines Unternehmens und fordern eine Liste mit ausstehenden Zahlungen an, um dann die entsprechenden Kunden anzugehen und diese über Änderungen bei Bankverbindung und Zahlungsmethode aufgrund der Coronakrise zu „informieren“.

Malware

Eine interaktive Coronavirus-Karte wurde eingesetzt, um einen Information Stealer zu verbreiten, berichtete Brian Krebs. Die Karte, die die Johns Hopkins Universität erstellt hatte, ist ein interaktives Dashboard, das die Verbreitung des Coronavirus und die davon verursachten Todesfälle in der Welt anzeigt. Dies nutzten russische Mitglieder von Untergrundforen aus, um digitale Corona-Infektions-Kits zu verkaufen, die eine Java-basierte Malware installieren.

Ransomware

Eine neue Ransomware-Variante namens CoronaVirus wurde über eine gefälschte Wise Cleaner-Site verbreitet, die vorgeblich Systemoptimierung anbot, so das MalwareHunterTeam. Opfer luden dabei unwissentlich die Datei WSGSetup.exe von der Site herunter. Besagte Datei dient als Downloader für zwei Arten von Malware: die CoronaVirus Ransomware und ein Trojaner namens Kpot, der Passwörter stiehlt. Diese Kampagne folgt dem Trend, nicht allein Daten zu verschlüsseln, sondern auch Informationen zu stehlen.

Eine mobile Ransomware namens CovidLock kommt über eine bösartige Android App, die vorgeblich dabei hilft, COVID-19-Infizierte auszumachen. Die Ransomware sperrt die Smartphones ihrer Opfer und verlangt innerhalb von 48 Stunden ein Lösegeld von 100 $ in Bitcoin. Die Hintermänner drohen auch mit dem Löschen der Daten auf dem Telefon und der Veröffentlichung von Social-Media-Kontoinformationen.

Coronavirus-bezogene Angriffe in den verschiedenen Regionen der Welt

Trend Micro-Forscher haben die Coronavirus-bezogene Malware und die Spam-Angriffe im ersten Quartal 2020 (von Januar bis heute) auf Anwender weltweit analysiert und sie nach Regionen bewertet – Asia Pacific Region (APAC), Lateinamerika (LAR), Nordamerika (NABU) und Europa, Mittlerer Osten & Afrika Region (EMEA).

Die Daten stammen aus dem Smart Protection Network und wurden auf Basis heuristischer Muster zusammengestellt. Die Anzahl des Spam entspricht den Spam-Mails mit dem Wort „coronavirus” im Betreff. Die Zählung der Malware besteht hauptsächlich aus den mitgelieferten Malware-Dateien.

Bild 1. Weltweite Coronavirus-bezogene Malware- und Spam-Angriffe in Q1 2020

Die Grafik zeigt, dass bei den Anwendern in der EMEA-Region mit etwa 130.000 jeweils für Malware und Spam die meisten Angriffe zu verzeichnen waren. Es zeigt sich, dass in der EMEA-Region auf die Anwender in Großbritannien etwa ein Drittel aller Malware- und Spam-Angriffe (jeweils 41.000) der Region entfielen, gefolgt von Frankreich mit fast 24.000 Malware- und ca. 23.000 Spam-Angriffen.

Spam

Trend Micro-Sicherheitsforscher haben weltweite Samples gesammelt und festgestellt, dass viele Emails vorgeben, von offiziellen Organisationen zu kommen und Neuigkeiten sowie Empfehlungen bezüglich der Infektion zu enthalten. Wie die meisten anderen Spam-Angriffe auch umfassen sie einen bösartigen Anhang, so auch das folgende Beispiel mit dem Betreff „Corona Virus Latest Updates“ und dem US-Gesundheitsministerium als vermeintlicher Absender. Natürlich enthält der Anhang Malware.

Bild 2. COVID-19-bezogene Spam-Email

Viele der Spam-Mails beziehen sich auf Liefervorgänge, die sich angeblich wegen der Infektionen verschieben oder ein neues Auslieferungsdatum enthalten. Im folgenden Beispiel etwa soll der Anhang Einzelheiten über ein späteres Lieferdatum enthalten. Die Email gibt vor, aus Japan zu kommen und umfasst auch Details in Japanisch (im Screenshot unkenntlich gemacht)

Bild 3. COVID-19 -bezogene Spam-Email mit dem Thema verspäteter Liefertermin

Andere Spam-Mails waren in Italienisch oder Portugiesisch verfasst.

