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Studie von Trend Micro: Grosse Anzahl an Security-Tools treibt Outsourcing von Detection und Response voran

Fast zwei Drittel der Schweizer SOCs (Security Operation Center) sind mit der Vielzahl der Security-Lösungen im Unternehmen überfordert

Wallisellen, 13. Oktober 2021 – Trend Micro, einer der weltweit führenden Anbieter von Cybersicherheitslösungen veröffentlicht neue Studienergebnisse. Daraus geht hervor, dass in grossen Schweizer Unternehmen durchschnittlich 29 verschiedene Sicherheitslösungen zum Einsatz kommen. Angesichts dieser hohen Zahl fällt es Security Operations Centern (SOCs) immer schwerer, Warnungen zu priorisieren und Sicherheitsrisiken effektiv zu kontrollieren.

Die global durchgeführte, unabhängige Studie* zeigt auf, dass SOC-Teams, die mit der Erkennung von und Reaktion auf entstehende Sicherheitsbedrohungen beauftragt sind, erheblichen Herausforderungen gegenüberstehen. Die grosse Anzahl von weltweit durchschnittlich 29 verschiedenen Sicherheitslösungen im Unternehmen (in der Schweiz ebenfalls 29) erschwert ihnen die Priorisierung. In globalen Firmen mit über 10.000 Mitarbeitern steigt die Anzahl der im Einsatz befindlichen Security-Tools sogar auf 46 an.

Vielzahl an Security-Tools

Fast zwei Drittel (63 Prozent) der Befragten aus der Schweiz (51 Prozent weltweit) gab an, dass die Lösungen zwar innerhalb des Unternehmens im Einsatz sind, SOC- Teams die Informationen und Daten jedoch nicht für ihre Analyse nutzen. Dafür nennen sie unter anderem folgende Gründe:

  • Mangelnde Integration (weltweit 42 Prozent, 54 Prozent in der Schweiz)
  • Mangel an qualifizierten Fachkräften für die Bedienung (weltweit 39

    Prozent, 48 Prozent in der Schweiz)

  • Schwierigkeiten bei der Implementierung (weltweit 38 Prozent, 48 Prozent

    in der Schweiz)

  • Veraltetes Equipment (weltweit 37 Prozent, 33 Prozent in der Schweiz)
  • Fehlendes Vertrauen (weltweit 20 Prozent, 19 Prozent in der Schweiz)

„Das Ausufern von Security-Tools ist in globalen Unternehmen jeder Grössenordnung immer häufiger zu beobachten. Mit Blick auf Incident Detection und Response können damit jedoch steigende Kosten einhergehen“, betont Richard Werner, Business Consultant bei Trend Micro.

Managed Services als Chance für den Channel

Managed Services können dazu beitragen, interne fachliche Herausforderungen zu meistern. Wie die Studie zeigt, ziehen 89 Prozent der Schweizer Befragten (weltweit 92 Prozent) in Betracht, ihre Detection and Response auszulagern. Eine zentrale Plattform bietet Transparenz und Überblick über alle Informationen, um die Reaktionszeit bei Sicherheitsvorfällen zu optimieren.

„Abgesehen davon, dass Unternehmen für Lizenzen und Wartung zahlen müssen, sind SOC-Teams zunehmend gestresst, wenn sie versuchen, mehrere Lösungen gleichzeitig zu verwalten. Ist es ihnen nicht möglich, Alarme zu priorisieren, kann das Unternehmen zudem anfällig für Sicherheitsvorfälle sein. Daher ist es nicht überraschend, dass viele beginnen, auf SOC-as-a-Service zu setzen“, erklärt Daniel Schmutz, Head of Channel and Marketing Schweiz & Österreich bei Trend Micro. „Es gibt darüber hinaus ein klares Defizit bei den SecOps-Ressourcen und dem notwendigen Fachwissen, das Channel-Unternehmen durch eine Kombination aus qualifizierten Fachkräften, besseren Tools und Managed Services beheben könnten.“

Weitere Informationen
Weitere Informationen in englischer Sprache finden Sie im Report Security Operations On The Backfoot: How poor tooling is taking its toll on security analysts, den Sie hier herunterladen können: https://www.trendmicro.com/explore/en_gb_soc-research/00792-v1-en-tmr

Begleitendes Videomaterial finden Sie hier:

*Über die Studie
Für die Studie befragte Sapio Research insgesamt 2.303 IT-Security-Entscheider aus 21 Ländern weltweit – 100 aus der Schweiz. Darunter sind Führungskräfte, die SOC-Teams leiten (85 Prozent) und solche, die SecOps aus ihrem IT-Security- Team heraus managen (15 Prozent). Alle Befragten arbeiteten in Unternehmen mit über 250 Mitarbeitern, mit der Ausnahme von Norwegen (über 10 Mitarbeiter), Dänemark (über 25 Mitarbeiter), Österreich und Belgien (je über 100 Mitarbeiter).

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