XDR: Detection and Response über alle Ebenen zahlt sich aus

von Trend Micro

Mittlerweile ist klar: Angriffe vollständig zu verhindern, geht nicht. Umso wichtiger ist es, den Schwerpunkt der Verteidigung auf die effektive Erkennung und schnelle Reaktion auf Bedrohungen zu legen. Sicherheitsteams eröffnen sich mit dem Einsatz solch quellenübergreifender Sicherheitsmechanismen (bekannt als XDR) neue Möglichkeiten in ihrem täglichen Kampf um die Sicherheit der IT. Zudem können IT-Abteilungen mithilfe von XDR erhebliche Ressourcen sparen. Das bestätigt eine neue Untersuchung des Analystenhauses ESG.

Von den durch ESG befragten 500 IT- und IT-Sicherheitsverantwortlichen gaben rund 85 Prozent zu, dass die Erkennung von Cyberbedrohungen sowie die Reaktion darauf in den letzten zwei Jahren schwieriger geworden ist.

Bild 1. Die Mehrheit der Befragten ist der Meinung, dass Threat Detection and Response immer komplexer wird.

Die Gründe dafür liegen laut Studie in der immer anspruchsvoller werdenden Bedrohungslandschaft, der zunehmenden Komplexität der Sicherheitslösungen und dem Mangel an qualifizierten IT-Sicherheitsexperten.

Bild 2. Die drei grössten Defizite bei Threat Detection and Response-Tools: False Positives, fehlendes Know-How und Mängel bei der Automatisierung.

Der Einsatz einer XDR-Lösung zur automatischen Zusammenführung von Bedrohungsdaten aus unterschiedlichen Quellen kann genau diese Probleme lösen. Aufbauend auf den Erkenntnissen aus der Endpoint Detection und Reaktion (EDR) analysiert XDR die Sicherheits-Telemetriedaten über Endpoint-, Netzwerk-, E-Mail- und Cloud-Sicherheitskontrollen hinweg, und ermöglicht damit einen besseren Einblick in fortgeschrittene, komplexe Angriffe.

Bei heutigen Cyberangriffen entscheidet die Schnelligkeit der Erkennung und Reaktion darauf. Nur so können gesetzliche Meldepflichten (beispielsweise gemäss EU-Datenschutzgrundverordnung) eingehalten und Folgeschäden verhindert werden. 65 Prozent der befragten Unternehmen, die eine XDR-Lösung einsetzen, erkennen Datenschutzverletzungen innerhalb weniger Tage oder schneller. Firmen, die keine solchen Systeme einsetzen, brauchen hingegen zu 70 Prozent mindestens eine Woche dafür.

Bild 3. XDR-Nutzer gelingt es deutlich schneller, ihre Systeme nach einem Angriff  wiederherzustellen

Auch nach der Erkennung eines Angriffs bringt eine automatisierte Lösung deutliche Zeitgewinne: 83 Prozent der XDR-Nutzer können betroffene Systeme innerhalb von Stunden wiederherstellen. Bei den anderen Unternehmen gelingt dies nur 66 Prozent.

Fazit

Aus den Antworten der Studienteilnehmer geht hervor, dass ihre Unternehmen dank der intelligenten Nutzung von Daten aus mehreren vernetzten Sicherheitslösungen Bedrohungen schneller erkennen können und weniger durch Fehlalarme belastet werden. So sind 88 Prozent der Unternehmen, die eine solche Lösung einsetzen, „zuversichtlich“ oder „sehr zuversichtlich“, dass ihre Fähigkeiten zur Erkennung und Reaktion auf Bedrohungen in den nächsten zwölf bis 24 Monaten mit der erforderlichen Geschwindigkeit funktionieren, um mit den Bedrohungen Schritt zu halten. Auch den Fachkräftemangel kann XDR teilweise ausgleichen: Auf die Frage, wie viele Vollzeitäquivalente erforderlich wären, um ihre automatisierten Systeme zu ersetzen, gaben diese Unternehmen im Durchschnitt acht an.

„Organisationen, die Daten über mehrere Sicherheitskontrollen hinweg aggregieren, korrelieren und analysieren, erleiden weniger erfolgreiche Angriffe, haben eine bessere allgemeine Sicherheitsaufstellung und leben mit weniger täglichem Stress für ihre Teams.“, so fasst Dave Gruber, Senior Analyst bei ESG, die Ergebnisse zusammen.

Für die Studie „The XDR Payoff: Better Security Posture, September 2020“ befragte die Enterprise Strategy Group (ESG) im Juni 500 IT- und IT-Sicherheitsverantwortliche aus Unternehmen mit mindestens 500 Mitarbeitern. Die vollständige Studie steht zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Trend Micro-Lösung

Trend Micro XDR erfasst und korreliert automatisch Daten auf verschiedenen Sicherheitsebenen – E-Mail, Endpunkt, Server, Cloud-Workloads und Netzwerk – und bietet damit eine breitere Perspektive und einen besseren Kontext dafür, Bedrohungen zu suchen, zu erkennen und einzudämmen. Bedrohungen werden früher erkannt. Sicherheitsanalysten können sie in kürzerer Zeit untersuchen und auf sie reagieren. Trend Micro XDR wurde kürzlich von Forrester als führend in der Erkennung und Reaktion für Unternehmen bezeichnet (1) und erreichte die höchste anfängliche Erkennungsrate im MITRE ATT&CK Framework.

Die Lösung steht auch als Managed Service (MDR) zur Verfügung, um häufig überlastete unternehmenseigene Teams durch Sicherheitsexperten von Trend Micro zu unterstützen. MDR bietet vollständige Bedrohungsanalysen, Threat Hunting, Reaktionspläne und Empfehlungen zur Beseitigung von Bedrohungen rund um die Uhr.

„XDR eröffnet durch die korrelierte Analyse über bisherige Silos hinweg ein neues Kapitel in der Security. Überlastete Security-Teams können damit ihre Reaktion auf Bedrohungen optimieren“, erklärt auch Richard Werner, Business Consultant bei Trend Micro. „Diese Lösung bietet Unternehmen klare Mehrwerte und hilft dabei, ihre drängendsten Security-Probleme zu lösen.“