Malware-Dateien

Trend Micro fand auch Schadsoftware mit „corona virus“ im Dateinamen. Eine entsprechende Liste umfasst der Originalbeitrag.

Andere Sicherheitsforscher fanden Coronavirus-Landkarten und -Dashboards, die von Cyberkriminellen missbraucht werden. Forscher von Reason Labs fanden gefälschte Websites, die zum Herunterladen und Installieren von Malware führen. Eine Liste der heruntergeladenen Malware finden Sie im Originalbeitrag.

Domänen

Ebenso nutzen Domänennamen häufiger das Wort „corona“. Eine Liste umfasst der Originalbeitrag.

Schutz vor diesen Bedrohungen

Endpoint-Lösungen von Trend Micro wie Smart Protection Suites und Worry-Free™ Business Security können die Malware und damit zusammenhängende Domänen erkennen und blockieren. Als zusätzliche Verteidigungsschicht kann Trend Micro™ Email Security Spam und andere Email-Angriffe vereiteln. Der von der Lösung gebotene Schutz wird kontinuierlich aktualisiert, um sicherzustellen, dass das System sowohl vor alten als auch neuen Angriffen gefeit ist. Trend Micro™ InterScan™ Messaging Security liefert umfassenden Schutz, der nach innen gerichtete Bedrohungen stoppt und nach außen gehende Daten sichert. Die Lösung blockiert Spam und andere Email-Bedrohungen. Ein mehrschichtiger Sicherheitsansatz ist darüber hinaus empfehlenswert, um alle Fronten zu schützen und Benutzer am Zugriff auf bösartige Domänen, die Malware liefern könnten, zu hindern.

Trickbot-Trojaner verbreitet sich als DLL und richtet sich auf Windows 10 aus

Originalbeitrag von Trend Micro

Verschiedenen Kampagnen machen deutlich, wie die Hintermänner des Banking-Trojaners Trickbot die Ausführungs- und Verschleierungstechniken des Schädlings weiterentwickelt haben. Zum einen kann der Trojaner jetzt als Dynamic Link Library (DLL)-Dateien verbreitet werden, zum anderen besitzt er derzeit Fähigkeiten, die exklusiv auf Windows 10 ausgerichtet sind.

Trickbot via DLL verbreiten

Statt wie bislang üblich eine EXE.-Datei als Loader zu nutzen, verwendet die neue Trickbot-Variante DLL-Dateien. Der Schädling wird von einem Word-Dokument abgelegt, das vermutlich über bösartige Anhänge in Spam-Mails verbreitet wird. Technische Einzelheiten beinhaltet der Originalbeitrag.

Trickbot wurde im August 2016 entdeckt. Der Banking-Trojaner stiehlt Email-Zugangsdaten von infizierten Computern. Die kompromittierten Mail-Konten nutzt er dann für die Verbreitung von bösartigen Mails. Die Hintermänner des Schädlings haben diesen mit immer neuen Fähigkeiten ausgestattet, wie etwa zum Vermeiden von Erkennung und Bildschirmsperren, sowie für das Remote Abgreifen von Anwendungs-Credentials. Auch zielte Trickbot bereits früher auf OpenSSH und OpenVPN oder wurde über verborgene JavaScript-Dateien verbreitet.

Ausschließlich auf Windows 10 ausgerichtete Fähigkeiten

Zu den exklusiv auf Windows 10 zugeschnittenen Funktionen gehören solche, die eine Erkennung in Sandboxen, die frühere Windows-Versionen nachahmen, verhindern. Technische Einzelheiten liefert der Originalbeitrag.

Schutz vor Trickbot

Angesichts von mehr als 250 Mio. kompromittierten Email-Konten müssen Unternehmen und Anwender die permanente Weiterentwicklung dieses Schädlings im Auge behalten. Als Schutzmaßnahme gegen den Trojaner sollten Unternehmen interne Schulungen zu den Möglichkeiten der Minderung der Gefahr durch Email-Bedrohungen durchführen. Mitarbeiter müssen lernen, bösartige Email zu erkennen. Es muss ihnen klar werden, dass sie keine Anhänge herunterladen dürfen oder Links aus unbekannten Quellen anklicken.

Sicherheitslösungen wie Trend Micro Email Security erkennen und stoppen Spam, bevor er Schaden anrichten kann. Trend Micro Smart Protection Suites beruht XGen™ Security und kombiniert Machine Learning-Technologien mit einer Reihe von Schutztechniken, um alle Sicherheitslücken auf jeglichen Endpunkten zu schließen und so den bestmöglichen Schutz vor fortgeschrittenen Angriffen zu liefern.

Eine Auflistung der Indicators of Compromise finden Sie im Originalbeitrag.

Zusätzliche Analysen von Angelo Deveraturda

Coronavirus als Köder in Spam, Malware und bösartigen Domänen

Von Trend Micro

Wie nicht anders zu erwarten war, nutzen mittlerweile Angreifer die Thematik rund um das Coronavirus (COVID-19) als Köder in ihren Email Spam-Attacken. Und je weiter die Zahl der vom Virus Betroffenen weltweit steigt, desto mehr solcher Malware-Kampagnen entdecken die Sicherheitsforscher, sowie auch die häufigere Verwendung der Wörter „coronavirus“ und „corona“ in Malware-Namen und bösartigen Domänen.

Trend Micro-Sicherheitsforscher haben weltweite Samples gesammelt und festgestellt, dass viele Emails vorgeben, von offiziellen Organisationen zu kommen und Neuigkeiten sowie Empfehlungen bezüglich der Infektion zu enthalten. Wie die meisten anderen Spam-Angriffe auch umfassen sie einen bösartigen Anhang. So auch das folgende Beispiel mit dem Betreff „Corona Virus Latest Updates“ und dem US-Gesundheitsministerium als vermeintlicher Absender. Natürlich enthält der Anhang Malware.

Bild 1. COVID-19-bezogene Spam-Email

Viele der Spam-Mails beziehen sich auf Versandvorgänge, die sich angeblich wegen der Infektionen verschieben oder ein neues Auslieferdatum enthalten. Im folgenden Beispiel etwa soll vorgeblich der Anhang Einzelheiten für ein späteres Lieferdatum enthalten. Die Email gibt vor, aus Japan zu kommen und umfasst auch Details in Japanisch (im Screenshot unkenntlich gemacht)

Bild 2. COVID-19 -bezogene Spam-Email mit dem Thema Lieferverspätung

Andere Spam-Mails waren auf Italienisch oder Portugiesisch verfasst.

Malware-Dateien und Domänen

Trend Micro fand auch Schadsoftware mit „corona virus“ im Dateinamen. Ebenso nutzen Domänennamen häufiger das Wort „corona“. Eine Liste beider umfasst der Originalbeitrag.

Schutz vor diesen Bedrohungen

Trend Micros Endpoint-Lösungen wie Smart Protection Suites und Worry-Free™ Business Security können die Malware und damit zusammenhängende Domänen erkennen und blockieren. Als zusätzliche Verteidigungsschicht kann Trend Micro™ Email Security Spam und andere Email-Angriffe vereiteln. Der von der Lösung gebotene Schutz wird kontinuierlich aktualisiert, um sicherzustellen, dass das System sowohl vor alten als auch neuen Angriffen gefeit ist. Trend Micro™ InterScan™ Messaging Security liefert umfassenden Schutz, der nach innen gerichtete Bedrohungen stoppt und nach außen gehende Daten sichert. Die Lösung blockiert Spam und andere Email-Bedrohungen. Ein mehrschichtiger Sicherheitsansatz ist darüber hinaus empfehlenswert, um alle Fronten zu schützen und Benutzer am Zugriff auf bösartige Domänen, die Malware liefern könnten, zu hindern.

2019 blockiert Trend Micro 52 Milliarden Bedrohungen: Hacker erweitern ihr Repertoire

von Trend Micro

Abwechslung ist in den meisten Lebensbereichen willkommen, doch nicht in der Bedrohungslandschaft. Leider müssen sich Sicherheitsexperten heutzutage aber genau damit auseinandersetzen. Der Jahresbericht 2019 von Trend Micro zeigt, dass Hackern mittlerweile eine beispiellose Vielfalt an Tools, Techniken und Verfahren zur Verfügung steht. Bei 52 Milliarden einzigartigen Bedrohungen, die allein von den Trend Micro-Filtern erkannt wurden, könnte dies zu einer übermächtigen Herausforderung für viele IT-Sicherheitsabteilungen werden. Als Reaktion darauf überprüfen zu Recht viele CISOs ihren Ansatz für die Bedrohungsabwehr. Bei vielen von ihnen setzt sich die Erkenntnis durch, dass es sinnvoller ist, sich auf einen Anbieter zu konzentrieren, der den gesamten Schutz liefern kann, statt durch Investitionen in Best-of-Breed-Lösungen unter Umständen Sicherheitslücken zu schaffen und Budgetengpässe zu riskieren.

Zustandsaufnahme

Der Bericht liefert ein alarmierendes Bild einer von Volatilität und Chaos geprägten Bedrohungslandschaft. Finanziell motivierte Cyberkriminelle kooperieren und konkurrieren miteinander, um aus Attacken Profit zu schlagen. Leider gibt es eine Menge Betroffener, denn aufgrund gestiegener Investitionen in Cloud- und digitale Plattformen hat sich die Angriffsfläche im Unternehmen erheblich vergrößert.

Der Bericht hebt vor allem drei Trends hervor:

Ransomware ist auf dem Vormarsch: Obzwar die Anzahl der neuen Familien zurückgegangen ist,  ist die Zahl der entdeckten Ransomware-Komponenten im Laufe der Jahres um 10% auf 61 Millionen gestiegen. Im letzten Jahr hat es immer wieder erfolgreiche Angriffe auf deutsche mittelständische Unternehmen gegeben. Eine aktuelle Umfrage des TÜV-Verbands zeigte, dass in den vergangenen zwölf Monaten in Deutschland jedes zehnte Unternehmen Opfer eines Cyberangriffs geworden ist, wobei jeder fünfte Angriff Ransomware beinhaltete. Dabei spielte der Bankentrojaner Emotet häufig eine unrühmliche Rolle.

Phishing entwickelt sich weiterWie immer entfielen die meisten Bedrohungen (91%), die Trend Micro im vergangenen Jahr blockierte, auf Email-Angriffe, und ab 2018 stieg das Volumen um 15%. Das bedeutet, dass Phishing nach wie vor der Hauptvektor bei Angriffen auf Unternehmen ist. Obwohl insgesamt ein Rückgang der Gesamtzahl der Versuche, Phishing-Websites zu besuchen, zu verzeichnen war, gab es einige Spitzenwerte. Betrüger scheinen Office 365 im Visier zu haben und versuchen, Sicherheitsfilter zu umgehen. Die Zahl der eindeutigen Phishing-URLs, die die Microsoft-Cloud-Plattform fälschten, ist im Vergleich zum Vorjahr um 100% gestiegen. Die BEC-Angriffe, die nach Angaben des FBI im vergangenen Jahr höhere Kosten als jede andere Art von Cyberkriminalität verursachten, nahmen um 5% zu.

Die Supply Chain ist in Gefahr: Die digitale Supply Chain hat sich in den letzten Jahren rapide erweitert und setzt damit mehr Unternehmen einem Risiko aus. Besonders deutlich wurde dies im Bereich des elektronischen Handels im vergangenen Jahr, als es der Magecart Hacking-Gruppe gelang, schätzungsweise zwei Millionen Websites zu kompromittieren. Viele dieser Attacken konzentrierten sich auf Partner der Supply Chain. Auch beobachteten die Sicherheitsforscher einen Anstieg bei Angriffen, die sich auf die Kompromittierung von DevOps-Tools und -Deployments konzentrieren, wie z.B. fehlkonfigurierte Versionen der Docker Engine und ungesicherte Docker-Hosts.

Fazit

Dies ist aber nur die Spitze des Eisbergs. Die Forscher von Trend Micro stellten auch einen Anstieg bei mobiler Malware (6%), IoT-Anmeldungen über Brute-Force (189%) und vieles mehr fest. Um angesichts einer so breit gefächerten Palette von Bedrohungen die Kontrolle zu behalten, sollten CISOs den Ansatz der „Connected Threat Defense“ in Erwägung ziehen. Diese Strategie konsolidiert den Schutz über Gateways, Netzwerke, Server und Endpunkte hinweg auf einen einzigen Anbieter, der die Verteidigung auf jeder Ebene mit einem Fundament aus intelligentem Bedrohungswissen optimiert.

Die folgende Checkliste ist eine Überlegung wert:

  • Netzwerksegmentierung, regelmäßige Backups und kontinuierliche Netzwerküberwachung zur Bekämpfung von Ransomware,
  • Verbesserte Programme für das Sicherheitsverständnis, hilft Nutzern BEC- und Phishing-Versuche besser zu erkennen,
  • Monitoring von Schwachstellen und falschen Konfigurationen der Systeme der Supply Chain-Partner als Schutz vor Magecart-Angriffen,
  • Scannen von Container Images auf Malware und Sicherheitslücken während Build und Laufzeit,
  • Systeme und Software immer auf aktuellem Stand halten sowie
  • Richtlinien für Zweifaktor-Authentifizierung und dem Prinzip der geringsten Privilegien verhindern den Missbrauch von Tools, die über Admin-Logins zugänglich sind, etwa RDP und Entwickler-Tools.

Der gesamte 2019-Sicherheitsbericht steht online zur Verfügung.